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Israel und Palästina – Träume zweier Staaten?

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Im Verein Aktionsradius ereignete sich eine weitere Diskussionsveranstaltung, die schon von der Zusammensetzung der Teilnehmer her Aufmerksamkeit erregte, daher einen gesonderten Bericht rechtfertigt. Unter dem Titel „Israel und Palästina – Der Traum von zwei modernen Staaten“ sollte das Palästina-Problem dargestellt werden. Auf dem Podium saßen dazu Paula Abrams-Hourani, Ursula Sagmeister und Peter Melvyn; die Diskussion wurde geleitet von Martina Handler. Die gleichgeschalteten Meinungen dieser Teilnehmer ließen keine Duskussion aufkommen, sondern bemühten sich um betont einseitige Darstellungen, eines an sich vielschichtigen Problems. Eine kurze Darstellung der Personen läßt unschwer erkennen, weshalb.

Die aus den USA stammende Paula Hourani ist seit etlichen Jahren als fanatische Israel-Feindin bekannt und unterhält enge Beziehungen zu radikalen Organisationen. Sie wurde wiederholt von der Muslim-Bruderschaft eingeladen und wird auf deren Website ikhwanweb.com wegen ihres Eintretens für die Hamas beworben. Hourani gründete die Initiative Frauen in Schwarz und tritt regelmäßig bei Veranstaltungen gegen Israel auf. Bei islamistischen Vereinen wie Dar-al-Janub – die auch von führenden Muslimbrüdern wie Aiman Morad frequentiert werden – ist sie gern gesehen. Die von der antisemitischen AIK gegründete Plattform „Gaza muss leben“ und andere AIK-Aktionen, wie intifada.at. werden von ihr selbstverständlich intensiv unterstützt. Dazu noch später.

Ursula Sagmeister stellte sich als politisch ungebildet dar, ist jedoch ebenfalls Mitglied der Frauen in Schwarz und Teilnehmerin etlicher, gegen israel gerichteter Aktionen. Sagmeister findet sich zusammen mit Hourani nicht unerwartet auch als Unterstützerin einer von der Muslim-Bruderschaft erlassenen Deklaration gegen Israel, auf countercurrents.org. Eine ähnliche Deklaration scheint auf warincontext.org auf, wo Hourani und Sagmeister ebenfalls gemeinsam unterschrieben. Nicht von ungefähr weisen die meisten dieser Websites kein Impressum auf.

Peter Melvyn, eine schillernde Persönlichkeit, betreibt eine Plattform jüdischer Stimmen für gerechten Frieden Nahost. Seine Verflechtungen zu nationalen und internationalen extremistischen Gruppen wie der AIK sind noch enger als jene Houranis. Auf der Website informationclearinghouse.info findet sich Melvyn als Unterstützer der Forderung, die Hamas von der Liste terroristischer Organisationen zu streichen. Nicht verwunderlich: Die Forderung stammt von der Website antiimperialista.org, sprich von der AIK. Die frühere Behauptung Melvyns, Mitglied des DÖW zu sein, wurde vom DÖW bereits zurückgewiesen.
Martina Handler ist als ehemalige Bezirksrätin der Grünen politisch leicht einzuordnen.

Durch die gesamte Diskussion zog sich ein bemerkenswerter Faden. Palästina wurde mit dem arabischen Teil gleichgesetzt, Israelis werden offenbar nicht als Bewohner Palästinas verstanden. Der Faden fand darin seine Fortsetzung, als alle Teilnehmer peinlich vermieden, Organisationen wie Fatah, Hamas und Hezbollah auch nur zu erwähnen.

Einleitend griff Peter Melvyn den israelischen Regierungschef Netanyahu an, wegen der Siedlungspolitik in Ost-Jerusalem. Melvyn gab an, die arabischen Staaten hätten Israel Frieden angeboten, jedoch keine Antwort erhalten. Das blieb unklar, da Melvyn meinte, die Anerkennung Israels sei in Aussicht gestellt worden (wie sie auch von Israel selbst als Bedingung gefordert wird); gerade diese Bedingung lehnen jedoch die arabischen Palästinenser strikt ab. Melvyn meinte weiters, die USA hätten Israel für die Nichtzustimmung neue Flugzeuge versprochen. Das palästinensische Volk werde von Israel unterdrückt; Israels Angst vor Raketen sei unbegründet, da bei einem Friedensabkommen der Grund für Raketenbeschuß wegfalle.

Paula Hourani unterstützte die Forderung nach einem arabischen Staat in den Grenzen von 1967 (welche Forderung interessanterweise nicht in Einklang mit den Forderungen von Fatah und Hamas steht, die den israelischen Staat zur Gänze elimiert haben wollen). Israel würde besetzte Gebiete belagern (eigentlich ein Widerspruch in sich) und 4 Millionen Menschen als Gefangene halten. Arabische Palästinenser würden sogar daran gehindert, Verwandte zu besuchen und gemeinsam Feste zu feiern. Laut Statistik vom Oktober 2010 seien 403 Menschen von israelischen Behörden verhaftet worden, davon 17 Kinder, und seien 2178 Wohnungen überfallen worden.

