FALL LUCA: Ein breites Spektrum der Hilfe konnte die Jugendwohlfahrt nicht leisten

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falllucaeliasBernhard Haaser, leiblicher Vater des mit 17 Monaten verstorbenen Luca-Elias, verspürt nach dem Schuldspruch (nicht rechtskräftig), gegen die leibliche Mutter und Sozialarbeiterin Daniela L. am Landesgericht Innsbruck, keinerlei Genugtuung. Richter Andreas Mair spricht in seiner Urteilsbegründung Klartext »Die Sozialarbeiterin hätte Maßnahmen zum Schutz des Kindes ergreifen müssen«

Ein weiteres Mal steht die Jugendwohlfahrt in Österreich auf dem Prüfstand. Mehrfach schon mussten Mitarbeiterinnen der Jugendämter Fehlentscheidungen eingestehen. So auch im Fall des zweijährigen Melvin aus Wien. Ihn hatte der 22-jährige Stiefvater 1994 in der Badewanne tödlich verbrüht. Doch das interne und nicht öffentliche Disziplinarverfahren gegen die Leiterin der Jugendfürsorge kam jedenfalls zu spät – Melvin könnte heute 15 Jahre alt sein. Die kleine Amanda aus dem Bezirk Mödling verblieb trotz schwerer Verletzungen in der Obhut ihrer Mutter und deren Freundes, bis sie weiteren Misshandlungen erlag. Das Jugendamt hatte trotz mehrerer Anzeigen ein Einschreiten abgelehnt. Amanda könnte noch leben, hätte die zuständige Behörde ihre Dienstpflicht erfüllt.

Vor rund fünf Jahren erschütterte der Fall der 17-jährigen Martina den oberösterreichischen Bezirk Steyr mit einer unfassbaren Tragödie. Unter den Augen der Jugendwohlfahrt verstarb das Mädchen im Haus der Mutter. Sie verweigerte aus religiösen Ansichten jede medizinische Behandlung ihrer Tochter. Prekäres Detail am Rande: Drei Tage konnte die psychisch Kranke den Tod des Kindes verschweigen.

Selbst das Verhalten einer Juristin aus Oberösterreich bot der Kompetenz der zuständigen Sozialarbeiterinnen Paroli. Ihre drei Töchter, die aus erster Ehe mit einem Linzer Richter stammen, entzog die Mutter (53) sieben Jahre lang durch Wegsperren der Gesellschaft. Selbst der Schulpflicht entkam die juridisch Bewandte, aber nicht zuletzt psychisch kranke Frau. Die verwahrlosten Kinder vom Linzer Pöstlingberg waren bis dahin trauriger Höhepunkt im Versagen der österreichischen Jugendwohlfahrt.

Immer wieder sitzen Sozialarbeiterinnen vom Jugendamt vor einer Disziplinarkommission, oder müssen sich gar vor einem Strafgericht verantworten. Wie im Fall der 17-jährigen Martina aus Steyr, oder im nun gerichtlich geschlossenen Fall Luca, fassen die Beamtinnen nur geringe Strafen aus. So auch jene Sozialarbeiterin der Bezirkshauptmannschaft Schwaz in Tirol, die am 25. Mai zu einer bedingten Geldstrafe von Euro 1.200,00 verurteilt wurde (nicht rechtskräftig). Vorgesetzte Mitarbeiter, wie Silvia Rass-Schell im Fall Luca, logieren währenddessen im Zuschauerbereich des Gerichts, um anschließend Entrüstung darüber zu bekunden, dass die Mitarbeiterinnen ihrer Abteilung nun büßen sollen.

