CYBERWAR: Villacher Webseitenbetreiberin muss sich vor Gericht verantworten

Die Bandagen im Kampf um Wahrheit, Sieg und Gerechtigkeit werden immer enger gezogen. Eine Webseitenbetreiberin aus Villach trieb es nun zu bunt. Die aktuelle Berichterstattung zum Bad Goiserer Kinderporno Ring im Nachrichtenmagazin Xlarge durch Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer ist nun ein Fall für das Gericht. Zu 19 Hv 78/08y musste der gebürtige Tiroler beim Landesgericht Klagenfurt ein Medienstrafverfahren einleiten, nachdem ihm aufgrund seiner Berichterstattung „Vertreter der Kinderschänder Lobbyisten“ zu sein, von Hermine R. angedichtet wird.

Rückblende: Am 16. Mai 2007 eröffnet Hermine R. den Boxring. Im Mittelpunkt ihrer Anschuldigungen „Ich distanziere mich von diesem Bericht“ Xlarge Journalist Stephan Pfeifhofer, der seit 2006 über den aus Wolfsberg in Kärnten stammenden Roland R. und sein Verfahren wegen sexuellen Missbrauch berichtet. Das Opfer, seine heute 17 jr. Stieftochter, bestreitet mittels Eides statt Erklärung die Vorwürfe und zeigt sich gegenüber den Behörden entrüstet. Davon lässt sich Hermine R. nicht beirren, gießt Öl ins Feuer und holt sich Verstärkung aus Ost und West.

Ihr angetan hat es unter anderem der zwischenzeitlich wegen Übler Nachrede und Kreditschädigung rechtskräftig verurteilte Helmut W., dessen Gästebuch schließlich unter dem Pseudonym „wolfsgrau“ Ziel von Anschüttungen gegen Stephan Pfeifhofer wurde, die anschließend auf der eigenen Homepage in rund 11 Artikeln einschmolzen.

Stephan Pfeifhofer sagt dazu „Jetzt reichts! Seit ich von Frau R. als Vertreter der Kinderschänder Lobbyisten bezeichnet werde, ist das Fass voll“. Selbst bezeichnet sich Hermine R. als Empfängerin eines Mindesteinkommens, wie Recherchen vom Nachrichtenmagazin Xlarge ergaben, soll sie Sozialhilfe beziehen.

Nun ist das Landesgericht Klagenfurt am Zug, wobei Xlarge Jurist Michael Kovalsky auch im Fall eines Obsiegens wenig Chancen auf Schadensersatz ortet „Nachdem bei Frau R. nichts zu holen ist, ihr Existenzminimum wohl kaum überschritten wird, dürften sämtliche Exekutionsverfahren im Sande verlaufen“.

Dennoch will Pfeifhofer ein Exempel statuieren und mit haltlosen Verbalinjurien im Virtuellen Raum endgültig aufräumen „Ich habe genug von diesen Lügen, die ohne Skrupel unter falschen Namen verstreut werden. Mit juridischen Mitteln werde ich jetzt auf Richtigstellung pochen“.

Wie man aus Wolfsberg hört, plant auch Roland R. ein Medienstrafverfahren gegen Hermine R., die auf ihrer Homepage gegen Roland R. und seine Initiative für humanes Recht wettert. Gegenüber Xlarge sagt Roland R. „Es ist richtig, dass ich wegen sexuellen Missbrauchs meiner Stieftochter rechtskräftig verurteilt wurde. Dennoch steht es niemanden zu meinen vollen Namen unter Beigabe eigener Lügen im Netz zu verbreiten“.

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Siehe auch: Prozessbegleitung auf Kosten der Opfer
Siehe auch: EXKLUSIV: Urteil gegen Profi Stalker rechtskräftig!
Siehe auch: Aufgedeckt: Der Hetz Pranger einer Selbsthilfegruppe

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