Ganz offen und unmißverständlich meinte Hourani, gewaltfreie Demonstrationen seien nicht wirkungsvoll. Zusätzlich rief sie zum Boykott Israels und israelischer Waren auf. Sicherlich zu recht kritisierte Hourani die großen österreichischen Medien, allen voran den ORF, die sich allgemein durch Nichtberichterstattung auszeichnen würden.

Ursula Sagmeister begann damit, sie sei einer Einladung von Radio Stephansdom gefolgt, bei der Friedensaktivistinnen für die Olivenernte im Westjordanland gesucht worden wären. Darber hätte es auch enge Kontakte zur Diözese Linz gegeben. Eine sehr interessante Darstellung, die die antijüdische Haltung einiger katholischer Kreise einmal mehr bestätigt. Sie habe mit ihrer Tochter einem arabischen Farmer bei der Ernte geholfen, da die Ernte nur drei Wochen im Jahr zugelassen werde. Ein zusätzlicher Einsatz israelischer Freiwilliger sei vom israelischen Militär (zit. „wie Marsmenschen“) abgebrochen worden. Im Westjordanland habe Israel rund 300 befestigte Siedlungen errichtet, vorwiegend auf Hügeln, mit einer Anzahl kleinerer Vorposten. Melvyn warf ein, Israel habe das Gebeit von Jordanien erobert und sei nicht berechtigt, es zu kolonialisieren.

Auf die Zwischenfrage, wie Hourani ihre Zusammenarbeit mit Nazigruppen sehe, betonte Melvyn, die AIK sei keine Nazigruppe.Hourani meinte dazu, die AIK sei eine linksextreme Gruppe (was ihre Zusammenarbeit mit AIK in kein besseres Licht rückt). Die Behauptung Melvyns, einer Allianz Israels mit Rechtsextremen in Europa, erschien sehr fragwürdig, als gerade die Muslimbrüder und mit ihnen kooperierende Organisationen enge Kontakte mit (Neo)Nazigruppen unterhalten – aus der gleichen Zielsetzung, des gemeinsamen Hasses auf Juden. Melvyn kritisierte auch die jüdische Lobby in den USA, die durch finanziellen Druck die Unterstützung für Israel erzwinge.

Hourani hob Andreas Paul der Diözese Linz hervor, einen Mitarbeiter der weit links stehenden katholischen Gruppe Pax Christi; damit neuerlich den Schulterschluß bekannter Aktivistenkreise bestätigend. Auch sie meinte, die AIK sei keine Nazigruppe – konnte allerdings auch nicht erklären, wie dann Äußerungen und Aufrufe zu verstehen seien, die nach der Vernichtung Israels und der Auslöschung aller Juden riefen. Die AIK hatte in Aussendungen behauptet, keine Sympathien für den Holocaust zu zeigen. Dem steht gegenüber das Eintreten für ein „arabisches Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer“, in dem die jüdische Besiedelung rückgängig zu machen sei. Aufrufe, Juden zu töten, seien legitimer Kampfschrei Unterdrückter. Ein Sprecher der AIK hatte bei einer Palästinenser-Veranstaltung die Zerstörung des Zionismus und eines so genannten Staates Israel gefordert, als einzigen Weg zu Gerechtigkeit.

Interessant war der Zwischenauftritt eines arabischen Palästinensers, der sich heftig beklagte, von Israel an der Einreise nach Gaza gehindert zu werden. Seine Familie sei von den Israelis unterdrückt und schikaniert worden. Dabei seien die Palästinenser doch zu Zugeständnissen bereit. Selbstverständlich ließ der Sprecher jeden Bezug auf die Hamas aus. Später stellte sich heraus, der Sprecher war Mitglied der Palästinensischen Gemeinde, einer radikalen und der Hamas nahestehenden Gruppe in mehreren europäischen Ländern. Die Palästinensische Gemeinde organisierte (kaum zufällig) bereits mehrere Veranstaltungen – mit der AIK. Überdies fiel die Palästinensische Gemeinde dadurch auf, daß sie den fanatischen Prediger Adnan Ibrahim unterstützte. Wenig verwunderlich, daß Funktionäre der Palästinensischen Gemeinde keine besondere Gegenliebe bei Israelis hervorrufen.

Die Beteuerungen Houranis und Melvyns in der Richtung, von all diesen Zusammenhängen nichts zu wissen, klangen dann eher hohl.

