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Tag Archive: Dr. Rolph Wegensheit"

Totes Baby: So versagt Jugendwohlfahrt um Christine Gaschler in Kärnten

Ein erst zwei Monate altes Baby muss sterben. Das und die Handlungsweisen der Jugendwohlfahrt erinnern an den toten Luca aus Tirol – auch dieses Kind musste unter den Augen der Jugendwohlfahrt sterben. Der jüngste Fall in Kärnten rückt die dort tätigen SPÖ-Amtsmandatarinnen Christine Gaschler-Andreasch und Augustine Gasser dank Partei naher Medien in ein informatives Licht.

Geheimakte Max Friedrich: Sexueller Missbrauch & dubiose Testverfahren in Kinderpsychiatrie

Der Hype gegen Fatal Gutachter in Österreich nimmt seinen Lauf. Unter den Geächteten Richtern in weiß, der Kinderpsychiater Max Friedrich. Er soll zahlreiche Fehlgutachten erstellt und so für etliche Schuldlose hinter Gitter gesorgt haben.

Max Friedrich setzt nun zur Gegenwehr, habe gar seinen Rechtsbeistand, der nicht genannt werden möchte, mit der Causa befasst. Eine Dynastie, die am Landesgericht Klagenfurt und Wien seinen Lauf nahm. Eine Tragödie, die vor Jahren in Klagenfurt ihren Ursprung fand.

An der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Klagenfurt ist Max Friedrich kein Unbekannter. Nachdem 2004 erste Vorwürfe aufkeimen, dutzende Eltern Testmethoden und Behandlungsweisen in der Abteilung von Georg Spiel zu hinterfragen beginnen, tritt der renommierte Gutachter aus Wien als Revisor auf den Plan. Seine Aufgabe, die Untersuchung etlicher Krankengeschichten, ua. jene von Vanessa A. Das Mädchen war 2002 Opfer einer siebenwöchigen Zwangsanhaltung in der Kinderpsychiatrie – ohne richterlichen Beschluss. Die Folgen sind dramatisch, zog sich die damals 11-jährige Schülerin während dem Aufenthalt eine bleibende Brust- und Augenverletzung zu.

Eigentlich sollte das Mädchen abgeklärt werden, Vorwürfe von sexuellem Missbrauch waren Grund der Untersuchungen. Die Mutter, bedacht wie immer, sah ihre Tochter bei Georg Spiel und seinem Helferstab in besten Händen. Doch was niemand ahnen konnte, schon bald traten Verwandte auf den Plan und dubiose Testverfahren taten ihr übriges. Das Resultat, ein dubioser Befundbericht soll dem Gericht sein Urteil vorwegnehmen.

Darin heißt es „Da der Lebensgefährte (Anm.d.R.: mutmaßliche Täter) gerichtlich verurteilt wurde, konnte Vanessa wieder zur Kindesmutter entlassen werden“. Tatsächlich aber begann der Prozess vor Gericht erst am 30. Dezember 2002, also vier Monate nach Entlassung der Schülerin.

Schließlich bewogen erste mediale Berichte einen Schwenk. So schritt Max Friedrich als interner Revisor zur Tat. Ziel sollte die Entkräftung der Vorwürfe gegenüber der besorgten Eltern und ihrer Kinder sein, wobei vom Revisor selbst eingestand werden musste, dass er als Psychiater die beanstandeten Krankengeschichten nicht prüfen könne. Einer der Vorwürfe: Eine eifrige Psychologin hätte das sogenannte „FPI-R“ Verfahren an unter 16-jährigen angewandt. Ein Testbogen, der laut den Entwicklern der Universität Freiburg an sich nur für mutmaßliche Sexualstraftäter und Jugendliche ab 16 Jahren vorgesehen sei. Auswertungen die Xlarge exklusiv vorliegen, besagen das Gegenteil. Schon 11-jährige mussten höchst persönlichen Fragen wie „Ich hole sicherheitshalber ärztlichen Rat ein, wenn ich länger als zwei Tage erhöhte Temperatur (leichtes Fieber) habe“ nachgehen. Sogar Max Friedrich habe für seine Gutachten vor Gericht diese Testergebnisse herangezogen.

