Aufgedeckt! So brutal sind Diktatur und Stasimethoden im SOS Kinderdorf Imst

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SOS Kinderdorf Missstände
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Jetzt zieht SOS Kinderdorf Österreich die Reißleine und setzt interimistisch neue Leitung für das SOS Kinderdorf Imst ein. Mitarbeiter beschreiben das Klima im SOS Kinderdorf Imst als Diktatur und mit Stasimethoden geprägt. Im Fokus der Vorwürfe und nicht enden wollenden Kritik steht Kinderdorfleiter Jörg Schmidt. Als Fundraising Bonzen lukriert SOS Kinderdorf jährlich Millionen Euro Spendengelder und weitere Millionen von der öffentlichen Hand – für die Versorgung der bei SOS Kinderdorf fremd untergebrachten Kinder. Seit 2007 zeigt das XlargE Magazin stetig neue Missstände bei SOS Kinderdorf – bis hin zu Schläge und sexuellen Missbrauch von Kindern – schonungslos auf. Das beflügelte nicht zuletzt die SOS Kinderdorf Rechtsabteilung, die wiederum Informanten, wie ehemalige MitarbeiterInnen und leibliche Eltern mit Drohbriefen unter Druck zu setzen wusste.

Generell verweist SOS Kinderdorf stets auf ihre internen Mechanismen zur Qualitätssicherung. In Wirklichkeit jagt ein Missstand den anderen. Ehemalige MitarbeiterInnen und leibliche Eltern berichten gegenüber dem XlargE Magazin wiederholt von desaströsen Zuständen. So sei es Usus Kinder aus Wien in Westösterreich zu platzieren, Besuchskontakte zwischen Eltern und Kindern beschränkt SOS Kinderdorf mit allen Mitteln. Viele leibliche Eltern sehen ihre Kinder gerade einmal wenige Stunden pro Monat. Wiederholt habe SOS Kinderdorf ihnen anvertraute Kinder für Festivitäten prominenter Paten zur Verfügung gestellt, oder für weihnachtliche Programmschwerpunkte im ORF zweckentfremdet. Im Fall einer betroffenen Mutter erstaunten sich Nachbarn, als die Kinder der Mutter plötzlich als „Waisen“ in der ORF-Sendung „Licht ins Dunkel“ vorgeführt wurden.

Neue Häuser auf Abhör-Wanzen untersucht

Jetzt offenbaren MitarbeiterInnen erstmals die prekären Zustände und Arbeitsverhältnisse der Öffentlichkeit. Es habe im SOS Kinderdorf Imst eine Art Diktatur geherrscht, und seien quasi Stasimethoden zur Anwendung gelangt. Mitarbeiter hätten reihenweise gekündigt, nicht einmal mehr den Gebrauch ihrer Firmenhandys in Erwägung gezogen. Dem Betriebsrat sei über lange Zeit ein Betretungsverbot erteilt worden, als neue Häuser im SOS Kinderdorf errichtet wurden.

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Nach Inbetriebnahme von neuen Häusern habe es seitens der MitarbeiterInnen sogar Untersuchungen mit Wanzen-Aufspür-Geräten gegeben, so sehr lastete Druck auf ihnen. Ein nicht enden wollender Personalmangel führte schließlich zu laufend anhäufenden Überstunden. Mobbing, Burnout, Krankenstände. Das Personal kollabiert schon fast, wie MitarbeiterInnen gegenüber dem XlargE Magazin auspacken.

Kinder ohne Mitspracherecht

Selbst die betroffenen und im SOS Kinderdorf untergebrachten, und ohnehin von Traumatisierung und Leid geplagten Kinder sind den Systembedingungen schonungslos ausgeliefert. Sie haben kein Mitspracherecht und in welche Gruppen sie kommen, dürfen sie nicht mit entscheiden. Zu allem Überfluss sind die Altersunterschiede groß. Wie ein Informant gegenüber dem XlargE Magazin erklärt, sei das größte Problem aber die oft über Nacht angeordneten Gruppenwechsel. Das führe für die Kinder zu schwierigen Ausnahmesituation. Da Jörg Schmidt selbst über keine pädagogische Ausbildung verfügt, oblag die pädagogische Leitung gesonderten Führungspersönlichkeiten. Der besondere Führungsstil der pädagogischen Leitung endete schließlich auch da mit einem abrupten Ende des Dienstverhältnis.

Zur neuerlichen Krisenbewältigung habe SOS Kinderdorf die Dienstverhältnisse mit dem Kinderdorfleiter in Imst, Jörg Schmidt, und dem Leiter für Westösterreich, Wolfgang Katsch, beendet. Bis zur völligen Aufklärung der Vorkommnisse übernahm einstweilen Wolfram Brugger, derzeit Leiter des SOS Kinderdorf Innsbruck.

Die Fakten zu SOS Kinderdorf sind längst erzählt, weiß auch ein Insider und langjähriger Aufdecker in Sachen SOS Kinderdorf. Von mit Wasser verdünnten Milchbrei bis handfeste Schläge im SOS Kinderdorf Ferienlager. Aktuell müssen in Deutschland neuerdings Verdachtslagen von sexuellen Missbrauch untersucht und aufgeklärt werden.

Täglich überstellt die Kinder- und Jugendhilfe Minderjährige den SOS Kinderdörfern in Österreich. Dafür bezahlt die öffentliche Hand pro Kind und Monat über 5.000,00 Euro. Der Öffentlichkeit und potentiellen SpenderInnen suggeriert der Fundraising Riese, diese Kinder könnten aus unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. In Wahrheit steckt hinter diesem System ein gut ausgeklügeltes Wirtschaftsimperium, wie ua. eine Reportage von ARD Exklusiv offenbart. Viele betroffene Eltern beklagen die einsetzende Härte und fehlende Anwendung der im Gesetz vorgesehenen gelindesten Mittel. Spürbar bauen Einrichtungen wie SOS Kinderdorf ihre Betreuungsstätten laufend aus, vergrößern und erweitern an neuen Standorten. Das Geschäft mit Kindern aus sozialen wie gesellschaftlichen Brennpunkten boomt unerässlich.

Kritiker orten in dem Vorgehen freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe klare Absichten. Nicht Ziel des gesetzlich vorgeschriebenen Hilfeplan ist die Rückführung eines Kindes. Ist eine Fremdplatzierung geschehen, müssen leibliche Eltern vor Gericht in erster Linie – quasi handfest – um ihr Besuchsrecht kämpfen, denn Jugendämter und geradezu Einrichtungen wie SOS Kinderdorf wissen um die emotionale Lage, und wie man sie schamlos ausnützen kann.

In der Praxis erleben so betroffene Kinder wie ihre Eltern schier unglaubliche Praktiken der Kinder- und Jugendhilfe und solcher Träger. Plötzlich zeige das Kind Auffälligkeiten, die ein Aussetzen des Kontakts zwischen Eltern und Kind erforderlich machen. Telefonate zwischen Eltern und ihrer Kinder werden ausschließlich unter Aufsicht genehmigt und auf Tonband aufgezeichnet.

Die rigiden Methoden in Personalführung und Kinderbetreuung sind nur die Spitze des Eisbergs. In Wirklichkeit rechnen Einrichtungen wie SOS Kinderdorf täglich mit dem Kalkül entdeckt zu werden, dann folgt der Beteuerung und Reumütig ein Ehrgeiz an Aufarbeitung. Schnell sind Kommunikationsprofis in Stellung gebracht. Schließlich naht das Weihnachtsgeschäft und die in Kinderarbeit produzierten Billetts, wie Malereien, müssen an die Gutgläubigen.

Gegenüber freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe obliegt die Fachaufsicht keinen unabhängigen Gremium. Im Fall des SOS Kinderdorf Imst führen MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe des Landes Tirol Kontrollen durch, die – wie dem XlargE Magazin vorliegenden Informationen zu entnehmen – sporadisch und immer angekündigt erfolgen.

Zum Nachlesen – die einzigartigen Faktum um SOS Kinderdorf!

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