Beachtlich die Schluß-Resumees der Teilnehmer. Melvyn hielt es für reine Zeit- und Energieverschwendung, sich mit der Zukunft zu befassen, man müsse die Gegenwart beachten. Ein gemeinsamer Staat (arabischer und israelischer Palästinenser) sei unwahrscheinlich. Sagmeister hielt eine Lösung gleichfalls für nicht möglich. Hourani kritisierte nochmals die Medien, bei denen sie sich immer wieder durch Briefe melde. Sie meinte, die Sache würde schlimmer, wer würde Israel stoppen. Abschließend rief Hourani zu Spenden auf. – Ohne allerdings zu sagen, wofür. Einerseits, da die letzten bekannten Spendenerlöse bekanntlich hauptsächlich der Hamas zugute kamen, andererseits, da die palästinensischen Organisationen doch jährlich hohe Beträge erhalten, letztes Jahr je rund 750 Millionen Euro von der EU und den USA. Nicht zur Sprache das gänzliche Wegsehen dieser „Friedensbewegungen“ von dem Umstand, daß Fatah und Hamas einen nicht unbeträchtlichen Teil dieser Zuwendungen in Waffen und Kriegmaterial anlegen.

Unter dem Strich wirkte die sehr unausgewogene Veranstaltung daher wie eine reine Propagandatour, in diesem Sinne lief sie auch aus. Die Infragestellung friedlicher Möglichkeiten auch durch diese Teilnehmer läßt düstere Aussichten auf die Zukunft dieser, mit zunehmendem politischen Einsatz und zunehmender Härte geführten Auseinandersetzung erwarten. Friedliche Absichten bei Friedensaktivisten annehmen zu können – an dieser gutgäubigen Meinung scheiterten schon viele.

10 Kommentare

  1. ist es wirklich so, dass man in Österreich so deutlich und offen für Terroristen werben kann? Wer finanziert Abrams-Hourani und Melvyn und ihre Vereine? Wie viel bringen diese Spendenaufrufe und an wen gehen diese Spenden? Warum darf die AIK zur Vernichtung Israels aufrufen? Ist das keine Wiederbetätigung?

  2. Eine Kritik von Abrams-Hourani war berechtigt:
    Täglich schlagen Raketen in Israel ein, weder der ORF noch österreichische Zeitungen berichten über diese friedlichen Annäherungsversuche der Palästinenser.

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,
    eigenartig, dass Sie nur Kritiker dieser Veranstaltung zu Wort kommen lassen.

    Zum Argument der Raketen, Folgendes: Haben Sie sich einmal nach dem Grund dieser gefragt?
    Wieviele Israelis sind seit Beginn der Raketenabschüsse denn ums Leben gekommen oder auch nur verletzt worden?

    In Gaza: 1400 Menschen –
    sie hatten keine Schutzbunker, in die sie flüchten konnten,
    im Gegenteil, Israel scheute auch nicht davor zurück, dass UN-Gebäude, in das diese armen Menschen sich flüchteten, mit Bomben zu bestücken.

    Juden, Israelis, wie Seligmann, Grosser, Shlomo Sand u.a. sagen: „Bis jetzt hat Israel es mit Krieg versucht, weshalb nicht auch einmal mit Frieden!

    Von Frieden reden genügt nicht, Israel muss endlich auch so handeln.

    Was würde Israel tun, wenn die Palästinenser „sein“ Land besetzen, immer mehr Siedlungen bauen (trotz unzähliger UN_Resolutionen, Friedensverträgen wie Oslo, –

    Warum nimmt Israel das Friedensangebot der arabischen Staaten u. Palästinenser nicht an?

    Solange auf „besetztem Gebiet“ Siedlungen entstehen, allen voran Ost-Jerusalem, braucht Israel sich nicht zu wundern, dass Raketen fliegen. Im Gegenteil, ich wundere mich, dass die Araber sich so zurückhalten.

    Laut Dr. Neudeck und anderen „Experten“, die sämtliche Kriegszonen und Brandherde der Welt nicht nur kennen, sondern dort im Einsatz waren und sind – ist es „5 Min. vor 12″, jeden Moment kann diese Region explodieren und sogar zu einem neuen Weltkrieg führen. Dieser Konflikt verursacht eine Kettenreaktion, in Afghanistan, im Irak und sonstigen Brennpunkte, – entweder zum Frieden oder zum Krieg.

    Der Holocaust ist kein Freibrief, internationale Rechte und Gesetze zu übertreten, Menschenrechte zu missachten, indem immer mehr Land enteignet wird, Menschen tagtäglich verletzt werden, ja, sogar getötet werden.

    Die Menschen in Gaza können sich nirgendwohin flüchten – sie haben Glück, wenn sie überleben.

    Wir alle, die aus unserer schrecklichen Vergangenheit gelernt haben, haben viel zu lange zugesehen,
    viel zu lange geschwiegen.

    Israel muss endlich seine Grenzen festlegen, DANN und nur DANN können andere es anerkennen.

    Kein Nachbar würde das Grundstück des anderen Nachbarn anerkennen, wenn nicht feststünde, wo dessen Grenze ist.

