Journalistische Distanz

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Untätige Jugendämter, überforderte Eltern, und Kinder, die von Journalisten gerettet werden. Seit Super Nanny Katia Saalfrank den Infight mit Jugendämtern wagt, stehen andere Medien dem nichts nach. Der Quote wegen präsentieren Reporter aus dem ganzen Land ihre Art der Selbsthilfe. Wo früher noch journalistische Distanz zu wahren war, schaffen heute findige Journalisten fragwürdige Selbsthilfe-Schlagzeilen.

Die nicht als unumstritten geltende deutsche Boulevard Zeitung BILD setzt noch einen drauf, verkauft via Lidl seit kurzem Videokameras für ihre Lesereporter.

Kurz um, das Terrain zwischen Medium und Medienkonsument scheint einem Wandel unterzogen. Wo früher Zeitungsleser helfen sollten, stehen heute Journalisten zur Stelle. Im Fall von Justin freut das RTL, im Fall vieler Eltern, deren Kinder vom Jugendamt aus den Familien gerissen werden, um eine Finanzindustrie zu bedienen, freut es die Betroffenen freilich wenig.

Vielleicht sollten Journalisten wieder auf den Boden der Realität zurückkehren, hinterfragen, profunde recherchieren. Das wäre nicht zuletzt dem ORF anzuraten, finanziert von Zwangsgebühren, propagiert der öffentlich-rechtliche Staatsfunk noch immer die Leiterin der Kärntner Jugendwohlfahrt, SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch. Gegen sie ermittelt die Staatsanwaltschaft, doch davon will der ORF nichts wissen, so wie im Fall des Wiener Kinderpsychiater Prof. Max Friedrich.

Journalistische Distanz ist eben nicht Jedermann Sache.

1 KOMMENTAR

  1. Bitte Helfen !!!!!!

    kann mir bitte einer Erklären warum das Grazer Jugendamt uns die Hilfe Verweigerte als ich darum Gebeten habe jetzt sagt man man hätte uns Hilfe gegeben aber nicht im Jahr 2008 als ich durch meinen Bandscheibenvorfall
    Gehandikapt war die Wohnung im Rohzustand, ich bat Freundlichst um Hilfe aber es wurden mir zwei Mädchen weggenommen mit der Drohung wenn ich nicht Unterschreibe nehmen Sie uns auch den Sohn weg.
    Es wurde uns die Hilfe Absichtlich untersagt obwohl uns Hilfe zustehen müsste da meine Frau eine Behinderung hat . Helmwolf@gmx.at

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