Start Politik Inland Vorsatz? Kdolsky will endlich unsere Kinder retten!

Vorsatz? Kdolsky will endlich unsere Kinder retten!

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„Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, versorgt, gefördert und geschützt zu werden“, sagte Familien- und Jugendministerin Andrea Kdolsky, heute Sonntag. Sie reagierte damit auf die Kritik von Wilfried Vyslozil, dem langjährigen Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf, am veralteten Jugendwohlfahrtsgesetz.

„Die Familie stellt das zentralste soziale Gefüge dar, in dem ein vertrauensvolles, liebevolles Umfeld für Kinder gegeben sein muss. Schwere Misshandlungsfälle wie jener des kleinen Luca führen uns jedoch erschreckend vor Augen, dass diese Rahmenbedingungen und diese Fürsorglichkeit in manchen Familien nicht vorhanden sind“, so Kdolsky weiter.

„Bereits kurz nach meinem Amtsantritt wurde ein Fall von Kindesvernachlässigung in Oberösterreich bekannt, der durch eine bessere Kommunikation zwischen den Schulbehörden und der Jugendwohlfahrt schneller zu lösen gewesen wäre. Ich habe daraufhin innerhalb weniger Wochen eine Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes durchgeführt, um die Mitteilungsverpflichtungen zwischen den Behörden im Falle des Verdachts von Kindeswohlgefährdungen zu verbessern.“

Bis zu dieser Gesetzesanpassung Mitte 2007 wurde das Jugendwohlfahrtsgesetz seit 1998, also fast 10 Jahre lang, nicht weiterentwickelt. Der erschütternde Tod des kleinen Luca sei nun ein deutlicher Handlungsauftrag an alle verantwortlichen Stellen auf Landesebene und zeige auch, dass das Jugendwohlfahrtsgesetz in seiner bestehenden Form einer grundlegenden Reform bedarf.

„Ich werde diesen Reformschritt Anfang 2008 mit einer großen Enquete einleiten und Experten aller relevanten Disziplinen sowie Organisation, Verbände und politischen Gruppen zur Mitarbeit einladen. Über alle Parteigrenzen und ideologischen Standpunkte hinweg, soll dabei ausschließlich das Wohl unserer Kinder im Vordergrund stehen.“

Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang der schwierige Mittelweg zwischen staatlichem Eingriff in das private Familienleben und der Möglichkeit, gefährdete oder misshandelte Kinder schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen. „Ich möchte durch die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit diesem Thema einen breiten Konsens darüber herstellen, wie das Jugendwohlfahrtsgesetz des 21. Jahrhunderts aussehen muss, um Kinder wirkungsvoll vor gewalttätigen Übergriffen oder Vernachlässigungen zu schützen.“

Bis zum Herbst 2008 solle dem Ministerrat der Entwurf eines neuen Jugendwohlfahrtsgesetzes vorgelegt werden. „Somit kann ab 2009 eine von Grund auf reformierte Rahmengesetzgebung zur Verfügung stehen, die den Bundesländern eine bessere Betreuung und Beratung gefährdeter Familien ermöglicht“, sagte Kdolsky abschließend.

Im Jahr 2006 wurden 9.862 Kinder und Jugendliche im Rahmen der vollen Erziehung bei Pflegeeltern, in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, Kinder- und Jugendheimen, Kinderdörfern und sonstigen Einrichtungen betreut. Davon waren 4.341 bei Pflegeeltern und 5.521 in sozialpädagogischen Einrichtungen untergebracht. Bei 6.288 Minderjährigen erfolgte die Fremdunterbringung aufgrund einer Vereinbarung mit ihren Eltern, bei den übrigen 3.574 gegen den Willen ihrer Eltern (Obsorgeentziehung durch das Gericht).

(apa/red)

2 Kommentare

  1. Hallo,

    hier in Deutschland darf das Jugendamt selbstherrlich und exekutiv handeln. Es untersteht keinem Kontrollorgan!

    Zudem haben wir hier eine Gutachterfabrik namens „gwg Salzgeber“, die fast ausnahmslos von den Richtern beauftragt wird. Wenn es um die Wegnahme von Kindern geht, wird gnadenlos vorgegangen: Es bestehe ein Loyalitätsabkommen zwischen der „GWG“ von Salzgeber und dem Jugendamt in München (eine ehemalige Jugendamtsmitarbeiterin will jedoch anonym bleiben: Quelle: Prof. Klenner, BRD). Das heißt im Klartext, Gutachten und Jugendamtsberichte widersprechen sich eher nicht.