Für Patricia Göller von Sorgentreff unhaltbar. »Frau Rass-Schell weiß gut genug warum Luca sterben musste. Er war eben für die Kinderverarbeitungsindustrie ungeeignet«. Damit spricht die Initiatorin einer Gruppe Eltern, deren Kinder unrechtmäßig in Fremdpflege leben, ein nicht neues Problem an, das auch Familienpädagogin Gabrielle Steiner kennt. »Keine Sozialarbeiterin will einer Mutter, die mit ihrer Unterschrift Kooperation mit dem Jugendamt versichert, ihr Kind wegnehmen. Dadurch stehen die Sozialarbeiterinnen einem nur geringen Betreuungsaufwand gegenüber. Schließlich sollen die Vereinbarungen zur Erziehungshilfe die nötige Absicherung im Akt schaffen, den ohnehin kein Außenstehender einsehen darf. Um schließlich die statistischen Zahlen mit „anderen Fällen“ zu kaschieren, bedienen sich Fürsorgerinnen im ganzen Land an Familien, die weder aus psychischer Stabilität heraus, noch finanziell in der Lage wären, sich zu wehren«.

Ein Hauptproblem der Jugendwohlfahrt ist die fehlende Anzeigepflicht bei Misshandlungen und Missbrauch an Kindern. Nicht umsonst sträuben sich die Sozialarbeitervereine mit Händen und Füßen gegen Anzeigen an die Staatsanwaltschaft, nicht umsonst setzten sie alle Hebel in Bewegung, um den berüchtigten Anzeigeparagrafen des Jugendwohlfahrtsgesetzes zu ihren Gunsten zu ändern. Dadurch gelingt es ihnen, einen Großteil der Straftaten gegen Kinder unter den Teppich zu kehren.

Derzeit leben etwa 12000 minderjährige Staatsbürger – nach Angaben der Abteilung Jugendwohlfahrt im Wirtschaftsministerium – in Fremdpflege. Nach Insider-Angaben dürfte davon rund ein Zehntel der betroffenen Kinder im Ausland leben. Ein Faktum, das auch Gabrielle Steiner zu bedenken gibt – nicht unbegründet, wie ein Blick in die jugendwohlfahrtsrechtliche Gesetzgebung der Länder verrät. Demnach muss, sollten Hilfen zur Erziehung scheitern, die volle Erziehung in einer Pflegefamilie, Heim, Wohngemeinschaft oder einem Kinderdorf sondiert werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Verwandtschaft des betroffenen Kindes, also leiblicher Elternteil, Großeltern, Tante, Onkel udgl. für die Pflege des Kindes nicht in Frage kommen. Doch zu einer echten Hilfestellung für Familien reicht die Sozialarbeiter-Ausbildung eben bei weitem nicht, wie ein Blick in den Lehrplan der Auszubildenden zeigt. Ähnlich dem Polytechnikum sollen die angehenden Jugendamtsmitarbeiter vorerst in allen Sozialbereichen beschult werden. Da darf es nicht verwundern, wenn Sozialarbeiter nach Abschluss ihrer Ausbildung gleich unzählige Berufsbilder – wie etwa Bewährungshelfer oder Schuldnerberater – bedienen könnten. Ob sie aber auch das Kindeswohl richtig einzuschätzen wissen, mag angesichts dieser Fakten und der Tatsache, dass die meist jungen und unter 25-jährigen Sozialarbeiterinnen kinderlos sind, bezweifelt werden.

Selbst der in Cochem (Deutschland) tätige Familienrichter Jürgen Rudolph bestätigte anlässlich einer TV-Reportage über benachteiligte Scheidungsväter, dass die Definition „Kindeswohl“ nicht vielseitiger sein könnte. Gerade deshalb bedarf es laut Rudolph einem entsprechenden Netzwerk, um eben richtig entscheiden zu können, wenn sich beispielsweise Eltern trennen und der zukünftige Aufenthalt gemeinsamer Kinder zu regeln ist.

Für Patricia Göller ein klarer Fall, weshalb Jugendämter in Willkür-Manier vorgehen »Wer hätte im Fall des kleinen Luca den Buben etwa seinem leiblichen Vater vorenthalten können, der selbst noch zwei Töchter aus einer anderen Beziehung hat. Wäre die Jugendwohlfahrt also dazu übergegangen, und hätte sie Luca der Mutter abgenommen, wäre nur eine Unterbringung beim leiblichen Vater (Anm.d.Red.: Bernhard Haaser) in Frage gekommen. So wie es das Gesetz auch in einem solchen Fall vorsehen würde. Damit hätten auch die vielen Kinderdörfer, Heime, Wohngemeinschaften und Pflegeeltern nichts vom Kuchen abbekommen. Schließlich kostet ein solcher Pflegeplatz pro Kind und Monat ja bekanntlich mehr als 4.000,- Euro«.

