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Jubel im Osten – Seufzer im Westen: Geächtete Väter sehnen Wiener Schmäh herbei

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In Wien war vergangenen Donnerstag Wolkenbruch. Die Organisationen Vaterverbot, Männerpartei und Väter ohne Rechte luden zum Kick-Off. Wie der Veranstalter in einer ersten Aussendung mitteilt, haben über 100 Väterrechtler an der Podiumsdiskussion teilgenommen. Wer nicht in der Bundeshauptstadt lebt und Besuchsverbot bei seinem Kind erhält, steht allerdings nach wie vor alleine da.

Die Fachvorsteherin für Familienrecht in der Richtervereinigung, Mag. Doris Täubel-Weinreich hatte alle Hände voll zutun. Berichten von Augenzeugen zur Folge, haben vier Bodyguards für Ordnung gesorgt. Wohl aber auch für die Sicherheit der Diskutanten am Podium, unter ihnen ein Vertreter der Volksanwaltschaft. Hauptanliegen vieler Väter, die nach wie vor mütterliche Justiz. Demnach kommen in 90 % aller Fälle die Kinder nach einer Trennung zur Mutter. Für den Vater beginnt damit ein Spießrutenlauf und saftige Unterhaltszahlungen.

Für Patricia Göller von Sorgentreff, die momentan euphorisch wirkenden Männerbewegungen wenig abgewinnen kann, sind derart konzentrierte Events keine Lösung. Immerhin werden Sorgerechtsstreitigkeiten am Bezirksgericht behandelt und die gibt es in den Bundesländern zu Hauf. Göller ortet in der einseitigen Kritikwelle aber nicht zuletzt eines, die allgemeine Problematik um betroffene Trennungskinder geht schlichtweg unter. Nicht selten verbringen sie Jahre im Heim, während Väter und Mütter vor Gericht um die Obsorge streiten.

„Vorwiegend Väterverbände orten aber vordergründig fehlende Besuchskontakte, weshalb sie in erster Linie auf diese Problematik aufmerksam machen wollen“, wie Göller von Sorgentreff darstellt. Gegenüber Xlarge erläutert die Mutter von zwei Kindern eigene Vorstellungen „Wir wollen leibliche Eltern in ihrer ursächlichen Aufgabe und Verantwortung stärken. Natürlich liegt uns jene Gruppe besonders am Herzen, deren Kinder in Fremdunterbringung leben müssen“.

Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky sieht auch noch einen weiteren Scheidepunkt – den Rechtsirrtum „Väterrechte als solches gibt es nicht. Vielmehr aber das Recht eines Kindes auf Vater und Mutter. So steht es nicht zuletzt in der UN-Kinderrechtskonvention. Leider gehen Familienrichter nach wie vor einen anderen Weg, da sie, entgegen den übrigen gesellschaftlichen Entwicklungen, die Mutter immer noch als elementare Bezugsperson des Kindes betrachten und damit als prädestinierten Erzieher“.

Ins selbe Horn bläst auch Kinder und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, der gut verstehen kann, dass Väter nicht selten beim Gutachter landen „Der Mann ist und bleibt der Trieb im Tier, dh. er ist die Autorität, das Bestimmende im Familienverband. Frauen nutzen diese natürliche Rollenverteilung, und wollen nicht selten aus finanziellen Interessen heraus Väter ausspielen, zumal sie es sind, die immer noch die Aufgabe des Ernährers inne haben“.

Wegensheit rät betroffenen Eltern daher zur Deeskalation „Nicht immer sind Kinder bereit die Entscheidung anzunehmen, die liebend gerne von Erwachsenen vorgegeben wird. Kommen sie zur Mutter, wollen sie eigentlich zum Vater. Dann reißen sie aus, gehen teils freiwillig ins Heim. Damit ist die Familie endgültig zerstört, nicht selten aber die Zukunft des betroffenen Kindes verbaut. Ich rate daher vor einer Entscheidung zur ursächlichen Konfliktlösung, um nicht zuletzt emotionale Mauern abzubauen“.

„Entgegen den Möglichkeiten in Frankreich, bietet Österreich derzeit noch keine gemeinsame Obsorge an, außer, es kommt zwischen den Eltern zu einer Einigung“ wie Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky weiß.

