In Szene

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Man glaubt es kaum, dennoch wahr, der öffentlich-rechtliche Künigl Funk, kurz ORF, mausert sich auf Kosten der Zwangs-Gebühren-Zahler zum Hofberichterstatter der Zogajs. In ORF Thema widmet man sich ein weiteres mal der heiklen Frage, die zwischenzeitlich zum landesweiten Politikum ernannt wurde, „Darf Arigona bleiben?“.

Alles dreht sich vordergründig um eine Schülerin des Polytechnikum, bestrebt darin in Österreich die Friseurlehre zu absolvieren. Schlimm hingegen müssen sie wohl sein, die vielen Frankenburger, noch vor einem halben Jahr im Solidaritätspakt mit einer Flüchtlingsfamilie. Heute getrauen sich nur noch wenige in die Rolle der Befürworter. Die personelle Raritätensammlung ist also merklich geschrumpft. Unter ihnen Pfarrer Friedl, er überweist pro Monat 140,- Euro Richtung Kosovo.

Der ORF selbst ist auf ein Neues um Objektivität bemüht, zeigt Arigonas Geschwister, klein Albin und Albona, die jetzt ohne Vater aufwachsen müssen. Der macht sich einen Lenz mit neuer Frau, während die beiden großen Söhne als Hilfskraft für den Nachbarn buckeln.

Verlaust, verdreckt und ruiniert. So will man uns glauben machen. Das von österreichsichen Steuergeldern finanzierte Spital mit psychiatrischer Abteilung, zeigt der ORF freilich nicht. Stattdessen eine Bezirksärztin, die nach eigenen Angaben zwar über keinerlei Injektionen verfügt, dafür aber gerne für Beratung zur Verfügung steht.

Nach dem Beitrag wirkt Andrea Puschl, stellvertretend für ORF Anchorman Christoph Feurstein, sichtlich erleichtert, denn seit heute ist es fix: Günter Platter wird Landeshauptmann von Tirol. Die Kinder zeigen stattdessen keine Spur von Wohlbefinden. Sie müssen heute das ausbaden, was ihre Eltern einst entschieden haben.

2 KOMMENTARE

  1. Arigona Zogaj ist das beste Beispiel wie sich Politik sowohl auf der einen als auch der anderen Seite instrumentalisieren lässt. Sachlichkeit bleibt in der Alpenrepublik auf der Strecke!

  2. Ja, ja, es gibt in der Politik schon Leit, die noch die Wahrheit sagen. Denen Wahrheit und Sachlichkeit geradezu eine Sucht ist. So sehr, daß sie angefeindet werden.

    Jo, i derf do nix sogn, aber schlafen Sie mal drüber.

    Denn den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf ……

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