Silvia Rass-Schell wollte vor einer Urteilsveröffentlichung im letzten Prozess um den Fall Luca keine Stellungnahme abgeben. Pressesprecher Thomas Schönherr gibt im Xlarge Gespräch aber zu bedenken, dass die Arbeit der Jugendwohlfahrt Tirol unter Maßgabe höchster Qualitätsstandards erfolge.

Pikantes Detail am Rande: Der ARGE Jugendwohlfahrt – der Arbeitsgemeinschaft für Jugendwohlfahrt in Österreich – war der Fall Luca bisweilen keine Erwähnung wert. Allerdings, als bereits 2006 journalistische Recherchen Missstände innerhalb der Jugendwohlfahrt Kärnten zu Tage beförderten, empfahl die ARGE Jugendwohlfahrt auf einer in Tirol initiierten Veranstaltung unter Vorsitz von Rass-Schells Vorgänger Manfred Weber, ein rigoroses Vorgehen gegen die beteiligten Journalisten.

In einer Email vom 2. Oktober 2006 – das Xlarge exklusiv vorliegt – heißt es von Seiten Webers:

Sehr geehrte Frau Kollegin, liebe Christine ! (gemeint Gaschler-Andreasch)

Als „Koordinatorin“ in Sachen I. möchte ich dir folgendes mitteilen:
Bei der ARGE Juwo Vollversammlung wurde u.a. erwähnt. dass S. in Absam in
Tirol wohnhaft sein soll. Ich habe deshalb im Zentralen Melderegister nachgesehen. Danach gibt es in Osterreich nur einen gemeldeten S. Dieser ist 1991 geboren, also noch ein
Jugendlicher, und er ist auch nicht in Tirol wohnhaft. Es gibt eine Reihe von „S.“, von denen aber keiner in Tirol wohnhaft ist. Ich habe dann noch im Meldeamt Absam angerufen und
hat mir dieses erklärt. dass in Absam kein S. lebt.
Herzliche Grüße
Manfred Weber

Nachdem das Nachrichtenmagazin XlargE seine Recherchen 2007 abschließen konnte, befasst sich nunmehr seit über zwei Jahren die Staatsanwaltschaft Klagenfurt mit einem Ermittlungsverfahren gegen Christine Gaschler-Andreasch (SPÖ) und acht weitere Beschuldigte aus ganz Europa. Der strafrechtlich relevante Tatbestand (es gilt die Unschuldsvermutung!) reicht dabei von Sklaverei bis hin zu sexuellen Missbrauch.

»Archivbox«

Siehe auch: Fall Silvia G. – Die verlorenen Amtskinder von Klagenfurt

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Print-Ausgabe Juni 2009

+ Der exklusive Gerichtsreport von Daniela Greitner

7 KOMMENTARE

  1. Hammer hart!
    Wieder einmal ein Tatsachenbericht, den auch die Tageszeitungen drucken sollten.

    Ich bin nur noch erschüttert!!!

  2. Salzburg: 14jähriger sitzt auf Gleisen, wird (nona) von einem Zug überrollt.
    Schwechat: 15jährige klettert auf Waggon, erhält (nona) Stromschlag.

    Was treiben diese Kinder des Nachts? Wo sind die Eltern? Gibt es solche? Was meint die allmächtige und allwissende Jugendwohlfahrt dazu?

  3. Lieber Reporter!

    Gehen sie bitte zum Heiligengeistplatz in Klagenfurt. Dort finden sie nur Kinder, die eigentlich vom Jugendamt betreut werden. Frau Moser-Stadtmann vom Magistrat Klagenfurt, die dortige Jugendamtsleiterin, habe ich aber am Heiligengeistplatz noch nie gesehen. Wäre aber auch verwunderlich, dass gerade diese Dame sich wirklich um Kinder schert. Die lässt die Kinder lieber verrecken.