Erste Studien bescheinigen der gemeinsamen Obsorge eine gute Prognose, sofern die Eltern einen Konsens finden. Im Fall der Wiener Väterrechte Bewegung könnte mit dem Kick-Off ein erster Schritt getan sein. Jetzt gehören die gewonnenen Erkenntnisse gut verarbeitet.

3 Kommentare

  1. „DIE AUFERSTEHUNG ALLER VÄTER!“

    Podiumsdiskussion am 08.01.2009
    Mag. Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Vereinigung der Familienrichter
    Dipl. Ing. Oliver Peter Hoffmann, Vorsitzender der Männerpartei
    Martin Stiglmayr, Vorsitzender des Vereins Väter ohne Rechte
    Markus Huber Vertreter der Volksanwaltschaft

    Norbert Grabner, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Vaterverbot
    Mag. Angelika Lebrun, Französische Botschaft in Österreich (angefragt)
    Moderation:
    Mag. Robert Marschall, Herausgeber des Stadtmagazins Wien-konkret.at

    Die Veranstaltung ist zum Bersten gefüllt.
    Bis in den Flur der Halle stehen Väter, Mütter Großmütter und Großväter – die Kinder – Sie – die Opfer – sind im „Besuchsrecht“ (…Ich bin Vater und kein Besucher) noch Gefangene – sind dem Treiben fern.

    Hektisches Treiben im Saal – ein älterer Mann betritt das Podium – Er errichtet einen Altar – meine Hand hält ein altes Holzgestell – Ich versuche mich nützlich zu machen – Ich blicke in die Augen eines Kindes – in ein kleines Gesicht – Luca! Er lacht! – Luca ist da? – wie ein Mahnmahl blickt der Junge in den Saal – und er lacht! – Sein Hut – er sitzt schief! – sein Mund ist offen – als will er etwas sagen – doch es bleibt totenstill.

    Bild

    Niemand scheint’s nimmt davon Notiz – Niemand spricht – Ich spüre eine sanfte Hand an meinem Oberarm – eine junge Mutter sieht mich an – und sagt: „Dass ist der Luca – und der Alfred!“ – Alfred ist immer und überall – bei jedem Treffen mit seinem Altar – Luca ist dem Alfred seine Lebensaufgabe geworden!“

    Meine Seele brennt!
    „Um Gottes Willen“ – Was haben WIR mit Dir gemacht – WO waren WIR ALLE die letzten Jahre – Wo sind die MÜTTER – Wo sind die Väter – Was ist passiert – Was passiert mit uns! – Was machen die ALLE mit uns!

    Die leeren Augen eines hereinkommenden Vaters streifen mein Gesicht – Er sucht einen Platz – Jeder schweigt – Jeder Vater sucht Seinen Platz – in meiner Hand halte ich immer noch den Stutzen des Altars – Alfred schraubt am letzten Schrauben – der Altar – er steht – und auch die Kerze brennt – wortlos gibt dieser gebrochene Mann mir seine Hand – Er sagt: „Danke!“ „Ich bin der Alfred“ – „Du kannst „Du“ zu mir sagen!“ – Alfred geht – Ich sehe Ihm nach und blicke in den sich füllenden Saal – Jemand gibt mir wieder die Hand – mein Blick haftet immer noch auf Luca – Ich kenne Ihn aus der Zeitung – erst jetzt – lerne ich Ihn persönlich kennen – „Luca ist Wirklichkeit“ – „Er ist da“ – „Luca ist wirklich tot“ – Niemand hat Ihm geholfen – Luca wurde gefoltert – und eine ganze Gesellschaft schweigt – erst jetzt begreife ich das unbeschreibliche Ausmaß – verstehe – und verstehe eigentlich – „NICHTS“– doch nur – warum in diesem riesigem Saal niemand spricht – ALLE schweigen – können nicht mehr vergessen –

    WIR ALLE dürfen nicht vergessen – WIR müssen „ALLE AUFSTEHEN“ – „ALLE Väter und MÜTTER – die GROSSEN VÄTER und die GROSSEN MÜTTER“ – heute werden „WIR endlich ALLE AUFSTEHEN!“
    „Ich danke Gott für diese Kraft! Sie ist hier in diesem SAAL!“

    All der Traum im Salonica am
    24.DEZEMBER 2008 – der Beginn – die Geburt und die „AUFERSTEHUNG“
    sie findet sich hier und heute Zusammen! „ALLE“ sind gekommen!
    Die, die nicht mehr reden können und wollen – SIE stehen außen – bleiben zur Sicherheit fern – haben versprochen – Sie warten auf UNS! – Sie können mit dem System nicht mehr SPRECHEN! – Ihre Worte sind zerbrochen – Sie sind voll der Wut!
    Wir sind die Letzten die es nun versuchen!
    „Gott gib uns die Kraft!“ – „Dem Teufel die Stirn zu bieten!“

    Alfred wacht über Luca – Er wartet auf den Tag – bis die Sonne wieder scheint!

