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Tag Archive: Sozialdemokratie"

Polterpost: Jugendhilfe Desaster

Seit Bestehen der 2. Republik lenkt die Sozialdemokratie in politischer Verantwortung die Geschicke der Kinder- und Jugendhilfe, einst Jugendwohlfahrt genannt. Während der Zeit des NS-Regimes  besser bekannt als Nationalsozialistische Volkswohlfahrt mit mehr oder weniger abartigen Methoden der Fremdpflege, war der Ziehvater Staat von jeher einer nicht enden wollenden Kritik ausgesetzt.

TOTE KINDER: Bezirkshauptmannschaft Judenburg reagierte trotz massiver Warnungen nicht

Bei einem Wohnhausbrand in Judenburg (Steiermark) musste die sechsjährige Ester und ihr zwei Jahre älterer Bruder Enrico qualvoll sterben, weil ihre Mutter das eigene Heim in Schutt und Asche legen wollte – aus Wut und Frust. Dem Unglück vorausgegangen waren Auseinandersetzungen der Eltern, da die Mutter der Kinder seit Jahren ein Alkoholproblem hat.

Die Abteilung Jugendwohlfahrt der Bezirkshauptmannschaft Judenburg war seit Monaten mit der Familienbetreuung befasst. Auslöser sei eine Auseinandersetzung zwischen den Eltern und in Folge eine polizeiliche Schlichtung gewesen. Jetzt kritisieren Nachbarn das mangelhafte Einschreiten der Behörde. Entgegen den Behauptungen der Bezirkshauptmannschaft Judenburg wären die Kinder stets verwahrlost gewesen. Einen Grund die Kinder der Mutter zu entziehen, sah die Jugendwohlfahrt nicht.

Patricia Göller, die in mehreren Fällen Eltern beisteht, deren Kinder unrechtmäßig abgenommen wurden, ortet auch in diesem Fall System. „Ich denke Kinder werden willkürlich abgenommen, wenn womöglich Geld von den Eltern zu holen ist, und natürlich ein geeigneter Heimplatz zu besetzen wäre“. So kennt Patricia Göller einen Fall aus Mürzzuschlag (Steiermark), der von Michaela Bannhofer betreut wird. Die Sozialarbeiterin aus Wartberg an der Mürz ist seit Jugendjahren der Sozialdemokratie verschrieben und erhoffte sich 2008 einen Platz im Nationalrat. In der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag aber kennt man bis heute nur einen Fall von sozialer Enthärtung.

Acht Jahre lang versorgte Brigitte Levan (Name von der Redaktion geändert) ihre Tochter vorbildlich. Selbst während der Scheidung kooperierte die dreißigjährige anstandslos mit der Jugendwohlfahrt, die sich schließlich im Obsorgeverfahren für die Mutter aussprach. Der für ihr Kind zuständige Volksschuldirektor wusste in einer schriftlichen Stellungnahme keinerlei Beanstandungen zu berichten. Rund sechs Jahre später wollte die neue Sozialarbeiterin Michaela Bannhofer (SPÖ), als Nachfolge ihrer Kollegin T., von alle dem nichts mehr wissen und verbrachte das Kind – unter Vorspiegelung einer Gefahr in Verzug Maßnahme nach § 215 ABGB – spät in der Nacht von Mürzzuschlag nach Klagenfurt. Das Bezirksgericht Mürzzuschlag wirft der Mutter – unter Anleitung der Sozialarbeiterin – vor sie könne dem Kind keine Autonomie bieten.

Während in Judenburg zwei Kinder unter den Augen der Jugendwohlfahrt starben, schickt die Jugendwohlfahrt des Landes andere Kinder unnötigerweise ins Heim. Die Nachbarn von Ester (6) und Enrico (8) sind fassungslos und bringt es Renate Zechner, eine Nachbarin der Familie, auf den Punkt „Keiner hat etwas gesehen oder gehört, das ist in diesen Fällen immer so“.

Unterdessen ist Sozialarbeiterin Michaela Bannhofer (SPÖ) vergnügt mit ihrer Partei befasst. In den diversen „Social Networks“ zeigt die adrette Vorsitzende der Jungen Generation Steiermark ihr „Party-Face“. Verständlich, dass die 29-jährige noch keine eigenen Kinder hat, aber über fremde grundlos entscheidet. Ester und Enrico haucht dieser Umstand jedoch kein Lebenszeichen mehr ein – sie bleiben der Gesellschaft als Sternenkinder in Erinnerung.

Pikantes Detail am Schluss: Michaela Bannhofer (SPÖ) zeigte im März 2009 ihre Bestürzung über die neue Vertretung von Brigitte Levan in diversen „Interna-Emails“ auf, nachdem die Mutter Rat bei Patricia Göller fand, die wiederum ihrerseits an ein erfahrenes Vertreterteam vermittelte. Ihre Rechercheergebnisse, teils aus dem Internet, berichtete Michaela Bannhofer (SPÖ) unverzüglich jener Heimbetreiberin, die für das Kind von Brigitte Levan bis heute Pflege und Erziehung wahrnimmt. Auslöser war das Erscheinen der neuen Vertretung von Brigitte Levan bei einer Gutachtenserörterung im Bezirksgericht Mürzzuschlag. In Folge war man sowohl in der Steiermark als auch in Kärnten derart nervös, dass die neue Vertretung sogleich mit einem dubiosen Verein aus Kärnten assoziiert wurde und Gesprächsthema innerhalb der Sozialarbeit Kärnten war. Für Patricia Göller abschließend ein klares Signal „Man will natürlich keine Kritiker, um den eigenen Ansichten in Ruhe Nachdruck zu verleihen. Schließlich muss der massive Druck auf unbescholtene Mütter und das gut funktionierende Geschäftsmodell erhalten bleiben“.

Debakel bei Landtagswahl in Oberösterreich für Sozialdemokratie – Jugendwohlfahrtpartei SPÖ verliert satte 14 Prozent

josefackerlDie Gewinner und Verlierer der Landtagswahl in Oberösterreich stehen fest. Wie erwartet, muss die SPÖ um Spitzenkandidat Erich Haider nach ersten Hochrechnungen satte 14 Prozent Verlust hinnehmen. Die Wahlniederlage nimmt nach der Landtagswahl in Vorarlberg, und dem Debakel bei den EU-Wahlen, ihren Fortgang.

Zuletzt musste die SPÖ um Soziallandesrat Josef Ackerl um die Durchsetzung mehrer Erziehungsanstalten des Betreibers Lebensraum Heidlmair GmbH ohne Bürger kämpfen. Für viele dürfte das von Ackerl demonstrierte Verhalten – fern jedem demokratischen Denkens – Mitschuld an der Wahlmisere  sein.

Klare Gewinner hingegen sind FPÖ und Volkspartei, die beachtliche Zuwächse von 7,9 bzw. 3,7 Prozentpunkte verzeichnen konnten, während das BZÖ mit 3 Prozent nicht im Landtag vertreten sein wird. Mit 9 Prozent stabil bleiben hingegen die Grünen. Damit könnte die Schwarz-Grüne Koalition nach der Wahl ihre Fortsetzung finden.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE

Ausgabe Oktober 2009

+ SPÖ Steiermark muss als Nächster bangen

+ So hat der Haider-Eklat das BZÖ geschwächt

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