    Sollten Raketen oder irgendwelche Angriffe von pal. Seite her erfolgen, NACHDEM ISRAEL DEN PALÄSTINENSERN DIE GEBIETE ZURÜCKGEGEBEN HAT, bin ich die erste, die protestiert und alles in meiner Macht stehende tut, um Israel zu seinem Recht zu verhelfen.

    Ich glaube, nicht WAFFEN, sondern GERECHTIGKEIT führt zum FRIEDEN!

    Deutschland konnte nur zum heutigen Deutschland werden, weil die “ damaligen Feindesländer“ ihm eine CHANCE gegeben hat, ihm VERTRAUT hat. Nur so konnte EUROPA entstehen.

    Freundliche Grüße
    Inga Gelsdorf

  4. „Inga Gelsdorf“, wenn eine Diskussion von drei Leuten bestritten wird, die eine einzige Meinung vertreten – sehen Sie das kritisch? In diesem Magazin darf doch auch jeder schreiben, oder nicht?

    Sie sind gegen Waffen aber Sie befürworten Raketenbeschuss? Diese Logik wird niemand verstehen, egal wie unkritisch jeder wäre. 1400 Menschen seien in Gaza ums Leben gekommen? Das sagt die Hamas. Waren Sie dort? Haben Sie gezählt? Wissen Sie wie viele tausende Menschen bei dem Kampf gegen die Al Fatah getötet worden sind? Sie sitzen in Ihrer warmen deutschen Wohnung, holen sich Ihre Meinung dort ab, wo sie Ihnen passt und verbreiten die gleiche Propaganda, wie es Abams Hourani, Melvyn und ihre Freunde tuen.

    Fragen Sie mal was die Al Fatah und die Hamas mit den eineinhalb Milliarden Euros gemacht haben, die sie letztes Jahr als Unterstützung der EU und der bösen Amerikaner erhielten. Wie viele Häuser wurden damit gebaut, wie viele Krankenhäuser, wie viele Fabrieken? Wer hält denn die Palästinenser in Gaza gefangen und verweigert die Verteilung der Hilfslieferungen? Sie sind blind, „Inga Gelsdorf“. Sie sehen nur Ihr Deutschland aber Sie sehen nicht unsere Welt.

  5. Was man auch wissen sollte, Peter Melvyn war eines jener jüdischen Kinder, die mit den letzten Ausreisemöglichkeiten aus Wien fliehen konnten. Seine Familie kam während des Holocaust ums Leben.

  6. Was man auch beachten sollte: Wenn Peter Melvyn dann trotzdem mit radikalen Islamisten und Neonazis zusammenarbeitet, fehlt das Verständnis um so mehr.

  7. Dieser Artikel ist ein gutes Lehrbeispiel für unverantwortlichen Journalismus! Weder ist Frau Abrams-Hourani, die ich persönlich als eine integre Person kenne, die sich uneingeschränkt für Menschenrechte einsetzt, auch wenn das für sie nicht immer opportun ist, noch ist Herr MMag. Melvyn, ebenfalls ein sehr von mir geschätzter Kollege, der sehr gründliche Recherchen betreibt und nicht wie Sie, Herr Ehrenreich, mit Halb- und Nichtwissen, das Sie aus irgendwelchen Webseiten und anderen mehr oder weniger dubiosen Quellen zusammenbasteln, – weder ist Frau Abrams-Hourani, noch Herr MMag. Melvyn das wofür Sie, Herr Ehrenreich, sie beide halten: Isrealhasser, Hamasfreunde, radikale Fanatiker … und ihr Artikel ist leider wiedereinmal sehr tendenziös und eine einschlägige Propaganda ohne Kontext und Tiefgang; es werden keinerlei Referenzen und Quellenangaben verwendet, stattdessen Behauptungen, Verleumdungen und Unwahrheiten verbreitet (um nur ein kleines Beispiel zu nennen „Fatah anerkenne Israel nicht“ – ganz zu schweigen von welchem Israel hier die Rede sein soll, einem Land, das nachwievor KEINE VERFASSUNG und keine klar definierten Grenzen hat [http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_Israels]: Der frühere Palästinenser-Präsident Jassir Arafat hatte Israel im Rahmen der Friedensvereinbarungen von Oslo im Jahr 1993 anerkannt. Jassir Arafat war zu diesem Zeitpunkt Vorsitzender der Fatah!)

    … täusche ich mich, wenn ich den Eindruck habe, dass Sie hier speziell die junge Leserschaft ein bisschen ablenken wollen von dem was tatsächlich in Isreal und in den besetzten palästinenischen Gebieten passiert?! … ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen: bilden Sie sich weiter, zB bei

    Moshe Zuckermann:
    http://www.youtube.com/watch?v=-pj9Fx2mV_E
    http://www.mediashop.at/typolight/index.php/buecher/items/zuckermann-moshe-antisemit

    Sie sollten eigentlich als Journalist (falls Sie seriös sein wollen) besser informiert sein, andernfalls stehen Sie im Verdacht im Sinne einer Gesinnung zu schreiben, für die Sie auch noch bezahlt werden. Im Englischen würde man das, was Sie hier betreiben, als „character assassination“ bezeichnen.