    Alfred kommt zurück und sagt: “Lucas Papa aus Tirol kann heut nicht kommen!“ „Aber ich bin da!“ – „Ich werde immer da sein mit dem Luca!“ – Alfred geht!

    Mitten im Gedränge stehe ich – bin völlig apathisch – alles ist wie ein Traum – Ich beginne zu begreifen – all das Hier – ist WIRKLICHKEIT – DER SCHRECKLICHSTE Tag meines Lebens

    Jetzt erst sehe ich die vielen Gesichter – kaum jemand spricht – diese betretene Stille – alle Väter und Mütter sind wirklich gekommen – sie haben den Styx – den Acheron – überschritten – sich endlich des Mutes gefasst – alles wartet – niemand sucht Blickkontakt – eine Hand schüttelt meine Hand und sagt: “Danke!“ – Ich weis nicht warum? – so viele junge Väter im Saal – ein Vater wieder – spricht zu mir – Ich kenne Ihn nicht:

    „Ich komme aus Deutschland!“ – neben mir der Blitz eines Kameramanns – „Ich bin schon vor Tagen weggegangen“ – „Ich bin zu Fuß von Deutschland hierher gegangen!“ Dass habe ich für meinen Sohn gemacht!“ – „Ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen!“ – „Es ist toll was Ihr hier geschieht!“

    Ich denke – kann aber keine Antworten finden – Ich nicke – Er drückt meine Hand – der Vater geht – findet seinen Platz – Er wirkt völlig verdörrt – und krank!

    Im Saal herrscht eine unbeschreibliche – nicht artikulierbare Stimmung – kein beständiger Dialog entsteht – die Väter sind – schon um eine Stunde früher erschienen – Publikum und Bühne vermischt sich szenarisch – niemand weis – niemand kennt sich – nur die Vertreter der einzelnen Organisationen grüßen sich – eine Mutter stellt Mikrofone auf die Pulte.
    Alles fließt Ineinander.

    Keinerlei Anzeichen – keine Unwissenheit – Keine gestaltbaren Darstellungen – Keine Ideologien – als wäre nur der Tod zu Gast – eine geballte Wahrnehmung über die unfassbare Wahrheit – das zerstörerische und unbeschreibliche Ausmaß eröffnete sich in sich – Hektik steigert sich auf dem Podium – letzte Vorkehrungen werden getroffen – hier und heute – in ALLER Öffentlichkeit und vor laufenden Kameras – wird das Ausmaß des gesellschaftlichen Untergangs zur Wirklichkeit – und das Jahr der Wiederkehr eröffnet!

    2009 – DIE „AUFERSTEHUNG ALLER VÄTER“

    Rechts von der Bühne brennt hell die kleine Kerze – das JETZT noch so kleine Licht! – Die Hoffnung! – der starke Alfred – über der Kerze lacht der kleine Luca am Altar vom Bild – in die Menge der vielen Väter – als ergebe das Leben – JETZT und HEUTE – Endlich den SINN!

    Das SEIN der VÄTER ist Wirklichkeit!

    Das Kamerateam verlegt letzte Kabeln für die Tonanlage – betretene Stimmung – kurze Blickkontakte – der Raum füllt sich immer noch – und unentwegt – der Versuch die Minuten zu überstehen wird unerträglich – Ich suche nach einem – Meinem – Dem sinnvollen Einsatz.

    „Ich BIN Vater und KEIN Besucher! Ich bin „AUFGESTANDEN“ – Ich habe mein widerliches Jammern beendet!
    Ich empfinde Abscheu – über mich – über ALLES – dass ich nicht tat!“
    Ich möchte es herausschreien!“

    …doch ich bleibe nicht mehr stumm!

