Aufgedeckt! So frustriert sind Bürger über Lockdown und Impfpflicht wirklich

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Anti Corona Maßnahmen Demo gegen Impfpflicht Lockdown Wien 20.11.2021
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Ein Zeichen setzen, für Grund- und Freiheitsrechte, das haben weit über 100.000 Menschen am 20.11.21 in Wien getan – weitgehend friedlich. Für die verantwortliche Politik, allen voran Innenminister Karl Nehammer sind Proteste wie diese ein Zusammentreffen radikalisierender Gruppierungen und der Beweis für bedingungslose Gewaltbereitschaft. Nicht das erste Mal fachen politische Äußerungen wie diese, gefolgt von medialer Hetz-Kultur die gesellschaftliche Spaltung an. Trotz Versprechungen und Äußerungen von Sebastian Kurz über das Ende der Pandemie, sitzt Österreich im 4. Lockdown, und es dürfte nicht der letzte sein. Anfang 2022 steht Österreich eine generelle Impfpflicht bevor, wohl mit Stimmen der ÖVP, den Grünen und der SPÖ.

Trommeln, Musik, klare Ansagen. Der 20. November 2021 dürfte als spürbarer Beweis für Unzufriedenheit der österreichischen Bevölkerung in die Geschichtsbücher finden. Noch nie strömten so viele Menschen über die Straßen und machten ihrem Unmut Luft. Selbst 3-fach Geimpfte und Genesene sitzen jetzt im Lockdown fest. Die Wirtschaft prognostiziert Horror Szenarien und sieht ihr Weihnachtsgeschäft an ausländische Verkaufsplattformen verloren. Der Arbeitsmarkt stöhnt unter einer neuen Last an Arbeitslosen und Kurzarbeiter. Weitere 2,7 Milliarden Euro wird der 4. Lockdown den österreichischen Steuerzahler jetzt kosten.

Selbst Polizisten treten gegen die Maßnahmen auf und fordern die Einhaltung der Grund- und Freiheitsrechte ein. (Foto: Quelle Facebook)

Da erfreuen Zeichen setzende Impressionen vom lautstarken Protest nur geringfügig, denn bislang erhörte die Politik in ihrem eigenen Versagen den völkischen Widerstand nicht. Im Gegenteil, jagt eine Verschärfung die Nächste und nach 1 1/2 Jahren Corona Pandemie kann die Politik keine Mehrheit für ihre Maßnahmen finden. Deutlich zum Ausdruck bringen die aktuellen Stimmungsparameter die Gefühlslage in Österreich. Im freien Fall verliert die ÖVP an Grundfesten, und wie Politikwissenschaftler Peter Filzmaier weiß, sind 75 % der Bevölkerung mit dieser Bundesregierung unzufrieden und haben ihr das Vertrauen entzogen.

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Allen voran peitscht die FPÖ um Herbert Kickl die missgestimmte Bevölkerung für sich ein, und trat nebst dutzenden anderen Veranstaltern als eine der größten am 20.11. in Wien auf. Einhellige Chöre der Anwesenden Demonstranten bestätigen das Bild der Polit-Parameter: Hier hat die Politik völlig versagt. Selbst unzählige Experten haben Zweifel an diesem Lockdown und der geplanten generellen Impfpflicht, die im Übrigen mit hohen Strafen bis zu 3.600 Euro aufwarten will.

ÖVP stürzt in aktuellen Umfragen total ab!

Der Tenor in der Bevölkerung ist klar: Niemand ist gewillt der weiteren Chaos Politik unwidersprochen und tatenlos ausgeliefert zu sein. Die Spruchbänder und lautstarken Durchsagen unterstreichen das. Die Menschenmassen sind nicht zu stoppen, das prognostiert unter anderem Clemens Pfurtscheller der Plattform „Justizgeschädigte Österreich“ im Gespräch mit dem XlargE Magazin. „Man sieht anhand der rasant wachsenden Zahlen in sozialen Medien eine deutliche Unzufriedenheit“, und Pfurtscheller ergänzt „Seit Samstag weiß die Welt Österreich ist kein Versuchskaninchen und die Leute werden jetzt täglich ihrem Unmut Luft machen“.

Für wenig sinnvoll sieht Clemens Pfurtscheller die in diesen Tagen von österreichischen Tageszeitungen verstreuten Berichten. Angefangen von Häme über Norbert Hofers Kochkünste bis hin zu Attacken gegen friedlichen Menschen, die pauschal in ein Eck mit Neo-Nazis und Randalierern gestellt werden. „Das eine Gruppe jugendlicher Migranten Tage vor der Demo in Oberösterreich ein Polizeifahrzeug in Brand setzten und ihre Absicht gestanden Polizisten habe man in einen Hinterhalt locken wollen, steht jedenfalls in keinem Sinn erfassenden Zusammenhang mit den Protesten in Wien und ganz Österreich“, hält Clemens Pfurtscheller abschließend fest, und spielt auf Aussagen von Innenminister Karl Nehammer anlässlich einer Pressekonferenz an.

Proteste in allen Landeshauptstädten, aber selbst in großen und kleinen Teilen von Österreich, die jetzt als Märsche oder Spaziergänge Fortsetzung finden, sind jedenfalls ein deutliches Zeichen an die Politik, die jetzt mit sinnhaftem Handeln gefragt ist. Im Netz findet sogar der Aufruf zu einem Generalstreik am 1. Dezember großen Anklang. Neben Österreich expandiert der Protest gegen Corona Maßnahmen in ganz Europa. Besonders betroffen die Niederlande mit tagelangen von brutaler Gewalt begleiteten Protesten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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