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Tag Archive: Kindesmisshandlung"

Gewalt gegen Kinder?

In Österreich werden heftige Angriffe gegen Eltern geritten, die Gewalt gegen Kinder ausüben. Der Umfang der Gewalt geht von Tätlichkeiten bis zum lauten Wort. Für die Jugendwohlfahrt genügt, nach Meinung der Wiener MAG 11, schon ein liebloses Verhalten dem Kind gegenüber, um das Kind den Eltern abzunehmen.

Aufgedeckt: Bergers Anzeigepflicht adé – Experten orten erschwerte Amtshaftung

Nun ist es fix. Das Gewaltschutzpaket von Justizministerin Maria Berger (SPÖ) wird ohne Anzeigepflicht bei Kindesmissbrauch und/oder –misshandlung kommen. Im Vorfeld haben sich unzählige Organisationen, Behördenvertreter und nicht zuletzt zahlreiche Kinderschutzvereine, unter ihnen SOS Kinderdorf, gegen eine Anzeigepflicht stark gemacht.

Experten, wie der renommierte Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, orten in der jüngst entschärften Gewaltschutz Politik nicht nur einen Schnellschuss zu Lasten der betroffenen Kinder/Jugendlichen, wie Innenministerin Fekter per ÖVP-Aussendung bestätigen lässt.

Dr. Rolph Wegensheit exklusiv im Gespräch mit XlargE »Nicht nur das beispielsweise Kindergärtnerinnen in einem Husch-Pfusch 3-Tage-Kurs zum Kinderschutzexperten geformt werden sollen, beschneiden solche Gesetze den Rechtsschutz unschuldig geprangerter Kinderschänder«

Konkret spricht Wegensheit ein altbekanntes Problem an, das große Wellen ziehen könnte. So kämpfen unter anderem am Landesgericht Klagenfurt derzeit sieben Personen, die eine rechtskräftige Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs aufweisen, um ein Wiederaufnahmeverfahren, nachdem allseits bekannte Skandalgutachter wie Prof. Max Friedrich, fatale Fehlgutachten erstellt haben.

Ein Strafverteidiger bringt gegenüber XlargE das Übel auf den Punkt »Richter sind in vielen Gebieten, unter anderem der Psychologie, Laien. Wenn erst Gerichtsgutachter wie Prof. Max Friedrich, die sich gegen eine jahrzehntelange Suggestivforschung stellen, bei Gericht schlichtweg sich selbst profilieren, steht nicht mehr das eigentliche Opfer „Kind“ im Mittelpunkt. Das Gericht zieht zur Urteilsfindung im Wesentlichen die Ausführungen des Sachverständigen heran, der sein Augenmerk auf die Aussage des Opfers legen müsste. Da hat beispielsweise ein „böser“ Familienvater keine Chance mehr, insbesondere dann, wenn durch Frauenhäuser und Kinderschutzvereine, die allesamt mit Friedrich kooperieren, erst einmal die Weichen vor einem Missbrauchsprozess gestellt haben. Die eigentlichen Urheber solch zerstörerischer Anschuldigungen sind bei Fehlen einer entsprechenden Anzeigepflicht nur noch schwer auffindbar, geschweige denn haftbar zu machen«

Mitunter formieren sich vermehrt jene, die also durch ein Sachverständigen Gutachten von Prof. Max Friedrich schwer vorbelastet sind. Einer von ihnen ist Sascha Thaler, der heute fernab von Österreich in Touluse / Frankreich lebt. Der Air France Pilot kämpft seit Jahren um seine in Österreich lebende Tochter aus erster Ehe und damit gegen ein fatales Fehlgutachten des bisher medienwirksamen Prof. Max Friedrich. Nun wartet der gebürtige Wiener auf die Entscheidung am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Rechtsanwalt Claudio Ferrières zeigt sich im Gespräch mit XlargE zuversichtlich »Die Republik Österreich ist ein Fundus von Menschenrechtsverletzungen. Nicht das erste Mal entscheidet der EGMR über eine solche Klage. Im Vergleich: Deutschland wird nicht annähernd so oft von den Straßburger Richtern verurteilt wie Österreich«

Der Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit teilt die Meinung des Juristen, sieht im neuen Gewaltschutzgesetz allerdings nicht zuletzt eine generelle Kriminalisierung zugunsten der Kinderschützer »Man kann aus einem Nichts nicht ein Verbrechen machen. Entweder ein Banküberfall wurde verübt, oder nicht. Was hier geschieht ist eine Vorverurteilung der Väter, die so schon genug im Feminismus untergehen. Immer wieder zeigt das Sozialmodell Familie, dass nur mit beiden Elternteilen adäquate Kindeserziehung möglich ist. Frauen die ihren Liebsten so einfach aus dem Leben drängen wollen, bekommen mit derart subtilen Gesetzen genug Rückendeckung, da braucht es nicht einmal mehr eine Wegweisung. Was bleibt ist das Opfer Kind, egal auf welcher Grundlage basierend«

Unterdessen schmettert Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) das halbfertige Gewaltschutzpaket zurück. Für eine halbfertige Lösung stünde man dem (Noch-)Koalitionspartner nicht zur Verfügung.

Für eine Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch spricht sich auch FPÖ Sicherheitssprecher Harald Vilimsky aus. Er kritisiert den Rückzieher von Justizministerin Maria Berger. Im Gegensatz dazu trete die FPÖ für eine unbedingte Anzeigepflicht für alle Personen ein, die beruflich mit Minderjährigen zu tun haben, wenn ein begründeter Verdacht des physischen, sexuellen oder psychischen Missbrauchs besteht. Laut FPÖ ginge es um den Schutz der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft – unsere Kinder.

Während die Parteien im Wahlkampfgetöse ihre Positionen zum Thema beziehen, fasst Dr. Rolph Wegensheit abschließend klare Worte »Die Normen der Aussagepsychologie erlauben heute ungeahnte Möglichkeiten. Sollte ein Kind tatsächlich missbraucht worden sein, lässt sich das auch feststellen, vorausgesetzt, die Justiz spricht sich für deutliche Veränderungen aus. Selbstverherrlichende Stargutachter sind da jedenfalls fehl am Platze«

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