    Security steht am Eingang
    „Drei schwere Männer in schwarz“ – unruhig kontrollieren Ihre Staturen das Geschehen – den langen Korridor am Eingang – Ihre Nervosität erzeugt Unruhe – doch nimmt diese Männer – niemand wirklich wahr – ungebrochen strömen Väter in den schon völlig überfüllten Saal – alles im Raum bewegt sich jetzt – die Sicherheitsmänner stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand – Ihre Blicke streifen in die Menge – durch den Saal – blicken nach allen Seiten – betretene Stille und hektisches Treiben vermischen sich – alles wirkt völlig unkoordiniert – Es herrscht auch die Angst – man hört – ……ein Vater wolle die Schuhe seines Kindes gegen die Richterin werfen….

    Väter ohne Rechte
    spannen Ihr Plakat übers Podest – ein Transparent mit drei Affen – diese nun über das ganze Podium wachen – die Affen sollen lustig sein? – doch sind sie es nicht – ein Affe verdeckt seine Augen – der anbei seine Ohren – der Letzte hält sich die Hand vor dem Mund – alle Affen gaffen – es ist kalt – widerlich – darunter liest man drei Phrasen: „Gericht – Jugendamt – Gutachter“ – ALLES wirkt skurril – ja Kafkaös – wie ein krasser Film.

    vaterverbot.at Väter
    erkennt man in Ihrem bedruckten T-Shirts mit dem roten Kreis – Sie sind jung – zwischen 30 und 40 – Kurt Heiligmann erscheint mit Sakko und Aktenordner – vaterverbot.at heften Ihre Plakate an die Wände – „Ich bin Vater und kein Besucher!“

    …eine Frau kommt auf mich zu – sie hat sich aus dem Lokal vorne – hierher nach Hinten verirrt – Sie sucht die Toilette – blickt verwirrt in die Menge – findet keinen Zusammenhang – Chaos – Sie geht – Eine junge Frau kommt auf mich zu – mein Platz wird mir zugewiesen – manche Tische haben Reservierungen – auch für mich gibt es einen Platz – in den vordersten Reihen – hektisch werden weiter neue Stühle von draußen in den Saal gebracht – an den seitlichen und hinteren Wänden des Saals – stehen die Väter entlang der Täfelungen – mit dem Rücken zur Wand – Väter überall – die Kellner zwängen sich durch die Menge – ständig rückt an den Tischen diese Menge immer wieder zusammen – die Unruhe wird unerträglich – niemand weis was kommt – wenige sprechen.

    Das Kamerateam
    zwängt sich in die Mitte des Saals – die Kameras laufen bereits – an der linken Seite des Raumes steht ein weiterer Kameramann – auf den Tischen laufen mehrere Videokameras – Längst ist Kein Platz mehr frei – der Saal ist restlos überfüllt – Alles gleicht scheint’s einer Bestimmung – mehr Besucher hätten keinen Platz – das Schicksaal ist zu Gast – an diesem Tag!

    „Des Puzzles letzter Teil“

    Links über dem breiten Podium klafft ein gelbes Schild der Männerpartei.
    Keine einzige Unruhestiftung – wie erwartet – seitens der vielen radikalen Frauenbewegungen ist im Saal – keine einzige radikal – feministische Randgruppe – auch vor dem Lokal ist alles ruhig – draußen ist es birre kalt! Ich rauche zittrig eine Zigarette – spüre meinen Körper kaum – gehe wieder nach hinten in den Saal!

    Der Vertreter von vaterverbot.at sitzt bereits auf seinem Platz
    Nicht wie erwartet der junge und stark aktive Norbert Grabner nimmt Platz am Podium – dieser sitzt in vorderster und erster Reihe vor dem breiten Podest – Er lächelt – versucht Freundlichkeit zu bewirken – senkt dabei aber meist sein Haupt – sitzt in seinem – revolutionärem – Logo bedrucktem T-Shirt – auch er spricht wenig – hinten im Saal hat der angagierte Kurt Heiligmann/vaterverbot Platz genommen – er schüttelt Hände – hält sich im Hintergrund – auch er spricht kaum – wenn – nur kurz.

    Michael Achleitner/vaterverbot.at
    hat nun den Vorsitz übernommen – Er übernimmt als erster seinen Platz am Podium – die erfolgreiche – oberösterreichische Bewegung hat sich platziert – Kurz vor der Veranstaltung wurde die 1000er Latte – der rasant ansteigenden Mitgliedergrenze überschritten – dies in nur so kurzer Zeit – der Verein explodiert in allen Bundesländern – in OÖ mussten bereits 3 Untergruppierungen der Bewegung eingerichtet werden – die Arbeit gerät aus den Fugen – die Telefone laufen heiss – ALLE OÖ Medien sind voll der Berichtersattung – der steirische Leiter der Bewegung – ein Primar – füllt in Graz jetzt die steirischen Medien – die Politik will sprechen – Einladungen folgen!
    Die altbestehenden kämpferischen Gruppen erhalten hoch brisantes Material zugespielt!
    Alles ist im Aufbruch zur Rettung der Kinder!

