Aufgedeckt! Sexualstraftäter als Märchenonkel

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Sexualstraftäter Roland Reichmann
Sexualstraftäter Roland Reichmann

Wenngleich Sexualstraftäter in Österreich gelinde gesagt ein beschaulichen Leben führen dürfen, und beispielsweise sogar mit Kindern Fußball trainieren, sind ihre Schatten nicht so ohne weiteres in der Gesellschaft kaschierbar. Unliebsam sind Sexualstraftäter geradezu kritisch berichtende Journalismus und Medien gegenüber, die eben genauer hinsehen. Das XlargE Magazin war in Folge seiner Berichterstattung zu den Umtrieben eines Sexualstraftäters in Kärnten mit wüsten Versuchen konfrontiert, um diese Berichterstattung zu verhindern. Es blieb beim Versuch.

Abermals für Aufmerksamkeit sorgt gerade dieser Sexualstraftäter aus Kärnten, der über 10 Jahre sein Strafverfahren verschleppte und mit unlauteren Beweismitteln hinaus zu zögern wusste. Am Ende half alles nichts, nicht einmal die Justiz Groteske an sich. Es setzte ein rechtskräftiges Urteil, und R. musste Hinter Gitter.

In seinem eigenen „Aufdecker“ Forum -auf das schier unendliche Strafregister (beginnend in den 80er Jahren) angesprochen, gibt Herr Tausendsasa bereitwillig Auskunft und argumentiert mit fadenscheinigen Ausreden, getreu dem Motto: Ich habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen. In Wirklichkeit machte er sogar mit einem schwerst kriminellen schweren gewerbsmäßigen Betrüger und gemeingefährlichen Gewalttäter gemeinsame Sache. Der sitzt hingegen seit einem Jahr in U-Haft und muss abermals, jetzt mit der Gattin, die Anklagebank im Schwurgerichtssaal des Landesgericht Steyr drücken.

Die Lebensbeichte des R. (Teil1)
Die Lebensbeichte des R. (Teil 2)

Es verwundert wenig, wenn jetzt Gras über die Sache und den Namen des Sexualstraftäters gewachsen sein soll. So kann man unbehelligt Märchen Auskünfte gegenüber Dritten erteilen, gerade dann wenn seriöse Bürger mit ernsthaften Gedanken der humanitären Hilfeleistung echten Justizopfern zur Seite stehen.

Wie schon 2006 die Kronenzeitung titelte, schlug seinerzeit der Kärntner zwecks Vertuschung seiner wahren Straftat, nämlich den sexuellen Missbrauch seiner Stieftochter, in die Kerbe der Opferrolle. Zitat Kronenzeitung: „Der Angeklagte sieht sich als Justizopfer und ist im Internet aktiv, wo er „Skandale“ am Klagenfurter Gericht aufzudecken vorgibt.“

Ein angebliches „AUVA Opfer“, mit besonderem Drang zu finanzieller Bereicherung, sah in der Hilfestellung der echten Helfer eine Chance ihre Vorhaben durchzusetzen. Doch ihr Spiel wurde durchschaut und Hilfestellung verneint. Da einer der Helfer als Journalist dem „Opfer“ aus Kärnten bereits 2006 auf den Zahn fühlte, dürften sich das eine selbsternannte und das andere selbsternannte „Opfer“ quasi jetzt gefunden haben, um den unangenehmen Journalisten Dritten gegenüber anzupatzen, und so geschah es auch.

Die 46-jährge (Anm. Name der Redaktion bekannt) habe schließlich die Erkenntnisse ihrer neu gewonnenen Seilschaft und angeblich erschauernde Informationen über den betroffenen Journalisten prompt über social media Kanäle an ihre Kontakte verbreitet und dem Journalist sogar unterstellt er habe sie bedroht, gestalkt und betrogen.

Der betroffene Journalist (Anm. Name der Redaktion bekannt) weist das entschieden zurück, und beauftragte bereits seinen Anwalt mit rechtlichen Schritten. Es handle sich hier schlichtweg um eine Intrige einer Enttäuschten, da er für kurze Zeit auch Partner der Firma LR Health & Beauty war – von ihr angeworben, aber nach reiflicher Überlegung und Recherche über die Seriosität der angewandten Multi Level Marketing Methode dann aber kündigte. Kurz darauf erreichte ihn eine bitterböse WhatsApp Nachricht der 46-jährigen, die ihn schnurstracks zur Rechenschaft aufforderte. Von da an bröckelte die Fassade der 46-jährige massiv und bisher feststellbare Ungereimtheiten ergaben ein klärendes Bild

Für die distanzlose 46-jährige könnte es jetzt obendrein eng werden, denn sie stand bereits wegen Veruntreuung von Wertpapieren vor Gericht. Das Verfahren endete mit einem rechtskräftigen Freispruch, da vom über 90-jährigen Opfer keine passable Zeugenaussage gewonnen und so die Schuldfrage nicht Klärbar war. Hingegen anhängig ist beim Landesgericht Eisenstadt nach wie vor der zugehörige Zivilprozess.

Die 46-jährige beruft stets auf eine erteilte Vorsorgevollmacht und regte vor Beginn des Strafprozesses an die Geschäftsfähigkeit der über 90-jährigen zu prüfen. Im Zivilrechtsstreit will die Beklagte mit einem Gutachten die Angaben der Klägerin zu Fall bringen. Jedenfalls konnte im Wesentlichen keiner der im Strafprozess aufgebotenen Zeugen die Angaben der 46-jährigen ausdrücklich bestätigen.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegen den Freispruch Berufung erwog, holte die 46-jährige noch schnell vor Jahresende Erkundigungen ein, wie sie ihre „Villa“ vor dem staatlichen Zugriff unter Umständen schützen könne. Zeugen schildern dem XlargE Magazin authentisch das fragwürdige Vorgehen der 46-jährigen, die kurzerhand für dieses Vorhaben sogar heiraten und ihre „Villa“ verschenken wollte – natürlich mit verklausulierten Übereinkommen.

Ein weiteres Problem sieht der von Rufmord betroffene Journalist in anderen anhängigen Verfahren die 46-jährige betreffend. Sogar das Jugendamt sei ihren Sohn betreffend mit einem Bericht aufgefallen. Gegenüber der Behörde berichtete der heute 17-jährige über Tätlichkeiten seiner Mutter, die angeblich nicht einmal vor seinen Genitalien Halt machte.

Grotesk sei jedenfalls laut dem betroffenen Journalist das bizarre Vorgehen, denn ihm werde von der 46-jährigen jetzt mit Anzeige gedroht. Diesen sehe er aber mit äußerster Gelassenheit entgegen. Seine Rechtsvertretung stellt im Falle von Anzeigen sogar die Möglichkeit eines psychiatrischen Gutachtens über die 46-jährige in Aussicht. Aus der Sicht des Rechtsvertreters gebe es zahlreiche Schriftstücke, die ernsthaft an ihrer psychischen Verfassung zweifeln lassen. In einer WhatsApp Nachricht an ihren Sohn gesteht die 46-jährige gar den Konsum von Suchtmitteln ein.