    Die vermeintlichen Spenden von denen Sie hier reden, reichen gerade dafür, die Kopierkosten für Informationsmaterial zu decken. Zu fantasieren, dass diese Spendengelder der Hamas zufließen, ist ein weiterer Beleg für den Unfug, den Leute wie Sie verbreiten!

    Im übrigen gibt es eine Reihe von israelischen Organisationen, die sich vehement für die Rechte der Palästinenser einsetzen und dem zionistischen Apartheidsstaat Israel den Kampf ansagen: http://www.fraueninschwarz.at/links.html

  8. Naja. Dem Verfasser wird vorgeworfen, keine Quellen anzugeben. Und das nach der OGH-Entscheidung, die sogar die Herausgabe journalistischen Materials an Gerichte untersagt. Selbst gibt Herr Baumschneider (wen düfen wir denn dahinter vermuten?) aber als Quellen nur Wikipedia-Eintragungen oder andere, privat und subjektiv verfasste Meinungen an. Gerade die Website von Frauen in Schwarz als Beleg anzuführen, sieht ebenfalls nicht sehr seriös aus.

    Es ist also eher anzunehmen, dass der Verfasser des Berichts und Herr Baumschneider beide wissen, dass die enthaltenen Informationen zutreffen, „David Baumschneider“ aber selbst tief drinnen im Palästinenser-Netzwerk steckt. Wenn Frau Hourani auf Veranstaltungen der Muslimbruderschaft und ihrer Hamas auftritt, das ist ja nicht erfunden, und Melvyn im Auftrag der AIK dafür wirbt, die Hamas von der Terrorliste zu streichen, auch das ist ja nicht erfunden (die Quelle lese ich oben), wissen eigentlich auch andere, wie viel es geschlagen hat. Leider wagen es viele österreichische Medien nicht, über diese Umtriebe zu berichten. Seien wir froh, wenigstens international gelegentlich etwas darüber zu lesen.