    Die Gruppe um Michael Achleitner/Grabner u Heiligmann ist bestens motiviert – Sie sind der Stern am Himmel – und Sie wissen über Ihre Stellung – Achleitners Augen sind ohne Regung – kühl und gefasst – Er hat alles fest im Griff – er weis – sein Blick ist ins Publikum gerichtet – der Abend liegt in Seiner Hand – als Nächster nimmt

    Oliver Hoffmann/Vertreter der Männerpartei
    nun Platz – der Vertreter der Männerpartei legt sein Papier auf den Tisch – ein spitzes Lächeln entspringt seinen Lippen – seine Gesichtszüge nehmen die Blicke aus dem Publikum wahr – Sein versucht freundliches Empfinden wirkt verspannt und kühl – auch er ist Vater – sich seiner folgenden Minuten – Seiner Verantwortung bewusst – Seine Hände zittern – Er spielt mit dem Papier – erster – kurzer Austausch erfüllt das Podium – die letzten Vorbereitungen erfolgen – die Mikrofone werden eingeschaltet.

    Der letzte Teilnehmer des Podiums nimmt Platz – Mag. Robert Marshall
    Wien KONKRET/Presse – der Moderator – der 2 Meter große – schlanke Redakteur – bezieht in der Mitte nun seinen Vorsitz – Er wirkt nett – sehr zurückhaltend und charmant – seine Hände sind gefaltet – Er lächelt freundlich – auch Ihm ist die Anspannung ins Gesicht geschrieben.

    In Begleitung von 3 Männern des Securityteams kommt nun Frau Mag. Täubel Weinreich
    aus dem langen Gang in den Saal – In Ihrem Anhang der Gesandte des Volksanwaltes Markus Huber – Täubel Weinreich wird nun zu Ihrem Platz geführt – Sie führt eine Tasche mit sich – Sie legt ab – Sie ist sehr jung – Ihr Haar gebunden – Sie ist gut gekleidet – Ihre Nervosität ist groß – Ihr Haupt vermeidet den Blick in den Saal – die Vertreter der Väterparteien begrüßen die Richterin – Ein charmanter Robert Marschall bringt lächelnd und gastfreundlich die Erlösung! Alle Teilnehmer haben nun Platz genommen – auch die Volksanwaltschaft – der gesendete Anwalt und Vertreter ebenso großer Statur – ist noch sehr jung – seine großen Hände liegen vor Ihm am Podium – Ich sehe keine Unterlagen!

    Redakteur Robert Marschall erhebt sich! – Er nimmt das Mikrofon – übernimmt die Begrüßung – Er hält sich kurz – benennt schon in den ersten Sätzen die Grundfrage dieser Versammlung! Die Einleitung ist unmissverständlich – die Erläuterung kurz – er versucht zu lächeln – er versprüht Friedfertigkeit – Sanftmut – er erbittet um Toleranz und um den ruhigen Verlauf!

    Die Sicherheitsorgane stehen nun an den Seiten des Podiums – und am Eingang – die Anspannung ist groß!

    An Oliver Hoffmann ergeht als Nächsten das Wort – der ehemals Liberale spricht vom Ende bestehender Werte – dem Ende der Familie – die Unterordnung – das feministische Diktat – der systematischen Entrechtung der Väter und folglich der Männer – vom Zerbrechen der Kinder – von der in Zukunft angeplanten – gefährlichen Politik – einer völligen Geschlechtertrennung von Mann und Frau – Er thematisiert die derzeitig kathaströse Situation der Jugend – über die erste vaterlose Generation an Kindern – Sie ist herangewachsen – geht eben hinaus ins Leben – keine Chancen – keinen Rückhalt – ist auf sich alleine gestellt – Oliver Hoffmann wirkt wissend und kompetent – Er spricht vom französischen Modell – der gemeinsamen Obsorge – von kritischen Brisants im Zuge der gefährlichen Machtverschiebungen – vom bevorstehenden gänzlich Zerbrechen unserer gesellschaftlichen Werte – dem Ende historischer Grundlagen der Familie – kommentiert die steigenden Scheidungsraten – stellt ein erschreckendes Zukunftsmodell der nächsten Jahre.

