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Tag Archive: Christian Ragger"

Geldesel Jugendwohlfahrt – FP Christian Ragger kritisiert Kostenexplosion

Mit rund 6.000,- Euro monatlich, schlagen die Kosten der stationären Unterbringung – umgangssprachlich bekannt als Fremdplatzierung, explosionsartig zu buche, kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen, Christian Ragger. Seine Amtsnachfolge Beate Prettner (SPÖ) sei demnach mit den seit 2012 um 20 % gestiegenen Kosten vollkommen überfordert.

Amtlicher Größenwahnsinn – Wie das Jugendamt in Familien Schicksal spielt

Immer öfter spielt die Jugendwohlfahrt Schicksal, holt Kinder gegen den Willen der Eltern aus ihren Familien. Sie müssen sich dafür nicht rechtfertigen, denn eine Kontrollinstanz gibt es nicht. Ein neuer Verein will dem Größenwahnsinn „Jugendwohlfahrt“ nun entgegentreten. Wie entrechtete Väter sich in Vereinen konstituieren, treten nun geprellte Eltern auf den Plan.

Eigentlich wären es die Jugendämter und ihr Fachpersonal, das dafür Sorge tragen müsste, dass Eltern wieder in der Lage sind für ihre Kinder selbst zu sorgen. Das sieht auch Anna K. (Name von der Redaktion geändert) so. Seit mehr als drei Jahren kämpft sie um ihre Tochter, die 6 Autostunden von ihr in einem Kinderheim untergebracht ist. Auslöser der behördlichen Querelen war die Verurteilung ihres Ex-Mann wegen Besitz von Kinderpornografie. Der Mutter unterstellte die Bezirkshauptmannschaft fehlende Distanz zum Täter und mangelnde Erzziehungsfähigkeit ihres Kindes. Doch sechs Jahre vor Abnahme ihrer heute 10-jährigen Tochter, bescheinigte noch die selbe Behörde der Mutter die Fähigkeit alleine für ihr Kind sorgen zu können. Das führte schließlich zu einer alleinigen Obsorge der Mutter.

Anna K. trennte sich vor mehr als einem Jahr von ihrem Mann, bezog eine neue Wohnung, investierte mehrere Tausend Euro in das  neue Heim, um endlich die Voraussetzungen für eine Rückkehr ihrer Tochter „behördengerecht“ zu machen. Das Jugendamt interessieren die Bemühungen der 30-jährigen nicht. Man beruft sich auf das familienpsychologische Gutachten, wonach die Kindesmutter erst mittels Therapie wieder die Fähigkeit zum Erziehen des eigenen Kindes erlangen soll. Unterstützung bietet die Jugendwohlfahrt freilich keine. Stattdessen veröffentlichen die Verantwortlichen ein Foto des Kindes für Werbezwecke im Internet. Schließlich soll das betreuende Kinderheim gut wegkommen.

Nach den Vorfällen in Bad Mitterndorf kein Wunder, denn ähnlich der Pro Juventute Einrichtung, musste sich auch das Kinderheim im Fall Anna K. Vorwürfe gefallen lassen. Sogar die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein – ohne erkennbares Ergebnis.

So wie Anna K. ergeht es vielen Eltern, die sich im Netz des behördlichen Größenwahn gefangen sehen. Anlässlich einer Tagung meinte der für Kärnten verantwortliche Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) „Das Ziel ist es nicht, den Eltern ihre Kinder wegzunehmen, sondern vielmehr die Familien wieder zusammenzuführen“. Davon spüren viele Eltern nichts, weiß Florian Meiser, ehemaliger Sozialarbeiter und Mitbegründer des neuen Vereinskonzepts „Wir wollen nicht die Betroffenen selbst auf das Problem hetzen, sondern aus einer Gruppierung von fachlich versierten Personen heraus Lücken aufzeigen und Kontrolle üben. Betroffene Eltern können uns sozusagen auch als unabhängige Ombudsstelle kontaktieren“.

Voraussichtlich ab 2011 will Meiser und sein Team an die Öffentlichkeit treten. Bis dahin sei man mit umfassenden Vorbereitungsarbeiten eingedeckt. Mit politisch motivierten Äußerungen, die unter anderem von Christine Gachler-Andreasch (SPÖ), Leiterin der Jugendwohlfahrt in Kärnten, suggeriert werden, wonach die Elternarbeit wichtig sei, um den betroffenen Kindern und Jugendlichen irgendwann eine dauerhafte Rückkehr in ihre Familie zu ermöglichen, damit kann Meiser schon jetzt nichts anfangen „In den meisten Fällen erfolgt keine Elternarbeit. In Kärnten leben derzeit mehr als 600 Kinder und Jugendliche in Heimen. In zwei Drittel der Fälle warten Eltern vergebens und sehen sich mit einem jahrelang andauernden Kampf um ihr Kind konfrontiert“.

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