Google mit neuem Datenfang

Google Daten Cookies

Bisher erkannte man die Datenkraken anhand zahlreicher Datensammler aus dem Auskunftsgewerbe, wie CRIF, KSV1870 oder Bisnode. Jetzt ist Google mit seiner Suchmaschine in die neue Zeit der Daten Übermacht übergetreten.

Bis jetzt war bekannt, dass Google, zusammen mit Facebook und Amazon, zu den weltweit größten Datenfängern und Datenhändlern zählt. Mit zahllosen Tricks, Spyware, Tracker, Adware, Trojaner und allem nur Denkbaren wurden User ausgenommen, ihre Daten gewinnbringend verknüpft und vermarktet. zum Zwecke der Datengewinnung bietet Google auch seinen Chrome-Browser an, der alle Nutzerdaten lückenlos sammelt und weitergibt.

Wollte man das nicht, konnte man nur mühsam Adblocker und sonstige Abwehrprogramme einsetzen, Einstellungen verändern, nach Ausstieg alles gleich wieder löschen. Beschwerden prallten an Goggle ungehört ab. Aber immerhin, die Suchmaschine selbst konnte man aufrufen.

Jetzt will Google auf Nummer sicher gehen. Die Einsteigsseite wird von einem großflächigen Bild überlagert. Google ruft damit zur Zustimmung auf, die Spy- und sonstigen Programme ungehindert einsetzen zu können, auch jene von „Partnern“. Frei nach dem Muster: Beschweren? Du hast doch zugestimmt. Selbstverständlich ist keine Ablehnung möglich, die nach der europäischen Datenschutzverordnung vorgeschrieben ist. Google ist schließlich keine europäische Firma, um Gequäke aus Europa kümmert man sich bei Google nicht.

Als Ergebnis bleibt daher die gleiche Entscheidung, die schon zahlreichen Medien Leser kostete. Einstieg in die Seite erst nach Zustimmung zur Daten-Spionage? No go! Google wird hoffentlich ebenso User verlieren, wie diese gierigen Medien.

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