  4. Kinder, die aufgrund ihrer unfähigen, in Not geratenen oder auch nur überlasteten Eltern eigentlich vom österreichischen Staat Hilfe erhalten müssten, werden hier zu einer finanziellen „Ware“, die in Europa gehandelt werden. Hilfe und Unterstützung sind für unsere Jugendämter und Jungendwohlfahrten eine Fremdwort, so damit nirgendwo der Profit hängen bleibt.

    Warum gerade die hohe Zahl der dort „amtierenden“ Damen wie zB Frau Rass-Schell keinerlei Scham kennen, kann ich mir nicht erklären, ausgenommen deren Stelle ist derart hoch dotiert, dass die Gier danach alles andere in den Schatten stellt.

  5. Ich hör die Staatsmacht lachen…
    Da wird der Staatsanwaltschaft die Weisung gegeben, die Mitschuldigen nicht anklagen zu dürfen.
    Dann wird die Mama zu ein bißchen Gefängnis verurteilt. Die JUWO Mitarbeiterin zu einer Symbolischen Strafe. Dann regen sich die Vorgesetzten, die selber ins Gefängnis sollten auch noch auf dass eine aus ihrem Dreckshaufen verurteilt wird, weil sie ja eh alles zum Wohle der Kinder tun,- aber halt so arm und überlastet sind. In der Tiroler Tageszeitung wird der JUWO Chefin viel Platz gegeben, die Leute dahinhgehend zu informieren, dass sowas nur passiert, weil sie so unterbesetzt sind. Das Volk glaubt das und hat Mitleid mit dem Jugendamt. Kritische Leserbriefe werden von der TT unterdrückt, damit das Volk nicht die Wahrheit erfährt. Kein Wort von den Lügen, den andauernden Gesetzesbrüchen,- dem Kinderhandel durch die JUWO. Nichts davon, dass der Paragraph wegen Gefahr in Verzug ständig mißbräuchlich verwendet wird, und liebe Kinder aus intakten Familien geklaut werden, weil verwahrloste Kinder sind bei den Auftraggebern/Empfängern nicht so beliebt.

    Kurz,- es wird sich solange nichts ändern, solange solche Elemente nicht vom Volk ausgelöscht werden. Das maulen, wenn wieder einmal ein Kind durch diese Kriminellen umkommt, ändert gar nichts. Wenn sich die Obrigkeit vom Volk verabschiedet und es unterdrückt und verarscht und bei Bedarf aktiv oder passiv tötet, hat sich in der Vergangenheit die blutige Auseinandersetzung bewährt und nicht etwa die Auseinandersetzung vor Gerichten am Gängelband der Politik. Da hilft kein Wehklagen, sondern ausschließlich Gegengewalt. Die Schwarzen haben sich auch befreien müßen indem sie ihre Peiniger abgeschlachtet haben, sonst wären die heut noch Sklaven. Ich hoffe dass sich einmal Leute finden, die nicht nur wie ich theoretisieren können. Sonst ändert sich nie was, und unsere Kinder werden weiter verkauft und verstümmelt.
    Aber das Volk verharrt vorauseilend in Leichenstarre, und weiter gehts, als ob nie was passiert wäre.

  6. Ein Arzt, der ein solches Bild anfertigen läßt, weiß dass es sich um eine schwere Mißhandlung handeln MUSS. Und wenn er dann dieses Kind aus der Hand gibt, ohne sicher zu sein dass das Kind in Sicherheit gebracht wird, ist er mitschuldig wenn dem Kind was passiert. Da gilt die Ausrede gar nichts, dass das Jugendamt übernimmt. Wer davon ausgeht dass irgendeine Sozialarbeiterin schon eine richtige Entscheidubng treffen wird,- diese Entscheidung nicht abwartet und dann das Kind erst weitergibt, handelt grob fahrlässig und gehört weggesperrt. Wenn Ärzte bei sovielen dunkelblauen Flecken noch eine Anzeigepflicht brauchen, weil sie als Mensch nicht in der Lage sind zu wissen, dass alles andere verwerflich ist, dann Gute Nacht.
    Ein Arzt hat die Möglichkeit in so einem Fall Stationär aufzunehmen. Tut ers nicht ist er ein gefühlsarmes Etwas, dass in dem Beruf nichts verloren hat.

