Aufgedeckt – Familienleben zerstört

Die gegenwärtige totale Sperre des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Zeiten des Corona Virus (Covid-19) – deren Ende nicht in Sicht ist – brachten weitere Begleiterscheinungen, die in der Öffentlichkeit mangels Informationen kaum beachtet werden. Kontaktboykott auf Vorgabe der Behörden trennen Kinder vermehrt von getrennt lebenden Eltern bzw. Verwandten und ihrem gewohnten sozialen Umfeld.

Kinder dürfen ihre Großeltern nicht mehr sehen, weil sie sie angeblich anstecken könnten. Umgekehrt dürfen Großeltern auch nicht mehr in der Kinderbetreuung mithelfen, dürfen nicht mehr die Eltern entlasten, von denen viele berufstätig sind. Bisher wurde nirgends erhoben, ob diese Ansteckungsgefahr realistisch ist, es gibt weder nachgewiesene Fälle, noch Studien, noch sonst irgendwelche Ergebnisse darüber.

Das Kontaktverbot der Generationen gilt natürlich nicht für islamische Familien. Dort leben Kinder und deren Großeltern entweder im selben Haushalt, oder in der unmittelbaren Nachbarschaft, oder beide haben weiter ungehindert Zugang zueinander. Die Vermummungsvorschriften tragen das Ihrige dazu bei, dass solche Kontakte auch nicht mehr festgestellt werden können. Interessanterweise konnte aber auch bei islamischen Familien keine besondere Häufung von Infektionen erwiesen werden. Infektionsgefahr also nur bei europäischen Familien?

Zwei Sonderfälle hatten zusätzlich für Unmut gesorgt. Geschätzte 15–25.000 Kinder sind in Österreich zur Zeit entweder in Heimen untergebracht, oder bei Pflegefamilien. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil darüber weder Statistiken noch Berichte noch Aufzeichnungen geführt werden. Alle diese Fremdunterbringungen werden von den Jugendämtern durchgeführt, ohne Kontrollen. Oft werden Kinder quasi auf Bestellung abgenommen, um Unterbringungsquoten von Heimen oder Spielwünsche von Pflegewilligen zu erfüllen.

Die sorgsame Behandlung von Kindern in Heimen ist nicht erst seit Ute Bock („Ohrfeigen, bis das Blut spritzte“) sowie zahlreichen Fällen von Missbrauch und Misshandlungen allgemein bekannt. So beschrieb schon der Standard einmal: Falltür auf, Kind rein, Falltür zu. Darüber dringt sonst kaum etwas an die Öffentlichkeit.

Für die Beteiligten ist die Sache ein gutes Geschäft, darüber hat XlargE schon mehrfach berichtet. Heimträger erhalten pro Monat und Kind rund 6000 Euro oder mehr, Pflegepersonen – darunter fallen auch Krisen-Pflegerinnen – etwa zwischen 1500 und 2000 Euro pro Monat und Kind. Die Lieferanten, das sind die Sozialarbeiterinnen der Behörden, bekommen unter der Hand ihre Provisionen, die unter verschiedenen Titeln ausgeschüttet werden, beispielsweise als Fortbildungs-Förderung. Zusätzlich sammeln die Heimträger auch noch Spenden, weil ihre Kinder sonst Not leiden müssten.

Immer wieder kam es zu Versuchen lästiger Elternteile, die ihre fremd untergebrachten Kinder sehen wollen. Das gegenwärtige Chaos bietet den Jugendbehörden jetzt eine passende und wichtige Handhabe, solche Kontakte überhaupt und zur Gänze zu unterbinden. Maxime ist immer, das Kind an die neue Situation zu gewöhnen, alle Erinnerungen an eine frühere Familie vergessen zu lassen. Einfach Gehirnwäsche. Fremdunterbringungen – damit auch die Kontaktverbote – sind bei den meisten Kindern unbegrenzt, jedenfalls aber bis zur Volljährigkeit. Die zuständigen Landes- und Bundesstellen schweigen zu diesem Skandal, Ausgangssperren sind wichtiger als familiäre Kontakte.

Der zweite Sonderfall sind jene Kinder, die bei sogenannten Alleinerzieherinnen leben. Von diesen soll es, je nach politischer Aussage, in Österreich zwischen 160.000 und 250.000 geben, mit jeweils einem oder mehreren Kindern. Auch da gilt nun ein so gut wie absolutes Kontaktverbot für die jeweils anderen Elternteile. Ist einer von diesen Vorlauten nicht einverstanden, holt sich das zuständige Jugendamt sofort eine Bescheinigung vom Gericht, und alles ist abgesegnet.

Mehrere Pflegschaftsrichter, die nicht genannt werden wollen, bestätigten es unverblümt. Sie hätten Weisung bekommen, Anträge auf Kontakte entweder nicht zu behandeln oder pauschal abzuweisen. Bis dann über ein Rechtsmittel entschieden ist, vergeht leicht ein halbes Jahr oder länger; besonders für kleinere Kinder ein Totalabbruch des Familienlebens. Justizministerin Alma Zadič, als Grüne selbstverständlich kinderlos, meinte zwar zögernd, eigentlich dürften Kontakte zwischen Kindern und Eltern nicht abgebrochen werden. Von der Praxis ist sie allerdings zu weit entfernt, um diese Probleme wahrzunehmen, Das Wort Kindeswohl sagt ihr nichts.

Wien Amt für Jugend und Familie in Zeiten von Corona Virus (Covid-19) bei Trennungskinder in Alleinherrschaft dank Kontaktboykott
Amt für Jugend und Familie (MA11) bei Trennungskinder in Alleinherrschaft

Herr G. aus Oberösterreich sagte wütend, die Mutter seines Kindes würde sich nicht an die Kontakt-Vereinbarung halten, das Jugendamt (Salzburg-Umgebung) würde sie unterstützen und das Gericht habe sofort abgewinkt. Frau K ist verzweifelt; das Jugendamt (Neusiedl am See) hatte ihre Kinder dem Vater gegeben, weil der keinen Unterhalt zahlen wollte. Jetzt verweigert der Vater alle Kontakte, das Jugendamt holte sich dafür die Genehmigung des Gerichts. Die Anträge der Obsorge-berechtigten Mutter werden nicht einmal ignoriert. Frau D. aus der Steiermark hätte ihr Kind gern wieder gesehen, das vom Jugendamt willkürlich in ein „unterbesetztes“ Heim in Kärnten (Klagenfurt-Land) gesteckt worden war. Keine Chance für Frau D., sie wird nur ausgelacht. Mehrere Eltern in Wien, wo das berüchtigte Amt für Jugend und Familie (Magistratsabteilung 11) absolutistisch herrscht, können nur mehr resignieren. Kontakte zu ihren Kindern waren früher ausgesetzt, sind jetzt unbegrenzt verboten worden. Wiener Gerichte handeln strikt linientreu, was das Amt wünscht, wird erfüllt.

Das Theater um ein chinesisches Virus, dessen Gefährlichkeit – trotz mehr als 6000 „Studien“ – noch nicht erhoben worden ist, führte jedenfalls dazu, dass das Familienleben ungezählter tausender Kinder völlig zerstört worden ist, was auch längerfristig kaum behebbar sein wird. Ob diese Familien-Zerstörung beabsichtigt ist oder nur ein „in Kauf genommenes“ Seitenprodukt, ist einstweilen nur Gegenstand von Spekulationen. Da aber gewisse politische Parteien schon lange diese Zerstörung der Familien fordern, fällt es schwer, nicht von Absicht auszugehen.

Wann dürfen Kinder wieder ihre eigenen Eltern und Großeltern haben?

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