  9. Offener Brief an Herrn Peter Ehrenreich von MMag.Peter Melvyn:

    Herr Ehrenreich! Statt auf die Aussagen bezüglich des Staates israel, die wir bei der Veranstaltung des Aktionsradius machten, einzugehen und zu beantworten, reagierten Sie mit Deformierungen des Gesagten und mit persönlichen Verleumdungen. Sie hatten ja an diesem Abend die Gelegenheit all das dessen Sie uns bezichtigen vorbringen zu können. Entweder fehlte Ihnen der Mut zu einer öffentlichen Knfrontation odere es mangelte Ihnen das politische Wissen, um uns zu entgegnen und Sie mussten erst Informationen über uns von anderswo einholen. Ich bin in meinem ziemlich langen Leben von Ländern geprägt worden. in denen es eine zivilierte Gesprächskultur gibt, – in England (wo ich teilweise zur Schule ging und in dessen Armee ich diente), in Kanada (wo ich studierte und an einer Universität lehrte) und in der Schweiz (wo ich für eine Organisation der Vereinten Nationen arbeitete ). Österreich ist in dieser Hinsicht unterentwickelt, da Meinungsverschiedenheiten zwischen Andersdenkenden leicht in Schlammschlachten ausarten. Ihr ‚Bericht‘ ist ein Beispiel dafür. Weder an jenem Abend noch in Ihrem ‚Bericht‘ versuchen Sie unsere Aussagen sachlich zu entkräften, sondern beschränken sich auf Verleumdung.
    Aus mehreren Ihrer Angaben (DÖW, AIK, antisemitisches ‚Gaza muss leben‘ u.a.) ersehe ich leicht wessen (Un)geistes Kind Sie sind, denn ich erkenne die Handschrift Ihrer oder Ihres Informanten. Ich habe diese Dinge seit jahren ad nauseam gehört. Ihre Informanten müssen sich etwas Neues einfallen lassen, denn das Wiederkäuen ihrer Argumente wird allmählich langweilig. Nach einem Missverständnis bin ich seit einigen Jahren Förderundmitglied des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW). Ich habe um so mehr Recht auf diese Mitgliedachaft, denn ich diente während des 2.Weltkriegs als österreichischer Freiwilliger in der britischen Armee (Ihrem Informanten wohl bekannt) und trug damit ein klein wenig zur Befreiung Österreichs bei, wqas die wenigsten DÖW-Mitglieder, einschliesslich des Kuratoriums, aufgrund der „Gnade der späten Geburt“ von sich behaupten können.
    Zur AIK: In diesem Land herrscht Meinungsvielfalt, ob es Ihnen passt oder nicht. Wenn es in Österreich eine rechtsextreme Partei geben kann, – die drittstärkste -die bei den jüngsten Wahlen triumphierte, an der Sie keinerlai Anstoss nehmen und deren Führer sich kürzlich in Israel mit den dortigen Ultrarechten verbrüderte, darf es auch eine kleine linksextreme Gruppe geben, die im Gegensatz zu der Ersteren keine Bedrohung für den Staat darstellt. Wäre die AIK nicht israelkritisch, würde sie von Ihren Informanten kaum zur Kenntnis genommen weden. Können Sie die Quelle des angeblichen „Aufrufs und die Äusserungen zur Vernichtung Israels und aller Juden “ zitieren? Wo und wann wurden sie gemacht? Sie müssen Ihre Informanten missversteanden haben, denn selbst sie würden die AIK kaum mit ‚Neo-Nazis‘ in Verbindung bringen. So hirnlos sind sie nicht. Übrigens gibt es in fFankreich und Italien ähnliche Gruppen, aber niemend echauffiert sich so darüber wie hier. In der Politik gibt es eben alle möglichen Phänomene, rechts wie links.
    Was ist an der Initiative „Gaza muss leben“ ‚antisemitisch‘ ,- an einem Aufruf zu Hilfe für Gaza, das 2008/09 bei einem Angriff Israels weitgehen zerstört wurde? Ich weiss, dass jede, auch implizite, Kritik an der Politik Israels, von den amerikanischrên und den europäischen „pro-Israel Lobbies“ als antisemitisch bezeichnet wird. Dies geschieht seit vielen Jahren, greift aber heute nicht mehr. Je angeschlagener das Image Israels und je isolierter Israel in der Welt wird, je wütender agieren seine bedingungslosen Unterstützer, wie Ihr ‚Bericht‘ zeigt.
    Sie werden wohl nicht leugnen, dass israel seit 1967 palästinensisches Gebiet besetzt und seine Bevölkerung in einem Zustand völliger Rechtlosigkeit hält, ein Verstoss gegen internationales Recht, nämlich Artikel IV der Genfer Konvention, die auch Israel unterzeichnete. Gewiss gibr es auch in anderen Ländern grobe Verstösse gegen Menschenrechte wie auch Besetrzungen, z.B. Russland in Tschetschenien oder China in Tibet. Jedoch betont Israel immer wieder eine „Demokratie westlichen Stils“ zu sein, was die anderen nicht tun. Von einer solchen Demokratie erwartet man daher Anderes. Jedes bestzte Volk hat von der UNO das verbriefte Recht, Widerstand gegen Besetzung zu leisten. Ich war 15 jahre lang höherer Beamter der ältesten Organisation der Vereinten Nationen, der „Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)“ in Genf, die jährlich seit 30 Jahren einen Bericht zur “ Lage der ArbeiterInnen in den von Israel besetzten Gebieten“ veröffentlicht. Diese Berichte sind für Israel keineswegs schmeichelhaft!
    Sie sagen ferner, Herr Ehrenreich, ich gab an, dass die „arabischen Staaten Israel Frieden angeboten hätten, doch keine Antwort erhielten. Das blieb unklar…“ Ich glaube mich zu erinnern, dass ich das saudiarabische Friedensangebot von 2002, erneut aufgenommen vob der Arabischen Liga 2007 und bis heute gültig, erwähnte, mit Anerkennung israels durch 22 arabische Staaten, unte der Bedingung, dass sich Israel auf seine Grenzen von 1967 zurückzieht, einer Teilung jerusalems zustimmt und für das Flüchtlingsproblem eine Lösung findet. In der Tat blieb dieses Angebot von der damaligen Sharon-Regierung und bis heute unbeantwortet, da Israel sich weigert auf diese Bedingungen einzugehen und sie nicht einmal als Basis für die neuesten Verhandlungen annehemen wolltel, wehalb sie auch scheiterten. (Fragen Sie doch Ihre Informanten, denn darüber scheinen Sie nichts zu wissen).
    Sie behaupten, meine „Verflechtungen mit nationalen und internationalen extremen Gruppen sind noch enger als jene Houranis“. Worauf beruht diese Annahme? Woher kommt diese Behauptung? Wenn ich dies bejahe oder verneine tappe ich in Ihre Falle, nämlich mich gegen Ihre Anschuldigungen zu verteidgen, wofür ich keinen Grund sehe.Im übrigen habe ich an jenem Abend nichts anderes gesagt, was israelische Friedensgruppen und oppositionelle Einzelpersonen seit Jahren fordern und was nicht in der israelischen liberalen Tageszeitung ‚Haaretz‘ (englische Ausgabe) zu lesen ist. Wenn man die Ereignisse in Nahost nicht genau verfolgt und sich über den jeweiligen Stand der Dinge nicht informiert, lässt man, so wie Sie in Ihrem ‚Bericht‘ der Phantasie und unbegründeter Polemik freien Lauf.
    Ich kann nicht auf alles in Ihrem ‚Bericht‘ eingehen, der Ihnen ja grösstenteils eingeflösst wurde. Nur noch eine Bemerkung; Gerade in Österreich und Deutschland gibt es Leute, sogenannte ‚Philosemiten‘, die ihre Schuldgefühle für die etwaigen Untaten ihrer Väter oider Grossväter an Juden begingen durch Überidentifzierung mit dem Staat Israel auf ‚Israelkritiker‘ abladen und meinen sich so ‚rehabilitieren‘ zu können. Sie übersehen aber dabei, dass der Staat Israel, der Zionismus und das Judentum nicht ident sind. Doch Vernunft und logisches Denken sind hier fehl am Platz, wo es vordergründig um Verleumdung und Verhetzung geht.