    Armer Luca,- ich hoffe dass alle Menschen die Dich im Stich gelassen haben verurteilt werden. Es hilft Dir nicht mehr, aber vielleicht anderen kleinen Kindern wie Du es warst. Viele Menschen hätten Dir gern geholfen, leider bist du den Falschen begegnet.

  7. hab da auch was zu berichten da is der fall luca n dreck gegen diese Ao´s vom Ja
    na vieleicht wollts es ja lesen
    Hallo erst mal^^

    Zu mir ich bin 28 seit anfang 2009 in wien gemeldet und mit einen 25 jahre älteren mann zusammen von dem ich am 17.10.09 ein süsses kleines mädchen bekam.
    DIE VORGESCHICHTE Vor meiner Geschichte!!!
    mein Freund/Lebensgefärte war 20 jahre verheiratet, aus dieser ehe endstanden 2 töchter eine ist nun 23 eine 16.
    die Mutter der zwei ist eines Nachts einfach abgehaun und hat die 2 bei ihren Vater und seiner damals ca. 85 jährigen Tante zurückgelassen.
    da begann dan wohl alles!!!
    die ältere war damals ca.15 und mitten in der Pupertät streitigkeiten wegen fortgehn und Nächtliches davonschleichen waren da nicht ungewöhnlich.
    Mein Lebensgefährte war laut seiner Aussagen schon auf 180 wegen ihr, doch hat er es nie an ihr ausgelassen. bis sie eines morgens gegen 8 vor der gesperrten Tür stand und mit sicher einigermasen hohen Alkoholspiegel um einlass bettelte.
    schon 2 tage zuvor kam sie nachmittags mit einer beule nach hause die sie sich zuzog als sie auf einer Eisscholle ausgerutscht war.
    ( dies ist tatsache da sie es nun mit 23 jahren selber mir gegenüber zugab )
    also wie beschrieben ist sie um 8 uhr mogens vor der haustür betrunken gestanden und hat nach einlass verlangt.
    Mein Lebensgefärte lies sie rein und begann mit ihr zu schimpfen und ihr mit 2 fingern an den haaren zu zupfen wobei sie immer mehr nach hinten ging und schliesslich gegen die wand gestolpert ist. sie sagte das sie ihn hasse und ist am nächsten tag zu einen ihrer Lehrer gelaufen dem sie sagte ihr Vater hätte einen wutanfall gehabt und sie gegen die wand geschleudert! (heute dementiert sie das und sagt das er sie nie schmerzvoll berührt habe)
    Durch diesen Lehrer wurde das Jugendamt zum ersten mal eingeschaltet.
    Der zwischenfall wurde dermasen aufgenommen das man meinen Lebensgefährten die Jüngere der Töchter entzog und die ältere freiwillig wegen Streit in eine Wohngemeinschaft ging. worauf sie aber 2 tage darauf schon wieder vor seiner Tür stand und lieber wieder bei ihm leben wollte.
    nun waren aber die beiden unter der Fuchtel des JA und die Sache kam zu Gericht. Die Jüngere der beiden Töchter wurde in ein psychosoziales kinderzentrum gesteckt wo die sozialarbeiterin sie dermassen genau und stichelnd „ausquätschte“ bis sie die sachen sagte die die DSA des Jugendamdes hören wollte. Schliesslich wurde meinen Lebensgefährten noch Sexueller Missbrauch vorgeworfen was sich bei Gericht nie als richtig noch falsch erwies.
    das Sorgerecht bekamm das JA und die Jüngere der beiden lebt bis heute noch in einen Wohnheim der Diakonie.