Der Gerichtsgutachter Manfred Germadnik aus Kärnten stellt in einer Gegenexpertise hingegen fest »Das Testverfahren „FPI-R“ (Freiburger Persönlichkeits-Inventar) ist für eine elfjährige Klientin absolut ungeeignet, zumal keine diesbezüglichen Normen vorherrschen«, dh. für die Auswertung stünden nicht einmal erhobene Vergleichswerte zur Verfügung. Der Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit meint im Gespräch mit Xlarge gar »Ein derartiges Testverfahren kann mitunter zu bleibenden Schäden bei einem Kind dieses Alters führen«

Trotz mehrmonatiger Erhebungen kommt der Abteilungsleiter Georg Spiel im Fall Vanessa A. und ihrer subjektiv vernommenen Sehstörung zum Schluss „Eine Augenverletzung habe es nie gegeben, lediglich eine verklebte Wimper sei aus dem Auge entfernt worden“. Weshalb das Mädchen in der Kinderpsychiatrie plötzlich zu rauchen begann, eitrige Zähne aufwies und eine Brustverletzung davon trug, konnte man der besorgten Mutter in einer schriftlichen Stellungnahme nicht erklären. Noch heute leidet die Schülerin an den Vorkommnissen in der Kinderpsychiatrie, trug sogar die sogenannte „posttraumatische Belastungsstörung“ davon.

Ein weiterer Fall – der 10-jährige Benedikt G. (Name von der Redaktion geändert). Der hyperaktive Junge war im Juni 2005 gar Opfer sexueller Übergriffe an jener Abteilung ausgesetzt, wo drei Jahre zuvor Vanessa A. ihr Martyrium erfahren musste.

Wie aus der Krankengeschichte des Kindes, die Xlarge exklusiv vorliegt, hervorgeht, sei ein Mitpatient am Nachmittag des 7. Juni 2005 dem damals 10-jährigen auf die Toilette gefolgt, habe dessen Penis in den Mund genommen und seinen eigenen anal bei Benedikt eingeführt – mit der Drohung, er werde ihn umbringen, sollte der Junge etwas verraten, ließ der 15-jährige Täter Mario W. (Name von der Redaktion geändert) schließlich von seinem Opfer ab.

Die Mutter, von der untätigen Klinikleitung im Unklaren gelassen, erfuhr erst eineinhalb Jahre später von diesem Vorfall. Neuerliches Schweigen des Revisor Max Friedrich, obwohl vor Jahren der bekannte Kinderarzt Dr. Wurst zahlreiche Schützlinge aus besagter Abteilung sexuell missbraucht haben soll.

Gegenüber Xlarge war Abteilungsleiter Georg Spiel trotz mehrerer Anfragen bis heute zu keiner Stellungnahme bereit. Wie von Seiten der Firma Schuhfried, verantwortlich für das Computertestverfahren „FPI-R“ in Spiels Abteilung, betont, können ausschließlich speziell geschulte Psychologen das fragliche Verfahren durchführen. Wie Psychologin Hochfilzer von Schuhfried gegenüber Xlarge erklärt, erhalte man bei Probanden unter 16 Jahren dutzende Warnmeldungen am Computerbildschirm, bevor der eigentliche Test überhaupt begonnen werden kann.

Xlarge wollte den Fatal Gutachter mit diesen Vorwürfen konfrontieren. Der allerdings war zu keiner Stellungnahme bereit und verwies auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt.

Wie drangsalierend der Ausgang von Max Friedrich Gutachten sein kann, zeigen unzählige Familienschicksale auf, die nach Einschreiten des Sachverständigen einem Schlachtfeld gleichen. Bis heute dürfen hunderte Kinder, allesamt begutachtet vom Wiener Kinderpsychiater, ihre Elternteile nicht sehen. Dennoch, Max Friedrich findet sich auf Nachschau von Xlarge noch immer in der Sachverständigen Liste, die vom Justizministerium herausgegeben wird.