    Was Euch vielleicht interessieren könnte: Salzgeber (Chef-Gutachter) dehnt sein Imperium
    bereits in Salzburg aus. Salzgeber lädt in der BRD zum „deutschen Gerichtstag e.V.“ ein: http://www.DFGT! Mit dabei sind Richter des Oberlandesgerichts (kann ich belegen).
    Die Heime brauchen dadurch weniger Nachwuchssorgen zu haben.

    Menschenrechtsverletzungen an Eltern und Kindern in Deutschland
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

    heute verhungerte schon wieder ein Kind in Deutschland. Unbemerkt in Schwerin. Wo war da das „Jugendamt“ mit seiner gesetzlichen Wächterfunktion?
    Vielleicht waren die Mitarbeiter gerade zu beschäftigt, weil sie Eltern ihre Kinder weg nahmen, da diese mit ihnen in ihrer ausländischen Muttersprache sprechen oder nach Meinung des zuständigen Sachbearbeiters zu dumm zum Kinder erziehen waren oder die Eltern ihre Kinder nach Auffassung des Sachbearbeiters vernachlässigten, weil sie berufstätig waren und die Kinder in dieser Zeit von einer Tagesmutter betreuen ließen?
    Sie meinen, so passiere Kindesentziehung in Deutschland nicht? Doch, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, so geschieht es. Fragen Sie Herrn MarcinLibicki in Brüssel. Er wird Ihnen berichten, mit welch „brutalen Methoden“ (Zitat) das deutsche Jugendamt agiert. Er liest es täglich in Hunderten von Petitionen von Eltern, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen, obwohl es sich um liebevolle, fürsorgliche, gebildete und gut beleumundete Eltern handelt, die keines ihrer Kinder ermordet und im Blumentopf oder im Kühlschrank oder in Plastiktüten auf der Müllkippe entsorgt
    haben.
    Wissen Sie, dass Deutschland schon mehrfach wegen Menschenrechtsverletzungen durch Jugendamt und Famillengericht bestraft wurde? Wie können Sie dann andere Länder wegen Menschenrechtsverletzungen rügen, gleichzeitig aber nichts dafür tun, dass diese in Deutschland nicht mehr passieren?
    Sie beklagen, dass es immer weniger Kinder in Deutschland gibt und meinen, dies sei mit Geld zu ändern. Tatsächlich wagen politisch wache Frauen und Männer nicht mehr, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, weil eine neue Inquisition im Land erstanden ist, die sich Jugendamt nennt und bei Denunziation Kinder weg nimmt und für immer entzieht.
    Morgen, am 22. 11. 2007, wird man in Brüssel erneut mit dem Finger auf das deutsche Jugendamt zeigen, weil Annelis Oeschger dem Vorsitzenden der EU-Petitionskommission eine Klageschrift überreichen und einmal mehr das verlangen wird, was Politiker in Deutschland nicht hören wollen: Eine Neuordnung des Jugendamts und die Einführung einer Fachaufsicht, damit behördlich angeordnete Menschenrechtsverletzungen an Eltern und Kindern auch in Deutschland endlich aufhören.
    Darum appelliere ich als Bürgerin dieses Landes an Sie als die gewählte oberste Vertreterin unser aller Interessen:
    Handeln Sie, Frau Bundeskanzlerin! Setzen Sie dem Jugendamt Grenzen. Das ist notwendig und Not wendend zugleich. Machen Sie sich um Eltern und Kinder verdient. Es ist Zeit!
    Dr. Karin Jäckel
    Autorin
    http://www.karin-jaeckel.de/

    Ich bin Therapeutin von drei alleinstehenden Müttern, deren Kinder ins Heim entzogen wurden. Da eine der beiden Hartz-IV-Empfängerinnen noch das ärztliche Recht für ihre Kinder bestimmen konnte, wurden mir ihre beiden Kleinen vom SOS-Kinderdorf durch eine Sozialpädagogin in meine Praxis gebracht.

    Meine Interaktionsbeobachtung (wissenschaftlich) ergab, dass die Mutter allen Kriterien einer

    -am Wohl der Kinder orientierten Erziehung entspricht –

    Dipl.Psych. Gabriele Cziepluch
    Psychotherapeutin

    Solche traumatisierten Kinderaugen lassen mich nicht mehr los

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