    Zu einigen Kommentaren:
    Das Erstaunliche an manchen Kommentaren ist ihre Leichtgläubigkeit. Sie schenken blind dem ‚Bericht‘ Herrn Ehrenreich Glauben, ausser sie wurden dazu angeregt ihn zu kommentieren. Dies wirft ein Licht auf das hiesige Schulsystem, in dem Infragestellung von Aussagen (einschliesslich meine) und Skepsis nicht gefördert werden. So zieht z.B. Gregor aus dem ‚Bericht‘ den Schluss, dass man „in Österreich deutlich und oiffenfür Terroristen werben kann“. Welche Terroristen? Wo? In Österreich? Geht dies selbst aus meinen, von Herrn Ehrereich deformierten Aussagen hervor? Vielleicht wollen Sie das hineinlesen. Zu Terrorismus wäre zu erinnern, dass es in Palästina, ehe es Israel wurde, im Kampf der dortigen Juden um die Unabhängigkeit von Grossbritannien, es zwei jüdische ‚terroristische‘ Gruppen gab, den ‚Irgun‘ und die ‚Lechi‘ (Stern-Gang), die 1947 das Hotel King George in Jerusalen sprengten (über 90 Tote), britische Soldaten entführten und erhängten, britische (Lord Moyne) und internationale (Graf Bernadotte) töteten und u,a. auch ein unbewaffnetes arabisches Dorf angriffen und über 200 Mönner,Frauen und Kinder erschossen, als Abschreckung für andere Dörfer. Ihre Führer, Menachem Begin und Itzchak Schamir wurden in den 70er und 80er- Jahren Ministerpräsidenten Israels. Auch für die decutsche Wehrmacht war die französische Widerstandsbewegung oder die jugoslawischen Partisanen Terroristen. Es ist eben so: was für die einen Terroristen sind, sind für die anderen Freiheitskämpfer, je nachdem auf welcher Seite man ist. Auch die Kolonialmächte mussten schliesslich mit „Terroristen“ verhandeln, Frankreich mit der algerischen FLN, Grossbritannien mit den kenyanischen Mau.Mau, die U.S.A. mit dem Viet-kong. Auch Israel wird letzten Endes nichts übrig bleiben, mit der Hamas zu verhandeln.
    Zu Antifa: Was hat diese Feststellung zu meinem persönlichen Leben mit dieser Debatte zu tun ? Übrigens bin ich weder mit dem ‚letzten‘ noch mit einem ‚Kindertransport‘ nach England ausgereist, sondern früher und mit einem gewöhnlichen Visum. Ein Teil meiner Angehörigen kam im Holocaust um, viele konnten sich aber retten.
    Zu Melany: auch Sie glauben blind an den ‚Bericht‘ und fragen sich nicht, ob dies wirklich stimmt. Glauben Sie eben was Sie wollen.

    Danke für die Kommentare von Inge Gelsdorf und David Baumschneider. Weigstens gibt es welche, die noch ihre Sinne beisammen haben!

    Achliesslich an all, die auf ‚Israelkritiker‘ Jagd machen möchten : das israelischen Aussenministerium unter der Leitung des Ministers Avigdor Lieberman, der von fast jedem Land in der Welt geächtet wird, stellt seinen Botschaften in meherern europäischen Ländern beträchtliche Geldmittel zur Verfügung, um Israels Reputation in der Welt aufzumöbeln. Tausende Rekruten werden gesucht. Wenn diese so argumentieren wie Herr Ehrenreich und einige der Kommenatoren wird das vergnüglich werden. Also profitiert davon und meldet Euch in Scharen!