    Martin Stiglmayr erhält das Mikrophon
    sein Einstieg erfolgt unmittelbar ins Thema der Versammlung – in kurzen Sätzen zeichnet er das Bild einer gigantischen wie gefährlichen Machtverschiebung – spricht von einer völligen Willkür der Justiz – bleibt betont höflich – duldet jedoch keine Verzerrungen an Wahrheiten – spricht vom Missbauch der Macht!

    Seine Sätze sind genau formuliert – Seine Worte wie Waffen – im Saal wird die Stimmung in jeder seiner Redepausen heißer – er erhält unaufhaltsam Applaus in jeder Atempause – erste Rufe über Korruption in der Richterschaft und die Machenschaften der Gutachter werden laut – Stiglmayrs Worte mahnen das Publikum sofort zur Disziplin – Er spricht vom neuen Weg – kennt die Zusammenhänge punktgenau – erläutert in jedem Satz – klagt an – Ein Vater wirft den Namen Friedrichs aus den Reihen – die Wogen überschaukeln sich – Stigelmayr unterbricht – im Saal vermeinen Ordnungshelfer – Väter – diesen – „gefährlichen Gutachter“ aus Sicherheitsgründen – dem Saal – thematisch – fern zulassen.

    Das Mikrophon ergeht an Frau Mag. Täubl Weinreich
    Andere werden hier in dieser Rubrik das Protokoll erstellen – thematisieren – analysieren – ich bin kein Journalist – ich werde in meinen Worten – aus meiner Sichtweise berichten.

    Erste Unruhe und Zwischenrufe durchwühlen den Saal – erneut die Aufforderung zur Ruhe durch den Vorsitzenden Mag. Robert Marshall – Er erhebt sich – bittet mehrmals sehr gewogen um Ruhe – verliert „Niemals“ die Fassung – „Niemals“ Sein souverän freundliches Lächeln – Vater Stiglmayr ruft ebenso erneut zur Ordnung.

    Mag. Täubl Weinreich blättert im Gesetzestext – gibt viele Antworten – die weiteren Schreiber HIER – werden Euch journalistisch unterrichten – nicht der Hades selbst – Zwischenrufe kommen aus allen Reihen des Saals.

    Das Gespräch will sich nicht entwickeln – Die Richterin beginnt aus Ihrem Leben zu sprechen – Sie artikuliert Erschreckendes – enthüllt unbeschämt und unverblümt das völlige Chaos im Familienrecht – die Unmöglichkeit jeglicher Umsetzung – das Ende jeglicher Rechtspraktizierbarkeit

    ALLE Richter wollen raus aus der Abteilung – raus aus dem Familienrecht – die Missstände in der Jugendwohlfahrt wären überhaupt völlig immens und kaum noch artikulierbar – Ein WIRRWARR an – Sozial-Arbeiterinnen-Inkompetenz – und bis zu 5 Monaten u länger durchlebe die Dauer zur Überstellung eines Aktes vom JA ans Gericht – Sozialarbeiter wiedersprechen sich in den Aussagen – Gutachten hätten bis zu 100 Seiten – manch Gutachter wiederum erstellt das Lebensgutachten über das Leben der Kinder in einer Stunde – oder in einer Ferndiagnose – Das Familienrecht sei für alle Richter/Innen die Hölle – und nur noch ein Durchgangsposten – jeder der Richter/Innen wartet nur auf die weitere Stellenversetzung in andere Rechtsgebiete – im Zuge dieser stetigen Wechsel würden sich auch – während der Obsorge Verfahren – die Richter ständig wechseln – Die Richter/innen erhalten so vom Vorgänger einen riesssen Aktenberg – als Hinterlassung – dessen Einsicht – kaum mehr nachvollziehbar wäre – und näheres Verstehen ebenso – dass kaum mehr nach dem Vorgängerrichter/in – möglich ist – im Saal herrscht Totenstille – niemand kann fassen – dass nicht mehr zu fassen ist!

