FALL YASEMIN: Gelinkte Spender wollen jetzt ihr Geld zurück!

Bayram und Yasemin Kobal | Foto: Köksal Baltaci / tt.comDer in Österreich „vielzitierte Fall Yasemin“ um das Obsorgedrama der heute 10-jährigen Yasemin Kobal aus Lienz in Österreich kommt nicht zur Ruhe. Schon bald könnte er nun ein Fall für den Staatsanwalt werden, wie eine Gruppe einstiger Unterstützer gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge bestätigen. Einer von Ihnen ist Gernot Wimmer (Name von der Redaktion geändert) aus Innsbruck, der gegenüber Xlarge erste Maßnahmen bestätigt „Wir wollen erst Rechtsberatung durch einen Anwalt in Anspruch nehmen und anschließend entscheiden, ob wir eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermitteln“.

Wimmer wirft den Initiatoren um Mutter Franziska Kobal Informationsmangel vor, sieht das Auftreten der für Spendenaquise verantwortlichen Akteure um die in Lienz tätige Vizebürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) gar als Vortäuschung falscher Tatsachen. So habe niemand im Rahmen der unzähligen Spendenaufrufe vor den Prozessrisken gewarnt.

Ende vergangenen Jahres wies das Familiengericht in Fatih Istanbul sämtliche Anträge der Mutter nach vierjähriger Prozessdauer auf Obsorgezuteilung ab. Zahlreiche Finanzies wie Gernot Wimmer orten darin eine richtungsweisende Entscheidung, die so nie kommuniziert worden wäre. Als Beleg für seinen Unmut legt der Vater von vier Kindern unzählige Screenshots aus dem Internet vor – und meint „Das ist schlichtweg Betrug!“.

Nicht das erste Mal gelangen dubiose Details im vielzitierten Fall Yasemin an die Öffentlichkeit. Für Patricia Goeller, die täglich mit betroffenen Eltern in Fremdpflege befindlicher Kinder arbeitet, eine skandalöse Never-Ending-Story „Da sind jetzt schon so viele Details bekanntgeworden, dass man nur noch den Kopf schütteln kann“.

Nach Informationen der Initiatoren wären bis heute mehrere Tausend Euro für Anwaltskosten von Franziska Kobal aufgelaufen. Selbst Flugtickets und Hotelrechnungen soll Kobal mit dem Kollektentopf – der laut Blanik von einem Finanzbuchhalter verwaltet wird – beglichen haben.

Nicht das erste Mal gelangt die Initiative um Franziska Kobal aufgrund betrügerischer Aktivitäten ins öffentliche Gerede. So soll ein zwischenzeitlich inhaftierter gewerbsmäßiger Betrüger – Xlarge hat ausführlich berichtet – als Anwalt der Initiatoren öffentlich aufgetreten sein, obwohl er über kein abgeschlossenes Universitätsstudium verfügt.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Februar 2009

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