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HORROR FRASS: Vier Kinder unter Obhut vom Jugendamt im Spital

Krisenzentren, Wohngemeinschaften, Kinderdörfer. Sie dienen als letzte Rettung, wenn Eltern nicht mehr selbst für ihre Kinder sorgen können. Ist das Kindeswohl gefährdet, treten von Gesetz wegen die Mitarbeiter der Jugendämter auf den Plan. Die Folge kann beispielsweise eine vorübergehende Unterbringung in einem Krisenzentrum sein, wie in Wien, dort betreibt das MagElf gleich mehrere Dutzend solcher Einrichtungen.

Die Wiener Jugendamt Sprecherin Gabriele Ziering betont im Gespräch mit Xlarge, das ihre Schützlinge täglich frische Lebensmittel erhalten. Das freilich wollen die betroffenen Eltern nicht so recht glauben. Immer wieder tauchen Fotos und Schilderungen auf, die schonungslos verdorbene Lebensmittel dokumentieren.

Für Gabriele Ziering erübrigt sich jede Erklärung »Die Fotos können überall herstammen, das ist kein Beweis. Allenfalls Rache und Schikane vom Herkunftssystem der Kinder«

Jetzt mussten gleich vier Kinder im Alter von drei, fünf, sieben und zehn Jahren mit einer Lebensmittelvergiftung auf Verdacht hin ins Spital eingewiesen werden. Zwei weitere Kinder seien laut Ziering in der Einrichtung, dem Krisenzentrum Moselgasse in Wien-Favoriten, verblieben.

Ein Betreuer habe Eiernockerl mit den Kindern laut Aussendung zubereitet. Dabei dürfte es zu einer Freisetzung von Salmonellenbakterien gekommen sein. Für das Wiener Gesundheitsamt (MA 15) dennoch kein Grund zur Sorge. Wie Ziering weiß, habe man das Erziehungsheim der Jugendwohlfahrt desinfiziert und vorübergehend einen Aufnahmestopp verhängt.

Ob die leiblichen Eltern schon zu ihren Kindern durften, wollte Gabriele Ziering im Gespräch mit Xlarge nicht sagen.

Hingegen widerspricht die Jugendamtsprecherin Aussagen, demzufolge Sparmaßnahmen zum Zwischenfall geführt haben »Bei uns gibt es keine Budgetkürzungen. Bei dieser Salmonellenerkrankung handelt es sich um einen einmaligen Vorfall«

Ein Mitarbeiter vom MagElf, der anonym bleiben möchte, kann die Aussagen von Gabriele Ziering nicht bestätigen »Übelkeit, verdorbenes Essen, ausgeschlagene Zähne, das gehört bei den von uns betreuten Kindern und Jugendlichen zum Alltag. In den Einrichtungen geht es mitunter wenig zimperlich zu. Schon 2006 habe man zwei Kinder zu ihren Eltern heim geschickt, nachdem in der Wohngemeinschaft Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren. Da muss man klein beigeben, auch wenn die Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung nicht alles richtig gemacht haben«

Abschließend betont Gabriele Ziering die positive Arbeit mit Eltern und Kinder »Wir wollen ja, dass die betroffenen Kinder wieder nach Hause können. Im Prinzip beschäftigt sich ein Teil unserer Mitarbeiter mit den Kindern, der andere mit den Eltern. Natürlich haben wir Fälle, wo eine Rückführung nicht mehr möglich ist«

Im vergangenen Jahr befanden sich alleine in Wien über 2.400 Kinder und Jugendliche in Heimen, Wohngemeinschaften, einem Kinderdorf oder bei Pflegeeltern. Etwa 200 Wiener Kinder und Jugendliche haben im Rahmen einer Rückführung zu ihren Eltern heimkehren können. In der Regel müssen Kinder und Jugendliche aus Wien meist in anderen Bundesländern oder dem benachbarten Ausland untergebracht werden, wie ein ehemaliger Leiter von SOS Kinderdorf bestätigt »Nicht selten kommen Wiener Kinder nach Vorarlberg. Gerade in den Sommerferien leiden die Kleinen unter dem Transferwahn unserer Jugendwohlfahrt, der sie quer durch Österreich führt. Da ist die dauerhafte Trennung zu den leiblichen Eltern vorprogrammiert«

Während im konkreten Fall von möglicher Lebensmittelvergiftung die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, erwehren sich in Internetforen betroffene Eltern, aber nicht zuletzt Väter, die selten zum Wohl ihrer Kinder beitragen können. Nicht selten verkümmern Kinder und Jugendliche, wenn ihre Eltern in Scheidung leben, wie ein Fall aus Klagenfurt zeigt. Der heute 10-jährige Erich aus dem Erziehungsheim Heidlmair, muss seit nunmehr vier Jahren auf seinen Vater verzichten.

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