  10. Sehen Sie, lieber Herr Melvyn, das unterscheidet den Verfasser des Berichts von Ihnen. In Ihrer Welt nimmt man automatisch an, alles sei gesteuert, jede Meinung sei gekauft. Der Verfasser verfügt über eigene Quellen und umfangreiches Material, von dem selbstverständlich nur ein kleiner Teil gebracht werden darf. Der Verfasser beschäftigte sich schon länger mit diesem Themenkreis, er muß mit den erhaltenen Morddrohungen eben leben, auch ohne, wie Sie unterstellen, ein Söldner Israels zu sein und (schade) von Lieberman bezahlt zu werden.
    Am besagten Abend bestand keine Möglichkeit zur Diskussion, das wissen Sie selbst am besten. Das Podium war gleichgesteuert besetzt, eine offene Diskussion wurde rasch abgewürgt. Der Auftritt des Vertreters eines radikalen Palästinenser-Vereins war gut abgestimmt. Von freier Gesprächskultur keine Rede. Unterentwickelt paßt hier sehr gut. Der Verfasser hat weder mit „rechtsextrem” noch mit „linksextrem” etwas am Hut; noch viel weniger aus der Sicht, mit welcher Sie diese Begriffe besetzen. Als Österreicher würde es dem Verfasser auch nicht einfallen, eine deutschnationale Partei zu unterstützen.
    Ob Israel palästinensisches Gebiet besetzt hat oder nicht, ist Frage der Sichtweise. Israel wurde bekanntlich auf dem Gebiet Palästinas gegründet, die israelische Bevölkerung ist daher ebenfalls palästinensisch. Daß Israel die eigene Bevölkerung in toto unterdrücke und in einem Zustand völliger Rechtlosigkeit halte, nun, das ist offenbar bisher niemandem aufgefallen. Dank Ihnen für diese Klarstellung. Ihre Sicht der Vorfälle in Gaza orientiert sich naturgemäß an den Vorgaben der Hamas. Denn sonst müßte man sich mit Tatsachen befassen, das ist weniger gefragt. Etwa mit der Glaubwürdigkeit von 1400 toten Zivilisten. Hilfe für Gaza? Sie und der Verfasser wissen besser, was da abläuft. Wissen Sie nicht, an wen die Millionenspenden flossen? Sicherlich werden Sie auch eine Begründung haben, weshalb arabische Palästinenser weiterhin zwangsweise in Lagern gehalten werden und keine eigene Wirtschaft aufbauen dürfen – damit man sie fortgesetzt als arme Verfolgte hinstellen und an ihrer Statt kassieren kann. Das Angebot der Arabischen Liga mag nett sein. Doch Fatah und Hamas sehen es anders. Das wissen Sie. Die Grenze Palästinas, worunter das arabische Palästina verstanden wird, soll an der Küste des Mittelmeeres liegen. Das wurde auch von der AIK publiziert, wie im Bericht zitiert. Wie würden Sie diese Forderung denn interpretieren?
    Kein einziges Wort ließen Sie an jenem Abend fallen, wer die Hamas ist, welche Ziele sie verfolgt. Von wem sie mit welchen Mitteln unterstützt wird. Begriffe wie Union of Good und al-Qaradawi sagen Ihnen sicherlich nichts, deshalb wurden sie vom Verfasser auch nicht eingebracht. Mohammed al-Hussaini hatte ebensowenig mit Nazis und Judenverfolgung zu tun, wie die AIK heute. Das ist doch politisch korrekt. Kennen Sie die Verbindungen und Bezugsleute der AIK? Wahrscheinlich nicht. Vieles ist zu brisant, um veröffentlicht werden zu können. Ob Sie selbst terroristische Organisationen unterstützen oder nicht, danach fragt in Österreich niemand. Sie müssen sich deshalb auch nicht persönlich verteidigen. Sie wollen die Quelle von Aufrufen zur Vernichtung Israels und Auslöschung der Juden wissen? Waren Sie denn nicht bei den Demos in Wien, Graz und anderswo, haben Sie nicht gesehen und gehört? Lesen Sie nicht die Aufrufe verschiedener „Antifa”-Seiten? Schön, daß es wenigstens Leute wie “David Baumschneider” gibt, deren Spuren im Internet ebenfalls Anlaß zur Meinungsbildung bieten.
    Doch Sie liegen richtig, der Ausdruck antisemitisch ist zwar verbreitet, aber genau gesehen falsch gewählt. Anti-jüdisch, anti-israelisch wäre die zeitgemäße Übersetzung. Keine Bange, Herr Melvyn, der Verfasser ist Christ und deshalb nicht persönlich betroffen. Was oppositionelle Einzelpersonen in Israel fordern, nun, das fordern Oppositionelle auch bei uns. Siehe oben. Gerade Österreich ist hier auf einem gefährlichen Weg, indem immer mehr dem gefolgt wird, der am lautesten schreit, und nicht der demokratischen Mehrheit. Wohin das führt, sollten Sie ja selbst wissen. Oder nicht mehr?

    Nur abschließend: Sie berufen sich darauf, Soldat gewesen zu sein. Der Verfasser war es auch lange. Ohne dabei die wesentlichste Eigenschaft des Menschen verloren zu haben – die eigene Meinung.

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