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Telemedial Comeback: Thomas Hornauer versus Horst Fuchs

Schonfrist erhält nach einem Entscheid des Verwaltungsgerichtshofes der Skandal Sender „Kanal Telemedial“ von Thomas G. Hornauer. Anfangs wollte der schrille Schwabe mit der Entscheidung des Bundeskommunikationssenats (BKS) das Ende seiner Siebenlinge einläuten. Nach einem Urteil der österreichischen Regulierungsbehörde KommAustria war dem Sender die Zulassung entzogen worden. Schließlich wagte Hornauers Anwalt dennoch den Weg zum Höchstgericht. Wie sich nun herausstellt, mit Erfolg. Dem Lizenzentzug der KommAustria kommt jetzt aufschiebende Wirkung zu, bis die Höchstrichter endgültig entschieden haben.

Nachdem die Lizenz des in Österreich zugelassenen Teleshopping Senders „Kanal Telemedial“ vom Ludwigsburger Fernsehmacher Thomas G. Hornauer erloschen war, ließ Hornauer den Vorhang fallen und vergnügte sich fortan auf seinem Mediendienst Primetime. Dem seit Jahren in Kritik stehenden TV-Guru warf die Behörde vor, dass seinem Programm mangels Produktionsstandort in Österreich keine Lizenz der Alpenrepublik gebührt.

Seither erfreuen sich zahlreiche Weblog Betreiber wie „Das Aufsichtsbehördle“ oder You Tuble Komiker „Achim Glück“, die nächtens das Programm von Kanal Telemedial satirisch analysieren.

Jetzt lacht der gelernte Gießer und einstige Pornoproduzent auf der Frequenz des Kinderkanals zurück, wenn auch nur zwischen 23 Uhr 30 und 1 Uhr morgens. Augenzeugen wollen von spärlich verirrten Anrufern wissen, die nicht annähernd die einstigen Quoten Toppen. Stattdessen zieren vor und nach Hornauers Live Einstieg, der neuerdings aus einem primitiv wirkenden Studio in Thailand mit trüber Bildqualität passiert, messerscharfe Küchenmaschinen und pfiffige Anwendertipps von Horst Fuchs.

Xlarge Jurist Michael Kovalsky führt die Entscheidung des Gerichts unterdessen schlichtweg auf derzeit anhaltenden Gerichtsferien in Österreich zurück, weshalb frühestens im Herbst mit einer definitiven Österreich Entscheidung in Sachen „Kanal Telemedial“ zu rechnen wäre.

Schon einmal musste sich der Geistheiler gegenüber den Behörden geschlagen geben, als seinem ersten Medienprojekt „BTV-4Y“ mit Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart die Lizenz entzogen wurde. Hornauer erwarb das marode Regionalfernsehen zum Schnäppchenpreis. Anstatt über lokale Geschehnisse zu berichten, platzierte Hornauer hingegen Hellseher und Kartenleger im laufenden Programm, das wiederum die Medienaufsicht auf den Plan rief.

Wie ein ehemaliger Mitarbeiter wissen will, habe Thomas G. Hornauer vor skurriler Mitarbeiter Motivation keinen großen Bogen gemacht. So soll Hornauer gar einen Redaktionsschreibtisch bestiegen und wie ein Prediger zu seinen Mitarbeitern gesprochen haben »Ich will hier Millionen sehen«

Wenig erfreut über Hornauers Methodik waren allerdings nicht zuletzt die einzelnen Redaktionen bei BTV-4Y, die vom Chef persönlich ihrer unabhängigen Journalismus Arbeit enthoben wurden.

Insider Informationen zur Folge soll Thomas G. Hornauer, der selbst als Moderator auf seinen Kanälen auftritt, gerade einmal noch 6 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Beim Verwaltungsgerichtshof bestätigt man auf Xlarge Anfrage die aufschiebende Entscheidung, will aber zum laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben.

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Siehe auch: EXKLUSIV! SENAT BESTÄTIGT: Aus für Skandal-TV von Thomas Hornauer
Siehe auch: Telemediale Abschaltung: Neuer Geheimplan soll helfen
Siehe auch: Neuer Wirbel um Thomas Hornauer und Kanal Telemedial
Siehe auch: Sendeschluss für Thomas Hornauer und Kanal Telemedial
Siehe auch: Telemedial Fatal – Die miesen Tricks der Fernsehmacher

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