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NEUE DETAILS UM SUPER NANNY DEBAKEL: Mutter Jutta musste bereits 2 Kinder abgeben

Super Nanny Katharina Saalfrank mit Justin (7) - Foto: RTLNeue Fakten im Fall des 7 Jahre alten Justin, der seit vergangenen Mittwoch für Gesprächsstoff sorgt, wollen nicht abreißen. Wie nun bekannt wurde, hat Mutter Jutta W. das Sorgerecht für zwei ihrer fünf Kinder (12 und 13 Jahre alt) bereits abgeben müssen. Nun überlegt das Jugendamt auch einen Entzug des Sorgerechts im Fall von Justin. „Das könnte bedeuten, der Junge müsste nicht mehr zu seiner Prügelmutter zurück“, meint der Leiter des Jugendamt.

Nach dem „schwierigsten Fall“ der Super Nanny werden nun Stimmen ehemals teilnehmender Familien laut. So auch im Fall der 15 Jahre alten Leonie – sie erlitt nach dem Zusammentreffen mit der Super Nanny einen Nervenzusammenbruch und musste in die Klinik. Für Mutter Heike ein Desaster „Ich war entsetzt, so schäbig ist meine Tochter nicht, hier werden falsche Tatsachen wiedergegeben“. Demnach hätte das Produktionsteam der Firma Tresor TV auf gestellte Szenen bestanden, beispielsweise als Leonie mit ihrer Mutter schoppen geht und sie dabei wüst beschimpft.

Doch RTL sieht das naturgemäß anders: „Es gibt kein Drehbuch für die ‚Super Nanny‘. Wir fangen nur ein, was auch wirklich passiert.“ Ein Abbruch des Drehs durch die Familie sei jederzeit möglich gewesen. Nur bei einem fertigen Film wird es schwierig.

Nicht das erste Mal kritisieren teilnehmende Protagonisten das Format. So auch Mutter Angelika gegenüber Xlarge „Wir mussten nach der Ausstrahlung wegziehen. Unsere Kinder wurden in der Schule nur noch gehänselt. Ich selbst schief angesehen“.

Fachleute kritisieren immer wieder das Format „Super Nanny“ und sehen in erster Linie die Persönlichkeitsrechte der Kinder verletzt. So werden die Familien sprichwörtlich vorgeführt, private Probleme unzensiert nach außen getragen. Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit findet klare Worte „Erziehungsprobleme sind Familiensache und sollten nicht unbedingt an der breiten Öffentlichkeit zelebriert und diskutiert werden. Diese Real-Formate kennen keine Grenzen und den TV Machern geht es schlicht und ergreifend um die Quote, nicht aber um das betroffene Kind“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE

Ausgabe Dezember 2008

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