Aufgedeckt! So laboriert Lebensmittel Handel online an Kinderkrankheiten

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BILLA UNIMARKT ONLINE LEBENSMITTEL HANDEL
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Unterschätzte Serverkapazitäten, überflutete Service Hotline, Faschiertes das Kilo um 4.000 Euro, sind nur einige Haken für all jene, die online Lebensmittel kaufen wollen. Die REWE Group befeuert zu allem Überfluss mit Gutschein Aktionen und kostenfreier Belieferung ihr Steckenpferd „Billa Online Shop“. In der Praxis entpuppt sich das Wohnzimmer Shoppen nicht selten als emotionale Achterbahnfahrt.

Am „Woman-Day“ ging im Billa Online Shop nichts mehr. Die Serverkapazitäten waren erschöpft, die Mitarbeiter im Kundenservice hilflos. Man habe die Kapazitäten erhöht, und ersuche um Geduld. Wer schließlich am Nachmittag sein Glück auf -20 Prozess auf den gesamten Einkauf und kostenlose Belieferung erhoffte, wurde enttäuscht. Plötzlich waren die noch am Vormittag verfügbaren Lieferfenster nicht mehr verfügbar. Was bleibt ist Kundenfrust und Zuwarten, denn freie Liefertermine gibt es erst wieder im November.

Totalausfall im Billa Onlineshop am „Woman-Day“

Unbeeindruckt und geduldig leiten die Mitarbeiterinnen der Hotline den aufgestauten Kundenfrust an ihre Kollegen weiter. Eine Woche später ein Silberstreif am Horizont. Im Fall eines XlargE Abonnenten flattert plötzlich ein Email ins Haus. Viele entschuldigende Worte weiter 5 Euro für den nächsten Einkauf als Frust Dekompression und für den Erhalt der Kundenbeziehung. Und, man staune, Billa lässt weitere 20 % auf den gesamten Einkauf nach, zumindest wenn man bis Mitte November seiner Online Bestellung nachkommt.

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Freilich, die Lösung ist bescheiden, denn Aktionsangebote am „Woman-Day“ trösten mit dieser Ersatz-Gutschein Geste den Kundenärger kaum. So träumt man weiter von den verbilligten Limonaden, oder anderen Leckereien, die der „Woman-Day“ obendrauf in Aktion hatte.

Unimarkt: 4000 Euro für 1 kg Faschiertes

Nicht weniger herausfordernd sind die Zeiten des Online Lebensmittelhandel für Mitbewerber Unimarkt. Faschiertes vom Rind, wohlgemerkt kein Premium Import aus Übersee, bot man im hauseigenen Onlineshop gleich um 4.000 Euro das Kilogramm an. Als unser XlargE-Leser dieses Mysterium auch noch beim Kundenservice telefonisch hinterfragen wollte, landete sein Anruf unterdessen in einem Ärztezentrum, und 10 Versuche weiter in der nicht enden wollenden Warteschleife der Unimarkt Hotline.

Fazit intensiver und teils über Stunden andauernder Onlineshop Querelen: Ein Einkauf im stationären Handel kann nicht nur Nerven schonend sein. Während REWE das Problem bagatellisiert, räumt UNIMARKT auf Nachfrage zumindest ein man begegne den Herausforderungen im Onlinehandel mit Lebensmittel und sei sich dessen bewusst. Beide Unternehmen gelobten Besserung und UNIMARKT nehme die Tipps dankend zum Anlass für interne Verbesserungen.

Das Resümee an unterschiedlichen Wochentagen und in verschiedenen Onlineshops: Trotz der zahlreichen Kundenbindungsprogramme, wie beispielsweise der JÖ-Bonusclub von Rewe, oder die Payback-Card bei Unimarkt. Während Kunden eifrig ihr Kaufverhalten offenbaren, sehen die Lebensmittelkonzerne ihren Erfolg in der Kundenmasse. Quantität statt Qualität scheint die Devise. Gefrustete Billa Online Kunden sprechen in Bewertungen immer wieder handfeste Kinderkrankheiten an, die vom Anbieter wohl noch lange auskuriert werden müssen.

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