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DESASTER JUGENDWOHLFAHRT: Volksanwalt rügt Brachialgewalt einer Sozialarbeiterin

Kein Ruhen kommt in die Abteilung 13 der SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch im Amt der Kärntner Landesregierung. Sechs Jahre nachdem eine 11-jährige Wolfsbergerin widerrechtlich und gegen ihren Willen vom Jugendamt der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg in der Kinderpsychiatrie des LKH Klagenfurt eingesperrt wurde, rügt nun Volksanwalt Dr. Peter Kostelka das rüde Vorgehen von Sozialarbeiterin Erika Feldenczer.

Entgegen den Auffassungen von Diplomsozialarbeiterin und Unteramtsleiterin SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, lässt der gelernte Jurist den Irrglauben von Feldenczer nicht gelten. In seiner Rüge heißt es daher „Gemäß § 215 ABGB hat der Jugendwohlfahrtsträger die zur Wahrung des Wohles eines Minderjährigen erforderlichen gerichtlichen Verfügungen im Bereich der Obsorge zu beantragen“. Wie das Bezirksgericht Wolfsberger der betroffenen Mutter gegenüber selbst bestätigt, sei eine solche Verfügung nie eingegangen.

Die 11-jährige Schülerin sollte zwecks Abklärung eines Verdachts auf sexuellen Missbrauch mehrere Tage in der Kinder- und Jugendpsychatrie zuwarten. Daraus wurden schließlich lange sieben Wochen voller seelischer Höllenqualen, wie das Mädchen ihrer Großmutter berichtet. Schon mehrfach hat Xlarge über das Leiden von Christa (Name von der Redaktion geändert) berichtet, dem SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch noch im August des vergangenen Jahres entgegnete, die Unterbringung gegen den Willen der Erziehungsberechtigten wäre rechtens.

Dafür findet Volksanwalt Kostelka in seiner Entscheidung klare Worte „Durch das Unterlassen des Jugendwohlfahrtsträgers, unverzüglich die Entscheidung des Gerichts zu beantragen, liegt ein von der Volksanwaltschaft zu beanstandendes, gesetzeswidriges Fehlverhalten vor“.

Bereits 2006 konfrontiert Xlarge Journalist Marthia Staffe, Leiterin der Abteilung Jugendwohlfahrt im Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend mit jenen vom Jugendamt Wolfsberg erstatteten illegalen Verfügungen nach § 215 ABGB. Monatelang antwortet das Ministerium nicht, stattdessen bespricht man sich in Tirol bei einer Bundestagung der ARGE Jugendwohlfahrt über das Auftreten und Recherchen von Stephan Pfeifhofer. Schließlich ortet das Ministerium Unzuständigkeit, wären Verfügungen dieser Art auf Basis der jugendwohlfahrtsrechtlich zuständigen Landesgesetzgebung zu betrachten, obwohl das ABGB (Allgemein Bürgerliche Gesetzbuch) als Bundesgesetz sehr wohl in die Kompetenz des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend fällt.

Prekär wie eine Behörde Vertuschungsversuche startet, um Medien mundtot zu machen. Für SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch gar Grund für eine Anzeige gegen Xlarge Journalist Stephan Pfeifhofer, ausstaffiert mit Lügen, weshalb die Staatsanwaltschaft Klagenfurt nun gegen die Sozialdemokratin ermittelt.

Naturgemäß waren sowohl SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch als auch ihre Vorgesetzte Barbara Berger-Male sowie Soziallandesrätin Nicole Cernic (SPÖ) trotz telefonischer als auch schriftliche Anfrage zu keiner Stellungnahme bereit.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

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Siehe auch: Volksanwalt missbilligt Brachialgewalt einer Staatsanwältin
Siehe auch: Prozessbegleitung auf Kosten der Opfer
Siehe auch: Strafverfahren gegen Jugendwohlfahrt

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