Aufgedeckt! So vergisst Armin Wolf journalistische Sorgfaltspflicht im Fall Norbert Hofer

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Ein weiteres mal ins Kreuzfeuer des ORF und ZIB2 Anchorman Armin Wolf geriert gestern Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer um seine Israel Reise. Schon bisher sah Armin Wolf seine Zeit im Bild 2 als den Informationsstream im Land und überhaupt verweisen andere Main-Stream Medien gerne auf die Recherchen des ORF, ohne eigene plausible Quellen anzuzapfen. Dabei unbeachtet blieben bislang zwei brisante Medienberichte aus Israel.

Mit bekanntermaßen zwanghaft erhobenen Gebühren zählen der ORF und die Austria Presseagentur (APA), beide bekanntlich eng umschlungen, zum Stoff-Vorgabe Journalismus in Österreich. Diesmal aber dürfte ORF Vorzeige-Moderator Armin Wolf selbst ins Fettnäpfchen der journalistischen Sorgfaltspflicht getreten sein, als Donnerstagabend Ingrid Thurnher im letzten TV Duell der Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen das Interview mit einem Polizeichef einspielte. Ansonsten heißt es von Armin Wolf es habe weder im In- noch Ausland Medienberichte über das Geschilderte von Norbert Hofer um seine Israel Reise gegeben.

Wie XlargE leicht recherchieren konnte, berichten gleich zwei Medien über den besagten Vorfall am 30.07.2014 während Norbert Hofer den Tempelberg besuchte.

http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.608141?v=2341F0FD72D3F1A2AFB354D7D46F9C21
http://m.jpost.com/National-News/Police-shoot-woman-at-Western-Wall-who-fails-to-heed-warnings-to-stop-369475#article=0OEJEQjE1ODdCQzY4QTA1MzA5MTE4NTZCOTc2MDlBQUU=

Gewohnt kritisch gegenüber der FPÖ und ihren Entsandten, formulierten sich auch Donnerstagabend die Fragen von Ingrid Thurnher im letzten TV Duell vor dem Wahlsonntag. Währenddessen zeigt sich FP-Chef HC Strache erbost über den Gebühren finanzierten ORF und dessen permanente Medienmanipulation zugunsten von Van der Bellen und Rot-Grün. Er habe noch unmittelbar nach dem TV Duell ORF-Stiftungsrat Norbert Steger konsultiert, der wiederum eine öffentliche Erklärung der ORF Generaldirektion einfordern will, wie Strache in einer Aussendung betont.

1 KOMMENTAR

  1. Eigentlich war die geführte Provokation von Frau Turnher ein Schuss ins eigene Knie. Hier wird wieder deutlich wie stark unsere Medien versuchen eigene parteipolitische Interessen zu übermitteln und den Wähler zu beeinflussen. Ich hoffe dass mittlerweile die Österreicher mündig genug sind um diesen System zu durchschauen und am kommenden Sonntag die richtige Entscheidung treffen. Ansonsten war die Diskussion – abgesehen von den unnötigen Provokationen – inhaltlich sehr interessant und aussagekräftig. Vor allem konnte man erkennen dass Hr. Hofer zu allen Themen ein sehr durchdachtes Konzept präsentiert hat und sich auch durch Frau Turnher nicht von diesem abbringen lässt. Meine Bewunderung für so viel Selbstbeherrschung bei dieser Konfrontation.

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