    NUN MEINE GESCHICHTE:
    Ich lernde meinen Lebensgefährten vor ca 5 Jahren kennen und lieben obwohl ich noch bis letztes Jahr verheiratet war fürten wir die bereits 5Jahre eine Beziehung. Ich lebte teils in Wien teils bei meinen nochehemann in der stmk und wir kamen eig alle gut miteinander aus da die Ehe schon längst nur noch eine Freundschaft war.
    2009 zog ich dann endgüldig nach wien und wurde promt schwanger von meinen Freund. Leider waren wir nicht immer brave Leute und hatten zuvor auch gelegendlich laute Streitereien bei dennen 2 mal die polizei gerufen wurden 1 mal wegen dem geschrei von mir und einmal weil seine ältere Tochter die nun bei ihm lebte aus schreck die polizei gerufen hatte.
    beide male wurde er der Wohnung verwiesen und musste 10 tage fehrn bleiben.
    und letztes Jahr zu den Ostern war auch die jüngere der töchter hier in wien und erlebte diesmal keinen schlimmen Streit sondern eine Diskussion zwischen ihm und mir, mit. Sie war bereits die ganze woche zickig und hatte sichtlich schlechte Laune bis ostersonntag an dem sie seit ihrer geburt das erste mal nichts geschenkt bekam. das schien sie noch wütenter zu machen (aber was soll man einer 15 Jährigen schenken die eh schon alles hat und kein kind mehr sein will?) Laut ihrer aussagen.
    Bei dieser diskussion kam es dazu das sich mein Lebensgefährte (leicht alkoholisiert) schnell im Zimmer umdrehte und so den pc der am tisch stand umwarf . Irgendwann war ich dann so wütent das ich meinen Hund schnappte und einen sehr langen Spatziergang mit ihm machte (angemerkt ich war damals schon schwanger und es war 12 uhr nachts und ich hatte aus stress meine Hausschlüssel vergessen worauf ich bis 6 uhr morgens vor der tür stand da das schlaue kind ja lieber schlafen ging als nachzusehn wer an der tür steht)
    die ältere Tochter war ebenfalls anwesend und kann auf die Biebel schwöhren das nix schlimmes war.
    Nach den Osterferien fuhr die jüngere wieder in ihre WG und erzählte ihren Betreuer dort das wir einen hefftigen Streit hatten und das mein Freund mich geschlagen habe sogar in den Bauch habe er mich getreten und der pc sei in meine Richtung geflogen nicht einfach vom tisch gefallen. weiters hätte er laut ihrer Aussage auch meinen Hund gequällt und ihn bei den ohren hochgezogen.
    Das alles haben wir erst einige monate später erfahren als wir zu einen Termin beim JAWien eingeladen wurden.
    und sofort wurde er als gewallttäter und Alkoholiker von der DSA abgestempelt. Beim ersten mal war es nur ein gespräch mit uns beiden und dannach wollte sie mir auf die Nerven gehen wegen der Lügerrei der anderen. eine woche darauf hatte ich einen Termin bei ihr und sollte mich zu den Zwischenfällen äusern. Das tat ich und beteuerte sicher 5 mal das ich nie geschlagen worden wurde. Die Sozialarbeiterin hatt es aber auch danach nicht geglaubt sie sagte etwas wie das die Jüngere Tochter es so detailliert geschildert hatt das sie nur ihr glauben können.
    Die DSA machte sovort eine Niederschrifft mit mir und lies sich versichern das ich sovort vom Vater wegginge befor “ gefahr in verzug “ kämme.
    Natürlich unterschrieb ich, war dabei aber auch sicher das nie etwas geschen würde das den kind schaden könnte.
    auch mit mir hatten sie beim JA anfangs probleme da ich ja noch verheiratet war und ohne versicherung lebte(sie haben mir bei der Versicherung weiter geholfen) was auch alles war wo sie mir bis jetzt geholfen haben.
    Dann kam die Geburt am 17.10.09 kam mein kind auf die welt leider war mein Freund nicht dabei da er in dieser nacht unterwegs war und etwas zuviel gefeiert hatte. am nächsten Tag rief er an und sagte mir das er nicht ins KH kommen kann da er sich die grippe aufgerissen hatte.^^
    das war kein problem für mich nur hatte ich am 2 und 3 tag eine art babyblues und ging da ich sowieso starke raucherin bin öffters in den hof zum rauchen. die Krankenschwestern waren allarmiert und verständigten die sozialarbeiterin des KH die mich richtig gehend über den alkoholkonsum meines freundes aus.