    Unvorstellbare Dinge kommen zu Tage – keine Schönfärbung der Richterin wird erst versucht – Im Saal ist es ruhig – damit hat Niemand hier gerechnet – alles klingt nach wie nach einem Outing der Richterschaft – wie ein Hilferuf an die Öffentlichkeit – doch es kommt unvorstellbarer – zur wahren Beurteilung der einzelnen Fälle gäbe es keinerlei Möglichkeiten mehr außer die Gutachter – ein Riesengeschäft scheint hier im Hintergrund zu laufen – wie in den Tagesmedien schon berichtet – einzelne Gutachter machen tausende Gutachten – manche Gutachter hört man immer öfter kopieren angeblich einfach nur die Gutachten des letzten Vaters und ändern dann nur die Namen der Väter am Briefkopf – Die Gutachter fällen so – scheint’s – die wahren Urteile für das ganze zukünftige Leben von Vater Mutter und Kind – alles klingt apokalyptisch – nach den Gutachtern – die nach dazu nach unterschiedlichsten Testverfahren – die skurilsten Werke erschaffen – sich nicht auf eine Basis einigen können – und nach deren somit völlig wirr erstellten Gutachten – nimmt dann das Gericht somit – in den meisten der Fälle seine Ausrichtung und bezieht danach die Urteile!

    Eine Frage wird an Frau Täubel Weinreich gestellt: „Frau Richterin – Ich habe Gutachten gelesen, die waren nicht undurchsichtig, sondern schlichtweg DUMM – so DUMM, dass sogar ein einfacher Mensch – mit einem durchschnittlichen Intelekt – die Haare zu Berge stehen!!

    Die Frage ertrinkt in einem Seufzen der Hilflosigkeit!

    Jetzt wird erstmals – öffentlich erkennbar – wie das Leid entsteht. Die Anwälte schüren dann noch das Feuer und Geld fließt wie im Land des Honigs!
    Am Ende ist immer alles – aber auch alles – kaputt – Mutter Vater und Kind – nichts führte in eine Lösung – man fragt sich was war dann der Sinn in den Köpfen aller Beteiligten in diesem Verfahren! Nicht mal NICHTS!

    Manche wurden REICH – die anderen sind alle verstorben!

    Die Kosten seien ebenso horrend – von 3.000 bis 10.000 GutachterEuros werde den Vätern – die dies immer einseitig – zu bezahlen hätten – dafür berechnet – jetzt wird klar warum ein Obsorgeverfahren immer den finanziellen Ruin nach sich ziehen MUSS – Keine Familie kann dieses Fiasko europaweit überstehen – wer hat so viel Kredit!?

    Die Stimmung im Saal wird unerträglich – scheint zu kippen – Ordnungsrufe erfolgen ein Security schreitet ein – beruhigt einen aufgebrachten Vater – Dieser berichtet lautstark – Er alleine verfüge über 600 gesammelten Fälle in Wien Hernals – alle – nach seinen Ermittlungen – hätten das selbe Muster

    Ein junger Vater springt auf
    Er spricht konzentriert – Er punktiert – Seine Haare sind wirr – Sein Gesicht – es ist kreide bleich – ein Gebrochener – Ein ehemals karenzierter Vater – bereits zwangspsychiatriert – Kein Kindskontakt – denn Er kämpfte weiter ums Kind – nun sei angeblich seine durch Gutachter bestellte Entmündigung – weil er nicht aufgibt – angeblich ebenso schon erfolgt – oder erfolgt gerade – es soll im nächsten Monat rechtskräftig zugestellt werden – der Vater ist anwesend mit seiner aufgebrachten Mutter und seinem Vater – Er sagt – Er konnte sich von seinem Kind nicht trennen – im Saal ist es plötzlich totenstill – Die Kameras sind auf den Vater gerichtet.

    Der Vater ist nun den Tränen nahe – Er beendet seine Wortmeldung – setzt sich – Niemand klatscht – es ist einer der härtesten Beiträge des Abends – ein weiterer Vater wirft ein – auch Er war karenziert und hätte heute ebenso nicht mal das Besuchsrecht!

    Martin Stigelmayr beruhigt die sehr aufgebrachte Menge im Saal unentwegt – referiert sofort sachlich weiter – bestätigt – dass es nur noch Ausnahmefälle sind – die zum Wohle des Kindes führen – Kaum ein Fall erfährt heute noch ein unbegleitetes Besuchsrecht in Folge der Gerichte und der subversiv Trennungsprogrammierten Jugendämter.

    Die Richterin wirft ein – Sie habe erst kürzlich einem vorbestraften Vater – ein Besuchsrecht erteilt – die Väter im Saal stoppen diesen Vergleich – erachten dieses unpassende Beispiel als einen Affront!

