Aufgedeckt! So bleibt Samsung Active Watch 2 Update schuldig

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Samsung Active Watch 2 - Foto Credit GMGN

Eigentlich sollte die Active Watch 2 von Samsung Blutdruck und EKG messen können. Ein entsprechendes Software Update fehlt bislang allerdings. Im September kündigte Samsung zumindest ein allgemeines Software Update an. Bislang aber scheitern die Koreaner am erforderlichen Roll-Out. Selbst die Galaxy Watch 2 und andere Wearables von Samsung warten vergebens seit April auf ein längst fälliges Software Update.

Es scheint so als konzentriere Samsung alle Kräfte auf das neue Galaxy Watch 3 Modell. Kunden der Vorgänger Modelle oder gar der Active Watch 2 warten bislang vergebens auf ein entsprechendes Firmware Update, um die längst angekündigten neuen Funktionen nutzen zu können.

Wie XlargE exklusiv aufdecken konnte, musste sowohl Österreichs größter Mobilfunker A1 als auch Samsung selbst in ihren Marketing Aktivitäten massiv zurück rudern und ihre Werbetexte korrigieren, denn die Active Watch 2 kann bislang weder den Blutdruck noch EGK messen, denn die erforderliche Software fehlt nach wie vor. Stattdessen bietet Samsung frustrierten Kunden zwischenzeitlich die Rücknahme der Smartwatch an, wenngleich Samsung die Information schuldig bleibe wie viel Geld man erstattet bekomme, wie ein Betroffener gegenüber XlargE berichtet.

Das fortsetzende Debakel bei Samsung scheint also kein Ende zu nehmen, und so lässt sich nur hoffen, dass im ersten Quartal 2021 tatsächlich ein entsprechendes Software Update nachgeliefert wird. Während Konkurrent Apple sowohl bei der Apple Watch als auch seinen Smartphones nicht mit Updates spart und längst die Messung eines einfachen EKG ermöglicht, hinkt Samsung diesem Novum bei weitem hinterher. Experten kritisieren längst die Marketing Methoden des in Südkorea beheimateten Herstellers am Rücken der Kunden.

Besonders viel Ärger bereiten solchen Vorgehensweisen, wenn Kunden über Mobilfunkanbieter subventionierte Hardware beziehen, also in Form eines Teilzahlungsmodells monatliche Beträge über einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten leisten müssen. Hier raten Experten vor Abschluss eines Vertrages genauestens zu kalkulieren, denn nicht selten ist der Kauf eines Smartphones oder einer Smartwatch günstiger als subventionierte Hardware der Mobilfunkanbieter.