    Die DSA des Jugendamtes meldete sich darauf bei mir telefonisch und sagte sie käme auf einen Kontrolltermin ins KH. 5 Tage wurde ich dort festgehalten obwohl es eig schon üblich ist am 3ten Tag nach hause zu gehn. Am 5ten Tag kam wieder ein anruf von der sozialarbeiterin des JA ich solle bitte mit meinen Freund zu ihr ins JA Zentrum fahren und mir für diese Zeit eine Ausgangsbescheinigung von den Schwestern holen.
    Da meine Ärztin sagte ich könne an diesen Tag nach hause kam mein Freund um mich abzuholen und wir fuhren zum Jugendamt.
    Zu 3t warteten sie dort auf uns die chefin von der sozialarbeiterin war mit dabei eine gehilfin und sie selbst. Und dann kam der Schlag ins gesicht als man mir sagte sie könnten meine Tochter nicht mit mir nach hause schicken da „gefahr in Verzug“ sei. und die Kleine komme stadt dessen in eine Kriesenpflegefamilie für max 8 wochen. Mir wurde noch gesagt ich solle ins KH fahren und mich mit ruhe und am besten ohne tränen von der Kleinen verabschieden. Ich war knapp vor einen Zusammenbruch und bettelte darum das sie uns eine chance gäben mein Freund sah nur ungläubig zu und bekam aus zorrn kein Wort mehr raus.
    nach dem Gespräch fuhren wir ins KH und ich verabschiedete mich von meinen kind knapp davor weg zu laufen.
    einige Tage darauf bekam ich den ersten Termin für einen 1 stündigen Besuchstermin in einer neutralen Einrichtung des Jugendamtes (dieser war erst 2 wochen nach dem sie mir weggenommen wurde)
    Wir hielten uns an die Abmachung und gingen gefasst und ruhig dort hin das ging ca 5 wochen so in dennen wir Auflagen zu erfüllen hatten die uns das JA auftrug. Mein Freund sollte zb. ins Anton Proksch institut für alkoholkranke was er auch tat ich erbrachte 3 verschiedene Psychiatrische Gutachten die besagten das ich mich sehr gut um das kind kümmern kann und das ich weder (wie vom JA behauptet wurde)von meinen Freund abhängig sei noch gefahren ignoriere.
    nach diesen 5 wochen beschloss man uns die kleine wieder zu geben und meinen Freund wurde aufgetragen in ein beratungszentrum gegen gewalt zu gehen wo er zunächst 2 wochen auf den Rückruf warten musste nach dem er bereits 2 mal dort war und nachfrug wann der erste termin ist.
    auch das Gericht hat seine Finger mit im spiel da das Jugendamt natürlich gleich die obsorge beantragt hatte. also schickte man uns vor der Übergabe zu einer Juigendgerichtshilfe um ein gutachten von uns zu machen. Nach der Übergabe besuchte die Psychologin von dort mit einer SOzialarbeiterin auch unsere Wohnung um noch mal nach zu sehen wie es bei uns aussieht und wie ich/wir mit der Kleinen umgehen.
    Sie schienen eig guter Dinge und hatten nichts weiter auszusetzen doch vor ca.3 Wochen bekam ich den bericht wo alles zusammengefasst stand und dieser viel nicht gut aus. Dort wurde wieder behauptet ich sei abhängig von meinen Freund und er habe ein erhötes gewaltpotential.
    wir gingen auch 2 mal zur richterin 1 mal wegen einen Bericht zuvor des JA den wir berichtigen wollten und eben am montag letzte Woche wegen dem Bericht der Jugendgerichtshilfe.
    Was mir komisch erschien war das die Sozialarbeiterin des JA umbedingt mit uns zu reden hatte an diesen Tag aber wir schafften es leider nicht mehr am selben Tag dort zu erscheinen also machten wir einen termin für donnerstag aus.
    Noch einmal zu der Gruppenteraphie die mein Freund machen sollte er war 3 mal zur auffassung seiner Daten und zum ausfüllen von irgendwelchen komischen Psychotests dort damit man sehen kann obn er überhaupt aufgenommen werden kann. was leider nicht der Fall war da er sowieso ein verschlossener mensch ist und eigendlich nicht mehr als die Warheit sagt wenn er ankreuzt das er mich nie geschlagen hat.
    ich hingegen hatte 3 mal wöchendlich termine zum einhalten von dennen einer eine Psychotherapie eine ein hausbesuch einer Heimhebamme und einer ein besuch in einen Eltern Kind Zentrum waren.
    Weiteres hatte man uns nicht aufgetragen und als das JA mitbekam das mein Freund nicht aufgenommen wurde hies es zunächst sie sehen sich um eine anderen weg um.

