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Tag Archive: Pflegschaftsrichter"

Aufgedeckt! So entlarvt Volksanwalt Günther Kräuter Skandalegrande in Erziehungsanstalt Villa Mia

Die prekäre Lage in österreichischen Erziehungsanstalten der Kinder- und Jugendhilfe – vormals Jugendwohlfahrt, ist auch nach 10 Jahren der massiven Enthüllungen durch XlargE unverändert. Vornehmlich von SPÖ Funktionären angeordnete Fremdplatzierungen führen immer noch zu suspekten Fremdplatzierungen von Kindern, die aus ihren Familien gerissen werden. Oft reichen dazu bei den Haaren herbeigezogene Argumente, die vorschnell von einem Pflegschaftsrichter mit der Heimunterbringung quittiert werden.

Jubel im Osten – Seufzer im Westen: Geächtete Väter sehnen Wiener Schmäh herbei

obsorgeIn Wien war vergangenen Donnerstag Wolkenbruch. Die Organisationen Vaterverbot, Männerpartei und Väter ohne Rechte luden zum Kick-Off. Wie der Veranstalter in einer ersten Aussendung mitteilt, haben über 100 Väterrechtler an der Podiumsdiskussion teilgenommen. Wer nicht in der Bundeshauptstadt lebt und Besuchsverbot bei seinem Kind erhält, steht allerdings nach wie vor alleine da.

Die Fachvorsteherin für Familienrecht in der Richtervereinigung, Mag. Doris Täubel-Weinreich hatte alle Hände voll zutun. Berichten von Augenzeugen zur Folge, haben vier Bodyguards für Ordnung gesorgt. Wohl aber auch für die Sicherheit der Diskutanten am Podium, unter ihnen ein Vertreter der Volksanwaltschaft. Hauptanliegen vieler Väter, die nach wie vor mütterliche Justiz. Demnach kommen in 90 % aller Fälle die Kinder nach einer Trennung zur Mutter. Für den Vater beginnt damit ein Spießrutenlauf und saftige Unterhaltszahlungen.

Für Patricia Göller von Sorgentreff, die momentan euphorisch wirkenden Männerbewegungen wenig abgewinnen kann, sind derart konzentrierte Events keine Lösung. Immerhin werden Sorgerechtsstreitigkeiten am Bezirksgericht behandelt und die gibt es in den Bundesländern zu Hauf. Göller ortet in der einseitigen Kritikwelle aber nicht zuletzt eines, die allgemeine Problematik um betroffene Trennungskinder geht schlichtweg unter. Nicht selten verbringen sie Jahre im Heim, während Väter und Mütter vor Gericht um die Obsorge streiten.

„Vorwiegend Väterverbände orten aber vordergründig fehlende Besuchskontakte, weshalb sie in erster Linie auf diese Problematik aufmerksam machen wollen“, wie Göller von Sorgentreff darstellt. Gegenüber Xlarge erläutert die Mutter von zwei Kindern eigene Vorstellungen „Wir wollen leibliche Eltern in ihrer ursächlichen Aufgabe und Verantwortung stärken. Natürlich liegt uns jene Gruppe besonders am Herzen, deren Kinder in Fremdunterbringung leben müssen“.

Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky sieht auch noch einen weiteren Scheidepunkt – den Rechtsirrtum „Väterrechte als solches gibt es nicht. Vielmehr aber das Recht eines Kindes auf Vater und Mutter. So steht es nicht zuletzt in der UN-Kinderrechtskonvention. Leider gehen Familienrichter nach wie vor einen anderen Weg, da sie, entgegen den übrigen gesellschaftlichen Entwicklungen, die Mutter immer noch als elementare Bezugsperson des Kindes betrachten und damit als prädestinierten Erzieher“.

Ins selbe Horn bläst auch Kinder und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, der gut verstehen kann, dass Väter nicht selten beim Gutachter landen „Der Mann ist und bleibt der Trieb im Tier, dh. er ist die Autorität, das Bestimmende im Familienverband. Frauen nutzen diese natürliche Rollenverteilung, und wollen nicht selten aus finanziellen Interessen heraus Väter ausspielen, zumal sie es sind, die immer noch die Aufgabe des Ernährers inne haben“.

Wegensheit rät betroffenen Eltern daher zur Deeskalation „Nicht immer sind Kinder bereit die Entscheidung anzunehmen, die liebend gerne von Erwachsenen vorgegeben wird. Kommen sie zur Mutter, wollen sie eigentlich zum Vater. Dann reißen sie aus, gehen teils freiwillig ins Heim. Damit ist die Familie endgültig zerstört, nicht selten aber die Zukunft des betroffenen Kindes verbaut. Ich rate daher vor einer Entscheidung zur ursächlichen Konfliktlösung, um nicht zuletzt emotionale Mauern abzubauen“.

„Entgegen den Möglichkeiten in Frankreich, bietet Österreich derzeit noch keine gemeinsame Obsorge an, außer, es kommt zwischen den Eltern zu einer Einigung“ wie Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky weiß.

Erste Studien bescheinigen der gemeinsamen Obsorge eine gute Prognose, sofern die Eltern einen Konsens finden. Im Fall der Wiener Väterrechte Bewegung könnte mit dem Kick-Off ein erster Schritt getan sein. Jetzt gehören die gewonnenen Erkenntnisse gut verarbeitet.

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