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Sommerpause im Fall Yasemin: Hick-Hack um Sorgerecht geht dennoch weiter

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Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUEAngriff ist die beste Verteidigung, könnte man zwischenzeitlich im Rosenkrieg um Yasemin Kobal aus Lienz in Osttirol meinen. Seit mehr als drei Jahren liefern sich Vater und Mutter ein Stell-Dich-Ein bei Gericht. Während die juridischen Zusammentreffen eher von kurzer Dauer sind, sorgen Anhänger im Internet für neuen Zündstoff. Unter ihnen Inge Weber aus Alberschwende und Gasthof Krone Inhaber German Bader. Seit Yasemin in der Türkei lebt, versucht ihre Initiative Stimmung zu machen, zwischenzeitlich mit mäßigem Erfolg.

Ein Forenuser beschreibt die Vorgänge kurz & bündig, sieht ein Spinnennetz dem anderen gegenüber und illustriert den Infight mit toxischen Angriffsmustern. Gemeint sind damit zahlreiche Unterstellungen einer Initiative, die versucht kritisch berichtende Journalisten in eine kriminelle Szenerie zu verschleppen.

Dabei wird tief gegraben und weit ausgeholt, wenn Inge Weber, ihres Zeichens Kommunal Politikerin der Grünen in Alberschwende, diverse Wortspenden absondert. In diversen Internetforen behauptet sich Inge Weber als Top Insider. Will von getürkten Domainregistrierungen in Frankreich wissen, Frau und Kind berichtender Journalisten als Phantasieprodukt enttarnt haben, oder gar ein Stapel Urkunden einfordern, um ihrer eigenen Rechthaberei zu entsprechen. Yasemin Initiatorin Inge Weber aus Alberschwende fühlt sich in ihrer Rolle sichtlich wohl.

Unterdessen folgt am Familiengericht in Fatih Istanbul eine Verhandlungsrunde der nächsten. Im November will man sich erneut zusammensetzen und wieder einmal über das Wohl der heute 10 jährigen Yasemin philosophieren. Inwiefern Journalisten dabei eine gewichtige Rolle spielen, zeigte bereits die Zeugeneinvernahme des Tiroler Neue-Reporters Köksal Baltaci. Schon im Herbst könnte ihm der Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer folgen und bei Gericht neue Details im vielzitierten „Fall Yasemin“ ausplaudern.

Wohl deshalb ist eine Initiative, deren Motto „Eine Stimme für Kinder“ sein sollte, darum bemüht, kritisch berichtende Journalisten mit Verbalinjurien öffentlich im Internet zu diskreditieren. Fast täglich tummelt sich die Initiative und ihre Armada in einschlägig bekannten Internet-Formen, sondiert Kommentare, profiliert mit eigenen Statements.

Der betroffene Xlarge Journalist antwortet nun mit einer Medienklage, wenn auch in die Richtung der Erfüllungsgehilfen, die gerne falsche Namen benutzen, um ihre verrauchten Spuren zu verwischen.
Bedauerlich für den eigentlichen Fall, der es verdient hätte, korrekt abgehandelt zu werden. Bleibt nur die Hoffnung auf eine faire, unabhängige Justiz, die sich auch in der Türkei wiederfinden könnte.

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Siehe auch: NACH 444 TAGEN: Neue Kampfzone im Sorgerechtsstreit um Yasemin Kobal
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