    Nun also am donnerstag kamen wir pünktlich zum Termin im JA und zunächst schien auch alles in ordnung unsere Sozialarbeiterin kam auf uns zu und gab bekannt sie könne sich wegen gebietstechnischen gründen nicht mehr mit unseren Fall beschäfftigen (was uns recht war da sie sowieso mehr als unfreundlich und voreingenommen von uns war). Uns wurde unsere neue Beraterin vorgestellt und ich sagte noch aus scherz „na ich dachte es wäre was schlimmes“ wobei mich die alte betreuerin anstarrte und momentan nicht wusste was sie sagen sollte.
    dann kam es man bat mich alleine mit dewr kleinen in ein zimmer zum einzelgespräch mit der JAchefin der neuen beraterin und wieder der selben Gehilfin und mein Freund ging noch schnell eine rauchen vor die tür.
    Was dann kam lies ich mir im Traum nicht einreden sie begannen gleich damit auf meinen Freund rumzuhacken das er seine Auflagen nicht erfüllt hat weil er nicht zur männerberatung aufgenommen wurde und gleich vielen sie auch auf das thema das er 2 wochen zeit hätte wieder dort hin zu gehen und erneut um aufnahme zu bitten. Die kleine käme solange wieder zu Kriesenpflegeeltern und ich solle sie bitte sofort bei ihnen lassen.
    Ich war fertig und total am ausflippen und nach dem sie zum tritten mal erwähnten das die kleine heute abgegeben werden muss und das ich aus der gemeinsamen wohnung ausziehen muss um eine chance zu haben mein kind grosszuziehen stand ich auf und rannte samt meinen kind aus den Zimmer. sofort sperrte man den Ausgang ab und ich stand nur noch weinend am gang.man bat mich in ein zimmer wo ich mich erst mal beruhigen sollte(wie nett oder?) irgendwelche sekräterinen redeten die ganze zeit auf mich ein und schliesslich schaffte es eine der beiden mir mein kind beinahe mit gewalt aus den händen zu reisen. Sie verschwand im nebenzimmer und ich konnte nicht mehr ich sah vor tränen nichts mehr. wärend dieser szenarie redeten die 3 anderen betreuer mit meinen Freund zimlich lautstark und ich hörte auch das er aus der Tür stürrmte.
    da stzand ich wie im delirium auf und ging auch man rief mir noch hinterher wann die kleine fläschen bekäme und ich sagte es ohne jede regung wobei ich bereits aus der tür raus ging.

    am selben Tag rief man mich noch an und gab mir einen Termin für mich bekannt wo ich mit dem JA sehen sollte ob ein platz in einen Mutterkindhaus frei wäre und was es sonst noch für wohnmöglichkeiten gäbe.

    Das heist nun also für mich (gib deine Beziehung auf und reise selbst die familie auseinander denn du willst doch dein kind)
    Ich finde soetwas ist das grausamste das man einen menschen antun kann.
    wie auch immer ich brauche hilfe und rat was ich machen soll denn ich will doch auch das mein kind mit den Vater aufwächst und nicht irgendwann fragt warum sie keinen papa hat und warum das JA immer hinder mir her ist.

    weis jemand einen Ausweg?

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