Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!
XlargE Magazin Abo

Behördliche Vereinsauflösung revidiert: Schlag gegen Skandalwirtschaft & Missstandsduldung an Wolfsberger Bezirksverwaltung

Artikel per Email versenden Artikel per Email versenden

An der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg schlagen Skandal Beamte um sich. Illegale Verfügungen, behördliche Auflösung eines Vereins für Menschenrechte, die Liste ist lang und das Bedauern groß.

Im Fall der behördlich genehmigten Auflösung des Menschenrechtevereins Int. Network of Human Rights beispielsweise, habe der Beamte Wolfgang Grilz laut Volksanwältin Teresija Stoisits gleich mehrere Rechtsvorschriften verletzt. Nun musste die Sicherheitsdirektion Kärnten als Oberbehörde reagieren, den Bescheid aus dem vergangenen Jahr ersatzlos aufheben.

Für Arthur Traußnig kein Grund zur Sorge. Im Gespräch mit Xlarge zeigt der für 58.000 Wolfsberger verantwortliche Bezirkshauptmann keine Reue »Ich kenne diesen Verein nicht, auch keine illegalen Verfügen« Vereinsobmann Roland Reichmann schäumt stattdessen mit Kritik und kennt die Haltung der Behörde »Die Republik Österreich muss mit einer Schadensersatzforderung von mindestens Euro 100.000,00 rechnen – finanziert mit Steuergelder. Ohne weiteres ist keines der Vorstandsmitglieder bereit unter solchen Bedingungen Arbeit im Sinne der Menschenrechte zu leisten«

Der Lavantthaler Webseiten Betreiber kämpft bereits seit zwei Jahren für den guten Ruf seiner profunden Arbeit am Menschen. Eine Flut an Agitationen von Betrügern und selbst ernannten Initiativen musste der Verein ertragen. Heute freut Reichmann die amtlich beschlossene Rehabilitation »Ich habe den Glauben an den Rechtsstaat nicht verloren. Schade nur, wenn Cyberstalker und Betrüger bei Behörden offenes Gehör finden, um kritische Stimmen loszuwerden«

Im Bescheid vom 23. September 2008 heißt es wörtlich »Aufgrund einer Volksanwaltsbeschwerde des Roland Reichmann betreffend Auflösung des Vereins „Int. Network of Human Rights“ wurde die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg mit Auftrag der Sicherheitsdirektion für Kärnten vom 18.09.2008 beauftragt, den ha. Auflösungsbescheid gem. § 68 Abs. 2 AVG von Amts wegen aufzuheben. Mit Hinblick auf die Bestimmung des § 58 Abs. 2 AVG konnte von einer weiteren Begründung des Bescheides Abstand genommen werden und war somit spruchgemäß zu entscheiden«

Der Verein Int. Network of Human Rights machte nicht zuletzt auf unhaltbare Zustände jugendwohlfahrtsrechtlicher Maßnahmen aufmerksam. Für die verantwortliche Leiterin, SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, Grund genug, Anzeige gegen den Verein und seinen Obmann zu erstatten. Dem nicht genug, verkörperte SOS Kinderdorf Österreich mit einer Unterlassungsklage seine Macht. Für den 48-jährigen Menschenrechtler keine neuartigen Entwicklungen »SOS Kinderdorf hätte von uns die Vorführung von minderjährigen Zeugen erzwingen wollen. Teilweise waren die Kinder zum Zeitpunkt der Klage noch keine 10 Jahre alt. Aufgrund der jetzigen Entwicklungen werden rechtliche Schritte gegen die SOS Kinderdörfer nicht ausbleiben«

Für Wolfgang Grilz der Wolfsberger Vereinsbehörde Fakten genug, um den Verein schließlich Ende Januar 2007 auf Drängen zweier Betrüger, die Interesse an den Vertretenen des Int. Network of Human Rights hatten, behördlich aufzulösen. Für Reichmann ein klarer Beweis, wie skrupellos Österreichs Behördenvertreter agieren »Bevor ich den Bescheid überhaupt in Händen hielt, kursierten in unzähligen Internetforen bereits die Werbeinserate des Betrügerpaars«

»Archivbox«

Siehe auch: Volksanwaltschaft prüft behördliche Vereinsauflösung
Siehe auch: Strafverfahren gegen Wolfsberger Menschenrechte Verein (INHR) eingestellt

Der Bescheid in voller Länge als PDF Download

Download PDF
Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV