Start Corona Virus Aufgedeckt! So eskaliert friedlicher Protest durch Polizei in Wien

Aufgedeckt! So eskaliert friedlicher Protest durch Polizei in Wien

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Die Kundgebungen am Samstag gegen die Corona Maßnahmen der Regierung, uferte in den Abendstunden völlig aus. Die Taktik und Strategie der Wiener Polizei ging auf den ersten Blick völlig auf. Am Montag nach der Kundgebung in Wien berichten viele Medien über einen „Mob-Sturm“ auf das Gebäude der Wiener Städtischen. Auslöser, und das dürften bisweilen unbestritten sein, war die Einkesselung mehrerer Hundert Kundgebungsteilnehmer, die nach Ansicht der Polizei in die Innenstadt marschieren wollten.

Ein tiefer Blick in die Strategie und Taktik Vornahme der Polizei lässt erahnen mit welchem Konzept die Exekutive tausende Menschen am Samstag auf Wiens Straßen steuern wollte. Aus den Bundesländern eilten der Wiener Polizei spezielle Einheiten mit klingenden Namen wie „Luchs“ aus Kärnten und „WULKA“ aus dem Burgenland zu Hilfe. Diese speziellen Einheiten sind Formationen Freiwilliger, die speziell bei Demonstrationen eingesetzt werden. Ein Blick in die freie Ezyklopädie Wikipedia verrät warum „Alle Mitglieder der Einsatzeinheiten versehen dort freiwillig Dienst. Daraus resultiert hohes Engagement und hohe Motivation der Truppe.“

Die „Motivation der Truppe“ verspürten schließlich Samstagabend dutzende Menschen, die aus purer Verzweiflung aus dem von der Polizei gebildeten Kessel entkommen wollte. Aus Sicht der Exekutive habe es sich um einen gewaltbereiten „Mob“ mit Messern bewaffnet gehandelt. Ein unbeteiligter Wachmann sei dadurch schwer verletzt worden – Beinbruch!

Opfer von Polizeigewalt: Mann verletzt am Boden!

Ein jetzt in sozialen Netzen aufgetauchtes Handyvideo zeigt eine ganz andere Situation: Menschen, die einen unversperrten Innenhof Zugang nutzten, werden plötzlich von Polizeibeamten sprichwörtlich überrumpelt, ein anwesender Passant, der lediglich an einer Mauer „kauerte“ dabei brutal zu Boden gerissen und durch Polizisten über mehrere Meter hinweg geschleift. Er klagt minutenlang über starke Schmerzen an seinem linken Bein. Es scheint so als hätte er einen Bruch im Bereich des Knies erlitten.

Wie viele Menschen in anschließenden Videoübertragungen auf Facebook und YouTube betonten, wollten Sie lediglich den Heimweg antreten und zu ihren in der Innenstadt abgestellten PKWs gelangen.

Die Polizei weist jede Kritik heftig zurück, wenngleich sogar ein 14-jähriges Kind auf YouTube schwere Vorwürfe gegen eine Wiener Polizistin äußert. Ein im Video anwesender Mediziner attestiert unzweifelhaft „Körperverletzung“ an der Hand des Mädchens. Wie aus Kreisen der Demo-Organisatoren zu hören ist, plane man eine umfassende Sachverhaltsdarstellung an die Volksanwaltschaft und werde man jeden einzelnen Verstoß der Polizei mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln des Rechtsstaats verfolgen.

Unterdessen ortet die ÖVP das Übel bei Ex-Innenminister Herbert Kick (FPÖ). Am Samstag trat der FP-Klubchef gleich auf zwei Bühnen als Hauptredner auf – nebst namhaften Figuren aus der Demo-Szene. Wie (noch) Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) wissen lässt, habe Kickl am Samstag die Stimmung entsprechend „eingepeitscht“ und haben Konflikte in einer Demokratie nicht auf der Straße sondern im Parlament ausgetragen zu werden.

https://www.xlarge.at/wp-content/uploads/polizeigewalt_Trim_Slomo.mp4
… und plötzlich stürmt die Polizei mit brachialer Gewalt den Innenhof der Wiener Städtischen – ein Mann wird zu Boden gerissen und am Bein verletzt!

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