    Das Buresplakat – alle Väter sind Schläger und die Kinder u Mütter brauchen Schutzwesten fällt verbal in den Saal – bringt die Menge erneut in Wallung! Stiglmayr beruhigt erneut die aufgebrachten Besucher im Saal

    Vaterverbot.at – Norbert Grabner – meldet sich mit einer Frage zu Wort – stellt unmissverständlich den Irrtum in den Raum, dass eine Mutter die Obsorge mit der Geburt Ihres Kindes erhält – „Wieso muss ein Vater sein Obsorgerecht überhaupt erst beantragen?“ – oder im Zuge einer Scheidung in einem Rechtsstreit überhaupt erkämpfen?“
    Die Antwort der Richterin kommt nicht wirklich… – denn es gibt keine reale oder menschliche Antwort!

    Ich mache hier den Anfang – wie von mir erwartet….der weitere Verlauf folgt umgehenst – für heute ist Schluss – Ich muss Vieles erst selbst weiter erfassen – alles sehr Kafkaös an diesem 08.01.2009 – nicht leicht – so viel Unfassbares – dies alles in menschliche Worte zu fassen – Ich muss zu Bett! Vielleicht wache ich morgen auch auf – und dassss war alles nur ein böser Traum – habt Verständnis!“ Danke!

    Ihr hört von mir!
    „Ich werde Eure Stimme sein!
    Ich habe keine Angst!
    ICH BIN AUFGESTANDEN!“
    Euer Hades

  2. Diese Männer- und Männerrechtsthematik geht gänzlich am eigentlichen Problem vorbei. Als da heißt: ein verfassungswidriges Familienrecht.

    Nicht die Frage, ob ein „Besuchsrecht“ ausgeübt werden kann oder nicht, sollte der Kenrpunkt sein. Kann doch ein Elternteil sein eigenes Kinder bestenfalls erst dann „besuchen“, wenn dieses volljährig ist. Ein Elternteil, der sich auf einen „Besuchsrechtsstreit“ einläßt, hat schon von Beginn an verloren. Die PFLICHT zur gemeinsamen Obsorge-Ausübung ist es vielmehr, die fehlt. Die in der Regel von fachlich und psychologisch kaum bis nicht qualifizierten Familienrichtern – großteils weiblich – nicht durchgesetzt wird. Gleichfalls fehlt die unbedingt notwendige Verbindung von Rechten und Pflichten. Es ist nicht einzusehen, daß ein Elternteil, dem Rechte entzogen wurden, dann auch Pflichten ausüben sollte.

    Abzuhelfen ist diesen Mißständen nur in zweierlei Weise:
    Erstens, eine verpflichtende gemeinsame Obsorgeausübung. Die gesetzliche Möglichkeit, einem oder beiden Elternteilen bei Gefährdung des Kindes die Obsorge zu entziehen, aber auch nur dann, besteht ohnehin.
    Zweitens, eine unbedingte Verpflichtung, die Ausübung der Obsorge auf dem Mediationswege zu regeln, wobei das Gericht dann nur mehr eine genehmigende Funktion ausübt. Das würde vor allem die im Großteil hilflosen Richter von ihrer Bürde erleichtern. Natürlich müßte dann sichergestellt sein, daß die Mediation nicht Richtern und Anwälten als Pseudo-Mediatoren überlassen wird.

    Voraussetzung für diese Abhilfe wäre einfach. Nämlich
    Erstens, das Familienrecht endlich neu zu fassen, ohne feministische und kinderfeindliche Fanatiker wie Michael Stormann, Barbara Helige und Genossen einzubeziehen.
    Zweitens, der UN-Kinderrechts-Konvention endlich den ihr zustehenden Rang eines Verfassungsgesetzes zu verschaffen.
    Wird die x-te Regierung das schaffen?

  3. Was natürlich – damit verbunden – fehlt, ist ein neues Richterdienstrecht.
    Das die Entsorgung unfähiger und/oder krimineller Richter zuläßt und ihnen nicht mehr den bisherigen Schutz eines Quargelsturzes zugesteht, unter dem der Gestank alles vernebelt.
    Was weiter fehlt, ist die längst überfällige Erneuerung und Entrümpelung des Familien- und Außerstreitrechts.

    Die Bestellung einer Funktionärin der sozialistischen Richtervereinigung als Justizministerin war kein glaubwürdiges Signal in diese Richtung.

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