Demaskierte Ärztekammer

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Österreich leidet weiter an einem Uralt-System: den Kammern, als Berufsverbände mit Pflichtmitgliedschaft. Die Kammern – längst nur mehr politische Interessens-Vertretungen – bestimmen, was ihre Mitglieder tun und denken dürfen. Zuwider Handelnde werden bedroht und verfolgt. Die Ärztekammer ist ein typisches Beispiel dafür. Ihr Präsident, Thomas Szekeres, ist ein ideologischer Eiferer, wehe dem, der nicht nach seiner Pfeife springt.

Szekeres unterstützt die unsinnige Praxis, überall Tücher vor dem Gesicht tragen zu müssen. Diese Vorhänge, im Gesetz kryptisch „mechanische Schutzvorrichtung“ und in der Öffentlichkeit (widersprüchlich, weil nicht mechanisch) „Mund-Nasen-Schutz“ genannt, sind in Ostasien schon länger in Verwendung. Dort allerdings wegen der Luftverschmutzung, sie sollen Ruß- und Staubpartikel fernhalten. Diese Mundmasken treten in vielerlei Formen auf, doch eines sind sie nicht: Schutz vor Infektionen. Für die Abhaltung von Viren, in beiden Richtungen, sind diese Tücher völlig ungeeignet. Als Symbol – „Damit die Leute merken, dass es ernst ist“ – werden sie dennoch verordnet.

Weil seit einem halben Jahr nur mehr mit falschen „Infizierten“-Zahlen jongliert wird – die „positiv“ Getesteten werden automatisch als „erkrankt“ geführt, auch wenn fast alle von ihnen nicht krank sind – gehen die Fakten unter: Seit dem Maskenzwang stiegen die „positiven“ Testergebnisse überproportional an, ein direkter Zusammenhang zwischen Gesichtsmaskierung und Infektionen wird längst von vielen Experten angenommen.

Viele Menschen, besonders ältere, leiden unter diesen Vorhängen. Sie können nicht richtig atmen, erhalten nicht genügend Sauerstoff, die Schadstoffe, die sich schon nach kurzer Zeit in diesen „Masken“ sammeln, müssen wieder eingeatmet werden. Erstickungsanfälle, Krankheitssymptome, sogar schon mehrere Tote, sind die Folge dieses undurchdachten Maskenzwanges.

Diese Menschen, darunter viele Asthmatiker, gehen zum Arzt, wollen sich von dieser sinnlosen und krank machenden Verhüllung befreien lassen. Da schlägt die Ärztekammer zu. Alle Ärzte, die Attests gegen das Masken-Tragen ausstellen, wurden von Szekeres mit Verbot ihrer Berufsausübung bedroht oder belegt. Alle diese Verfahren laufen noch.

Einem steirischen Arzt, Peer Eifler, wurde von der Kammer vorgeworfen, er habe Atteste nach Konsultation per Telefon oder Email ausgestellt. Die Dummheit dieser Begründung ist nicht abzustreiten. Denn dieselbe Ärztekammer erlaubt sogenannte, von Massenmedien beworbene Netdoktoren. Diese handeln auf Anruf oder Mail hin, ohne die Patienten zu kennen. Ohne dass umgekehrt der Patient weiß, mit wem er es zu tun hat. Dieselbe Ärztekammer verlangt auch, das elektronische Krankschreiben wieder einzuführen! „Zum Schutz der Ärzte und Patienten!

Laut Szekeres war „das Experiment elektronisches Krankschreiben im ersten Halbjahr ein großer Erfolg. Deshalb hat die Ärztekammer bereits im Sommer für eine Fortsetzung argumentiert. Die Gesundheitskassen weigerten sich. Und sie weigern sich auch heute noch, mit teilweise fragwürdigen Argumenten. Die Ärzte haben mittlerweile gute Erfahrungen mit Video- und Telemedizin und Fern-Diagnose, ihre Ordinationen würden entlastet, sie könnten sich den Patienten besser widmen, die face-to-face Betreuung benötigen.“

Auf der Kammer-Seite schreibt Szekeres noch dazu: „Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung hat die Österreichische Ärztekammer zum Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend auf Homeoffice umgestellt. Nur wenn diese einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden, können sie auch weiterhin mit vollem Einsatz für Sie tätig sein. In diesem Sinne ersuche ich Sie auch, bis auf Weiteres auf persönliche Besuche in der Österreichischen Ärztekammer zu verzichten. Wir bitten auch um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer zu 100 Prozent gewährleistet ist. Wir empfehlen daher, Anfragen vornehmlich via E-Mail zu stellen. Wir werden uns selbstverständlich bemühen, diese per Mail schnellstmöglich zu beantworten.“

Im eigenen Bereich geht es also berührungsfrei und ohne persönlichen Besuch, aber bei Attesten gegen die gesundheitsschädlichen „Masken“ nicht? Die Ärztekammer ließ damit, ganz ohne Attest, ihre eigene Maske auf offener Straße liegen.

Die Bevölkerung ist gut beraten, sich Atteste zum Schutz vor Maskierung von möglichst vielen Ärzten zu besorgen. Jeder Arzt, jede Ärztin darf das. Nur dadurch kann dem Zwang, sich gesundheitsschädlich verhüllen zu müssen, sich der freien Atmung berauben zu lassen, wirksam entgegnet werden. Zu einem Christian Drosden würde sowieso niemand gehen. Weder Polizei noch andere dürfen ärztliche Atteste anzweifeln.

Ein anderer schwarzer Fleck auf dem weißen Arztkittel darf bis heute nicht diskutiert werden. In der Ärztekammer sind Ärzte Mitglied, die an Kindern Genitalverstümmelungen vornehmen. Gesetzlich zwar verboten, werden diese Verletzungen stillschweigend übergangen. Für die Kinder, Mädchen wie Buben, bleiben oft lange Gesundheitsschäden und schwere traumatische Belastungen zurück. Aber da schweigt Szekeres – weil Genitalverstümmelung von Kindern politisch korrekt ist.