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Tag Archive: Inge Weber Alberschwende"

NEUE DETAILS IM FALL YASEMIN: Initiative soll für falsche Zeugenaussage Unsummen geboten haben

Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUENach dem gerichtlichen Ende im Fall der heute 10-jährigen Yasemin Kobal, erschüttern nun neue Details den binationalen Rosenkrieg zwischen Lienz in Osttirol und Istanbul. Eine der Zeuginnen, die am Familiengericht in Fatih-Istanbul aussagen sollte, will von einer Initiative um Mutter Franziska Kobal ein unmoralisches Angebot erhalten haben.

Gegenüber Xlarge äußert die Zeugin erstmals Details des pikanten Deals, der bis heute nicht zustande kam „Man bot mir rund 10.000 Euro, sollte ich zu Gunsten von Franziska Kobal aussagen. Natürlich habe ich dieses Angebot sofort abgelehnt, und auch mit Anzeige gedroht, sollte ich weiterhin belästigt werden“.

Wer genau der edle Spender ist, wollte die Zeugin vorerst nicht verraten, will aber in der Februar Ausgabe des Nachrichtenmagazin Xlarge weitere Details lüften. Nur soviel – das Angebot soll von einer Geschäftsfrau stammen.

Für Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky ein klarer Fall von Bestechung und Meineid „Wäre die Zeugen auf das unmoralische Angebot eingegangen, hätte sie sich wegen falscher Zeugenaussage strafbar gemacht“.

Nun wies das Gericht in Fatih-Istanbul sämtliche Anträge der Mutter zurück. Wäre es zu einer falschen Zeugenaussage gekommen, hätte dies weitreichende Folgen gehabt. Nicht nur das Yasemin wieder nach Österreich gekommen wäre, hätte die Mutter Schadensersatzansprüche in sechsstelliger Höhe an die Republik Österreich richten können. Dazu ist es nun nicht gekommen, denn weder über die Scheidung noch eine zukünftige Sorgerechtsregelung wollte das Gericht entscheiden.

Seit mehr als vier Jahren bewegt der vielzitierte Fall Yasemin die Nation. Nicht zuletzt deshalb, da mehrere Unterstützer der Mutter versucht haben, das Ansinnen kritisch berichtender Journalisten mutwillig zu schädigen. So musste sich der NEUE Redakteur Köksal Baltaci den Unkenruf der Unterstützerin Inge Weber aus Alberschwende gefallen lassen – er sei schwul. Auch Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer war mehrmals Ziel von Anschüttungen, die Inge Weber aus Alberschwende – Grünenpolitikerin und Mitglied der Pfadi Alberschwende – per Email und via eigens initierter Homepage verstreute. Sogar in Internetformen schreckt die Initiatorin vor Rufmord nicht zurück.

URTEIL IM FALL YASEMIN: Gericht verwirft Sorgerecht Antrag der Mutter

Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUESeit vier Jahren lebt die heute 10-jährige Yasemin Kobal bei ihrem Vater in Istanbul. Die Musterschülerin aus Lienz in Osttirol war nach einem Beschluss des Landesgerichtes Innsbruck im November 2004 mit ihrem Vater in die Türkei zurückgekehrt. Zwei Jahre zuvor kam Yasemin im Zuge der Flucht mit Mutter Franziska Kobal nach Österreich, wo die 44-jährige nun mit Sohn Dominik zurückgeblieben ist.

Vater Bayram (53) weißt sämtliche Vorwürfe zurück, Medien ziehen schließlich ihre eigenen Schlüsse, auch aus der angeblichen Zwangsgewalt durch das Gericht, demnach Yasemin auf dem Weg zur Schule in ein Auto gezerrt worden wäre, um anschließend vom Flughafen Wien-Schwechart die Rückkehr nach Istanbul anzutreten.

Das Gericht beschreibt seine Entscheidung als äußerst schwierig, zumal die Eltern nicht alles erdenkliche getan hätten, um die Ehe aufrecht zu erhalten. Schließlich verwirft das Gericht den Antrag der Mutter auf Zuweisung der elterlichen Sorge. Nun kann Franziska Kobal berufen, oder in einem gesonderten Verfahren die Scheidung beantragen.

Besonderes Aufsehen im vielzitierten Fall Yasemin erregen die Unterstützer der Mutter, die auf einer eigens eingerichteten Website für Franziska Kobal mobil machen, und dafür jedes Mittel recht ist. Als das Nachrichtenmagazin Xlarge aufgrund intensiver Recherchen Verbindungen zwischen der Plattform Initiatorin Inge Weber aus Alberschwende und einem gewerbsmäßigen Betrüger aus Steyer nachweisen kann, war das Cyberstalking der Initiative für Yasemin gegen Xlarge Journalist Stephan Pfeifhofer perfekt.

Wie Bayram Kobals Anwalt gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigt, könnte ein erneutes Verfahren wiederum Jahre dauern. Yasemin selbst schreibt unterdessen gute Noten und besucht die 3. Klasse Volksschule. Die Schülerin habe in Gesprächen mit Gerichtspsychologen immer wieder bekundet in der Türkei bleiben zu wollen.

Kinder- und Jugendpsychologe Rolph Wegensheit kennt die Bedürfnisse von Trennungskindern „Leider werden in der westlichen Justiz Kinder und Jugendliche nach wie vor zu selten gehört. Beispielhaft für ein Land wie die Türkei, wenn das Gericht die Bedürfnisse eines 10-jährigen Kindes derart würdigt“.

Auch wenn Franziska Kobal ihre Tochter zweimal pro Monat für ein ganzes Wochenende sehen könnte, hat sie bisweilen nur zwei Besuchskontakte wahrgenommen. Für Wegensheit eine type Trotzhaltung des unterlegenen Elternteils „Wenn der beanspruchende Elternteil das Kind nicht ganz bekommt, will man auch nicht teilhaben, getreu dem Motto – ganz oder gar nicht. Besonders Mütter reagieren mit derart subtilen Strafsanktionen gegen ihre eigenen Kinder, obwohl sie keinesfalls zum Wohle des betroffenen Kindes sein können“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

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