In welchem Rollenspiel Sachverständige und Jugendämter agieren, präzisierte schon Prof. Dr. Uwe Jopt, Dozent der Universität Bielefeld, anlässlich der Wormser Prozesse. Seine Studien an missbrauchten Kindern, deren potentielle Täter schließlich vor Gericht einen Freispruch errungen haben, stilisierten das prekäre Sittenbild. Bis heute glauben die Betroffenen, von ihren Eltern nach wie vor getrennt, an den eigenen Missbrauch.

In Richtung Jugendfürsorge sagt Jopt »Ich kenne so viele Einzelschicksale, so viele verschiedene Jugendämter, wo in der Person der Vertreter sich Inkompetenz, Willkür, Naivität bis hin zur Dummheit paaren, und das Ganze eingebunden in eine einzige Macht«

Jopts Kritik scheint nicht unbegründet, denn hunderte Kinderschutz Organisationen in Österreich schwören auf den wissenschaftlichen Beirat von Prof. Dr. Max Friedrich. Nicht selten decken Prozessbegleitung und herbeieilende Gehilfen, bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch, das umstrittene Thesen Bild des Star-Gutachters.

Für den Kinder- und Jugendpsychologen Dr. Rolph Wegensheit ein klares Zeichen zum Handeln »Sollten wir uns weiterhin von profunden Standards, nämlich der Nullhypothese, die grundsätzlich vom Unwahr-Zustand ausgeht, loslösen, erfährt die österreichische Gerichtsbarkeit einen Kollaps« Der Kinder- und Jugendpsychologe ordiniert seit Jahren im Kontext mit betroffenen leiblichen Eltern. Seine Devise sind Kind neutrale Modelle und Elternteile, die nicht nur ihre eigenen Rechte wahrnehmen, sondern Verantwortung für ihren Nachwuchs übernehmen wollen.

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Siehe auch: Medial Irrtum: Der “falsche Professor” analysiert wieder
Siehe auch: Pilot wehrt sich gegen Gutachter Max Friedrich

Medial Irrtum: Der „falsche Professor“ analysiert wieder

Wie das Nachrichtenmagazin XlargE in seiner September erscheinenden Ausgabe enthüllt, macht Skandal Psychiater Max Friedrich nun als Jugendpsychologe von sich reden. Anlass zur Kritik geben unendlich viele Wiederaufnahmeverfahren am Landesgericht Klagenfurt und Wien. Verurteilte wollen mit Privatgutachten aus Deutschland ihre Unschuld kompetent untermauern, die ihnen Max Friedrich, seines Zeichens gerichtlich beeideter Sachverständiger in Missbrauchsfragen, genommen hat.

Aufgedeckt: Bergers Anzeigepflicht adé – Experten orten erschwerte Amtshaftung

Nun ist es fix. Das Gewaltschutzpaket von Justizministerin Maria Berger (SPÖ) wird ohne Anzeigepflicht bei Kindesmissbrauch und/oder –misshandlung kommen. Im Vorfeld haben sich unzählige Organisationen, Behördenvertreter und nicht zuletzt zahlreiche Kinderschutzvereine, unter ihnen SOS Kinderdorf, gegen eine Anzeigepflicht stark gemacht.

Experten, wie der renommierte Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, orten in der jüngst entschärften Gewaltschutz Politik nicht nur einen Schnellschuss zu Lasten der betroffenen Kinder/Jugendlichen, wie Innenministerin Fekter per ÖVP-Aussendung bestätigen lässt.

Dr. Rolph Wegensheit exklusiv im Gespräch mit XlargE »Nicht nur das beispielsweise Kindergärtnerinnen in einem Husch-Pfusch 3-Tage-Kurs zum Kinderschutzexperten geformt werden sollen, beschneiden solche Gesetze den Rechtsschutz unschuldig geprangerter Kinderschänder«

Konkret spricht Wegensheit ein altbekanntes Problem an, das große Wellen ziehen könnte. So kämpfen unter anderem am Landesgericht Klagenfurt derzeit sieben Personen, die eine rechtskräftige Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs aufweisen, um ein Wiederaufnahmeverfahren, nachdem allseits bekannte Skandalgutachter wie Prof. Max Friedrich, fatale Fehlgutachten erstellt haben.

