BEMERKENSWERT: Gericht lässt Cyberstalker Website in Kärnten schließen

cyberstalkingNach Jahren der Diffamierung greift ein Gericht in Kärnten – für österreichische Verhältnisse – hart durch. Die von einer aus Villach stammenden Sozialhilfeempfängerin initiierte Weblog-Seite, musste nun geschlossen werden. Zuletzt schritt eine Wiener Anwaltskanzlei für ihren Mandanten ein, um der unermüdlichen Hetze ein Ende zu setzen.

Mehrfach schon geriet die Homepage ins Visier der Behörden, weshalb mehrfach Klagen erforderlich waren, um nunmehr den Durchbruch zu erringen. Das bestätigt auch Rechtsanwalt Laktus Malom. Er vertritt mehrere Mandanten gegen das obskure Online Medium, und brachte selbst Anzeige wegen Verletzung der Impressumspflicht ein.

„Doch dem nicht genug, habe die Betreiberin – sie selbst behauptet in Internetforen Ex-Kind-Opfer zu sein – nicht öffentliche Gerichtsakten ins Internet gestellt“, wie Malom gegenüber Xlarge auf Anfrage erklärt – und der Advokat ergänzt „Nicht nur einmal habe man versucht mit dem Provider einen Konsens zu finden. Doch die österreichische Gesetzgebung lässt nur auf Umwegen die Schließung einer solchen Ominösität zu“.

Auch Xlarge Anchorman Stephan Pfeifhofer war über Jahre hinweg Ziel von Cyberwar-Attaken, und musste das Leid einer solchen Schmutzkübelkampagne am eigenen Leib erdulden: „Niemand weiß wie schrecklich das ist, wenn Unmenschen einem mit Unwahrheiten überschütten. Besonders tragisch, wenn sich diese Unmenschen weiteren Partnern bedienen, die selbst rechtskräftig wegen Stalkings verurteilt sind“.

Für Internet Experte Hannes Pfitz nichts Neues „Die uns zur Verfügung stehenden Technologien erlauben ungehindert Aktivitäten, denen zur kaum entgegenzuhalten ist. Besonders prekär dabei sind Weblogs im Internet, die auf amerikanischen Servern platziert werden, um den Zugriff europäischer Gerichte zu erschweren. Auf gut Deutsch, man muss in den USA klagen“.

Im Justizministerium konnte man bis Redaktionsschluss gegenüber Xlarge keine Stellungnahme zu dieser sich ausbreitenden Problematik abgeben.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Print-Ausgabe Juni 2009

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