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Tag Archive: Behördenwillkür"

DESASTER JUGENDWOHLFAHRT: Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck könnte im Fall Luca Jugendämter anklagen

Noch ist nicht schlüssig ob von Seiten der Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck im Fall des 17 Monate alten Luca, der unter tragischen Umständen zu Tode kam, Anklage erhoben wird. Derzeit prüft die Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck nach wie vor jene Akten, die bereits vor über einem Jahr von der Jugendwohlfahrt in Tirol zur Verfügung gestellt wurden. Demnach könnten neben Lucas Mutter und involvierten Ärzten auch die Fall bezogenen Sozialarbeiterinnen der Bezirkshauptmannschaft in Schwaz und Mödling mit einer Anklageschrift rechnen.

Vorerst will die Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck einen Vorhabensbericht an das Justizministerium übersenden, dann soll die Entscheidung über eine mögliche Anklage fallen. Wie bereits im Verfahren gegen den Stiefvater von Luca zu Tage kam, bleiben im Fall Luca viele Fragen ungeklärt, so der vorsitzende Richter.

Immer wieder geraten Jugendämter ins Visier der Strafermittlungsbehörden. Bisweilen allerdings ohne weitere Konsequenz, zumal Anzeigen gerne eingestellt werden. So ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Klagenfurt in mehreren Punkten gegen das Jugendamt der Stadt Klagenfurt und die Abteilung Jugendwohlfahrt rund um SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch im Amt der Kärntner Landesregierung.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

+ Wie Jugendämter täglich versagen – Ein Augenzeuge berichtet!

AUFGEDECKT: Spenden Marathon – Wenn Träger der Freien Jugendwohlfahrt fragwürdiges Fundraising betreiben

Schon UNICEF Deutschland musste bitter gestehen „Wir haben ein Problem“. Als plötzlich Verausgabungen von Spendengelder die Abberufung des Spendensiegels Folge jahrelanger Ungereimtheiten waren, traten viele Fragen zu Tage, die bis heute teils unbeantwortet bleiben. Im Mittelpunkt der auf die Tränendrüsen drückenden Bittstellerschreiben, die armen Kinder, zugewiesen vom Jugendamt.

Dieser Tage quellen sie wieder über, die unzähligen Briefkästen, Email-Postfächer. Alle wollen sie das eine – Ihr Geld für arme Kinder. Schließlich haben Jugendämter dieser Tage sehr viel Arbeit, müssen unzählige Geschwistergruppen den vielen freien Jugendwohlfahrtsträgern zuweisen. Damit Geldgeber in Zeiten von Rezession dennoch geben, scheuen manch pfiffige PR-Manager vor Inanspruchnahme von Medienberichten nicht zurück.

So auch Pro Juventute in einer aktuellen Aussendung vom 11. November 2008. Im Mittelpunkt ein Bericht des Kurier vom 23. September 2008 – sechs Kinder verlieren auf tragische Weise ihre Eltern – offen bleibt, ob sie ein Fall für das Kinderheim sind. Mehr will man im Newsletter von Pro Juventute nicht verraten, geht davon aus, dass ein Fallbeispiel mit weiteren fünf Kindern, die kürzlich ein Jugendamt dem Pro Juventute Team zuwies, den Angriff auf sämtliche Tränendrüsen perfektioniert.

In der Redaktion vom Nachrichtenmagazin Xlarge kommen Bedenken auf, so schreibt Pro Juventute als Anregung „Bestimmt hat Sie dieser schreckliche Unfall vor wenigen Wochen tief erschüttert. Dramatisch hat er uns vor Augen geführt: Von einem Tag auf den anderen stehen Kinder völlig alleine da“.

Ganz alleine sind die betroffenen Kinder freilich nicht, auch wenn, berechtiger weise, ihr Schicksal tragisch ist. Wer allerdings den Bericht des Kurier zur Gänze liest, weiß, die Großeltern der Kinder, und auch die Lebensgefährtin des verunglückten Vaters, kümmern sich rührend um die traumatisierten Geschwister.

Hingegen prekär die gesetzliche Situation derart betroffener Kinder, denn hinterbliebene Lebensabschnittspartner(innen) sind in einem solchen Fall auf das gut Tünken der Jugendwohlfahrt angewiesen, denn sie haben kein gesetzlich gesichertes Sorgerecht. Sollte die verantwortliche Sozialarbeiterin einen Heimplatz zu füllen haben, verbleiben die Kinder nur selten bei den hinterbliebenen Angehörigen, wie im Fall von fünf Kindern aus Wien, die ihre Mutter bei einem Amoklauf verloren haben, und deshalb nicht bei ihrer Tante bleiben durften, sondern ins SOS Kinderdorf mussten.

Pro Tag und Kind erhalten derartige Einrichtungen vom Staat zwischen 90,- und 250,- Euro, im Monat sohin rund 7.500,- Euro für ein Kind.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

+ Lesen Sie, wer Ihre Spende wirklich braucht – im Testbericht!

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