Aufgezeigt: Ministerium prüft Vorgänge im Fall Silvia G.

An sich einzigartig, die Folgen aus dem Fall Silvia G. »Grundsätzlich können jugendwohlfahrtsrechtliche Maßnahmen nur von den Ländern beaufsichtigt und auch kontrolliert werden« sagt ein Mitarbeiter der Tiroler Jugendwohlfahrt. Nachdem das Nachrichtenmagazin Xlarge die Missstände im Fall Silvia G. aufzeigen konnte, überprüfen nun die verantwortlichen Referenten im Familienministerium sämtliche Vorgänge.

Betroffen zeigt sich Andrea Kdolsky über das Ergebnis der journalistischen Recherchen von Stephan Pfeifhofer, der sich bereits seit über vier Jahren mit dem Desaster Jugendwohlfahrt in Österreich befasst.

»Die Vorgänge sind dem Ministerium nicht bekannt, weshalb sich eingehende Überprüfungen als erforderlich erweisen« heißt es aus dem Büro von Jugendministerin Andrea Kdolsky. Wie berichtet, soll ab 2009 eine umfassende Reform des Jugendwohlfahrtsgesetzes greifen.

Unterdessen mussten auch 2007 zahlreiche Kinder und Jugendliche in Heimen, Sozialpädagogischen Wohngruppen oder Kinderdörfern Weihnachten ohne ihre Eltern feiern.

ASE Regionalmanager Bruno Kulmitzer appelliert deshalb an die Politik »Während im Sozialnetz Österreich mehr und mehr Familien den Boden unter ihren Füßen verlieren, kommt auf die Fremdunterbringung ein ungeheuerlicher Druck zu. So erleben die betroffenen Kinder durch Trennungsverlust vom Elternhaus nicht nur eine weitere Traumatisierung. Überarbeitete Erzieherinnen und fehlende Therapien sind deshalb nur die Spitze vom Eisberg«

Mit einem strukturierten Eltern-Kind Programm kann die ASE-Education-Group bereits seit Jahren in Schweden punkten. Jetzt soll das erprobte Modell sogar nach Österreich, Deutschland und der Schweiz exportiert werden.

Unterdessen freut sich Xlarge Herausgeber Simon Polterer »Wir konnten durch unsere lückenlose aber nicht zuletzt hartnäckige Reportagereihe aufzeigen, dass selbst die Jugendämter nicht in der Lage sind das Kindeswohl zu schützen. Mittlerweile gibt es sogar in Rumänien Erziehungslager mit Österreich Beteiligung. Dort müssen die Kinder beispielsweise zum Toilettengang das „Plumpsklo“ aufsuchen. Zustände, die wir nun der Staatsanwaltschaft Wien im Paket zur Kenntnis bringen werden«

Lange Zeit waren auch das Nachrichtenmagazin Xlarge und Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer harscher Kritik ausgesetzt. Mit haltlosen Anzeigen, denunzierenden Methoden und persönlichen Angriffen, ging man gegen Pressefreiheit und Aufklärung vor.

Im Zentrum der operierenden Personalunion, die SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch. Ihres Zeichens Unteramtsleiterin der Abteilung Jugendwohlfahrt im Amt der Kärntner Landesregierung.

Der Schwabe mit Österreich Bezug sieht der Zukunft nunmehr gelassen optimistisch entgegen »Wie heißt es – Der größte Schuft im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant« Damit spielt Simon Polterer auch in Richtung Arge Jugendwohlfahrt. »Das ist ein Verband eifriger Protagonisten, die wohl mehr die Selbstverherrlichung im Fordergrund sehen« beschreibt ein Sozialarbeiter aus Innsbruck das Kalkül Netzwerk.

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