Ein Strafverteidiger bringt gegenüber XlargE das Übel auf den Punkt »Richter sind in vielen Gebieten, unter anderem der Psychologie, Laien. Wenn erst Gerichtsgutachter wie Prof. Max Friedrich, die sich gegen eine jahrzehntelange Suggestivforschung stellen, bei Gericht schlichtweg sich selbst profilieren, steht nicht mehr das eigentliche Opfer „Kind“ im Mittelpunkt. Das Gericht zieht zur Urteilsfindung im Wesentlichen die Ausführungen des Sachverständigen heran, der sein Augenmerk auf die Aussage des Opfers legen müsste. Da hat beispielsweise ein „böser“ Familienvater keine Chance mehr, insbesondere dann, wenn durch Frauenhäuser und Kinderschutzvereine, die allesamt mit Friedrich kooperieren, erst einmal die Weichen vor einem Missbrauchsprozess gestellt haben. Die eigentlichen Urheber solch zerstörerischer Anschuldigungen sind bei Fehlen einer entsprechenden Anzeigepflicht nur noch schwer auffindbar, geschweige denn haftbar zu machen«

Mitunter formieren sich vermehrt jene, die also durch ein Sachverständigen Gutachten von Prof. Max Friedrich schwer vorbelastet sind. Einer von ihnen ist Sascha Thaler, der heute fernab von Österreich in Touluse / Frankreich lebt. Der Air France Pilot kämpft seit Jahren um seine in Österreich lebende Tochter aus erster Ehe und damit gegen ein fatales Fehlgutachten des bisher medienwirksamen Prof. Max Friedrich. Nun wartet der gebürtige Wiener auf die Entscheidung am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Rechtsanwalt Claudio Ferrières zeigt sich im Gespräch mit XlargE zuversichtlich »Die Republik Österreich ist ein Fundus von Menschenrechtsverletzungen. Nicht das erste Mal entscheidet der EGMR über eine solche Klage. Im Vergleich: Deutschland wird nicht annähernd so oft von den Straßburger Richtern verurteilt wie Österreich«

Der Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit teilt die Meinung des Juristen, sieht im neuen Gewaltschutzgesetz allerdings nicht zuletzt eine generelle Kriminalisierung zugunsten der Kinderschützer »Man kann aus einem Nichts nicht ein Verbrechen machen. Entweder ein Banküberfall wurde verübt, oder nicht. Was hier geschieht ist eine Vorverurteilung der Väter, die so schon genug im Feminismus untergehen. Immer wieder zeigt das Sozialmodell Familie, dass nur mit beiden Elternteilen adäquate Kindeserziehung möglich ist. Frauen die ihren Liebsten so einfach aus dem Leben drängen wollen, bekommen mit derart subtilen Gesetzen genug Rückendeckung, da braucht es nicht einmal mehr eine Wegweisung. Was bleibt ist das Opfer Kind, egal auf welcher Grundlage basierend«

Unterdessen schmettert Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) das halbfertige Gewaltschutzpaket zurück. Für eine halbfertige Lösung stünde man dem (Noch-)Koalitionspartner nicht zur Verfügung.

Für eine Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch spricht sich auch FPÖ Sicherheitssprecher Harald Vilimsky aus. Er kritisiert den Rückzieher von Justizministerin Maria Berger. Im Gegensatz dazu trete die FPÖ für eine unbedingte Anzeigepflicht für alle Personen ein, die beruflich mit Minderjährigen zu tun haben, wenn ein begründeter Verdacht des physischen, sexuellen oder psychischen Missbrauchs besteht. Laut FPÖ ginge es um den Schutz der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft – unsere Kinder.

Während die Parteien im Wahlkampfgetöse ihre Positionen zum Thema beziehen, fasst Dr. Rolph Wegensheit abschließend klare Worte »Die Normen der Aussagepsychologie erlauben heute ungeahnte Möglichkeiten. Sollte ein Kind tatsächlich missbraucht worden sein, lässt sich das auch feststellen, vorausgesetzt, die Justiz spricht sich für deutliche Veränderungen aus. Selbstverherrlichende Stargutachter sind da jedenfalls fehl am Platze«

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