EXKLUSIV! Prügel Mama packt aus: Da hab ich ihr ein paar geknallt

Die Szenen aus der letzten Folge Super Nanny sind uns noch alle in Erinnerung. Der kleine Justin macht alles was seine Mutter sagt. Doch nichts macht er recht und schon gar nicht kann er Liebe erwarten. Seine beiden jüngeren Geschwister Amelie (2) und Kira (1) schon, sie sind nämlich der Sonnenschein von Mutter Jutta W.

Erstmals in Österreich packt nun eine Tiroler Prügel Mama aus. Im Gespräch mit Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer erzählt Melanie K. (44) von drakonischen Strafen gegenüber ihren Töchtern Natascha (19) und Betina (26). Beide Mädchen vom Vater sexuell missbraucht, gibt es nur noch selten Kontakt mit ihrer Mutter, das weiß auch Melanie K. selbst. Die Alternativen im Hause K. waren spärlich, die Spannung Tag ein Tag aus zu groß. „Da hab ich ihr ein paar geknallt“ sagt Melanie auch heute noch als Rechtfertigung dafür, wenn eine ihrer Töchter die Geduld der 44-jährigen überstrapaziert haben soll.

Zu Schlägen, gesteht Melanie ein, kam es auch dann, wenn der Vater wieder einmal sturz betrunken nach Hause kam, sich an der älteren Tochter zu vergreifen begann und die nicht gleich spuren wollte. Heute blickt Melanie K. mit Erschütterung zurück, die Scherben der eigenen Familie vor Augen. „Mein Ex ist jetzt in Niederösterreich inhaftiert und wartet auf seinen Prozess. Er soll nach unserer Trennung eine 8-jährige missbraucht haben“, berichtet die Mutter zweier Töchter über das Ende eines Martyriums.

Auf die Frage, ob sie einmal Hilfe vom Jugendamt in Anspruch nahm, meint Melanie „Eigentlich schon, Bekannte haben dazu geraten. Aber die beim Amt hat das nicht interessiert, als ich mit einer Freundin dort war“.

Schnell gerät die jüngere Tochter Natascha auf die schiefe Bahn. Schon mit 12 hat die Gymnasiastin einen 23-jährigen Freund, nimmt regelmäßig Drogen, stielt zum Unterhalt ihrer Sucht. Nachdem Verwandte trotz Intervention beim Jugendamt, das auch weiterhin nichts unternehmen will, die damals 14-jährige aus ihrem bisherigen Umfeld befreien und privat unterbringen, erkennt auch die 44-jährige das Leid ihrer Kinder „Erst wollte ich gar nicht unterschreiben, dann aber habe ich eingesehen, so kann es nicht weitergehen“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

+ Wie es Natascha heute geht – Im Exklusiv Interview!

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