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Polterpost: Ultimo ratio regum

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Wie selbstlos dürfen Kinderschützer eigentlich sein, was dürfen sie nicht, oder besser, sollten sie überhaupt so weit gehen? Kürzlich musste eine Aktivistin gegen sexuellen Missbrauch ihre Handlungen vor Gericht verantworten. Ohne den konkreten Fragen des Richters überhaupt Folge leisten zu können, hatte die Beklagte den Kläger mit einem Netz von Anschuldigungen überzogen.

Die Beklagte ist beispielgebend für jene Kinderschützer, die ihre eigene Macht errichten, ohne Selbstkontrolle. Selbstlos bedient man die Öffentlichkeit via Internet, ohne auf Verunglimpfungen zu verzichten. Diskussionen um Gutachterwesen heizen die Stimmung an, sie brechen neue Formulierungen vom Zaun.

Im konkreten Fall erkannte das Gericht die überzogenen Spinnereien der Einzelkämpferin, die selbst als Kind nie missbraucht wurde, obwohl sie bis heute daran glaubt! Menschen, die hilfesuchend im Internet nach einem Strohhalm greifen, können schnell in die Fänge derart skurriler Gestalten wandern.

Vielleicht sollte man gerade im Internet auf realistische Werte vertrauen. Noch immer leisten Gutachter, Polizei und Gerichte hervorrangende Arbeit, wenn sie nur wollen.

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