KEIN MISSBRAUCH: Bezirksgericht Klagenfurt ordnet umgehende Rückführung zum Vater an

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bezirksgerichtklagenfurtSarah L. (Name von der Redaktion geändert) steht seit der Scheidung ihrer Eltern im Zwiespalt. Die 10-jährige verbringt alle zwei Wochen beim Kindesvater in Klagenfurt. Richard L. (Name von der Redaktion geändert) ist entsetzt, als plötzlich die Polizei an seinem Arbeitsplatz erscheint. Er soll seine Tochter während der Besuchswochenenden sexuell missbraucht haben. So zumindest die Aussage seiner Ex-Frau, die nach eigenen Angaben vor dem Jugendamt Wolfsberg nur die Schilderungen ihrer Tochter wiedergebe.

Sozialarbeiterin Helga Reinisch sieht ihre Stunde gekommen. Innerhalb weniger Tage vereinbart sie gemeinsam mit Mutter Rosalie L. (Name von der Redaktion geändert) einen Termin beim AVS-Kärnten. Dort soll die Schülerin kurze Zeit später einvernommen werden, ohne Polizei. Zu einer Aussage kommt es nicht – Sarah sieht keine Veranlassung ihren Vater zu belasten. Dass sie schon mal in seinem Bett übernachtet habe, er ihren rechten Arm zum Einschlafen streichelte, kommt der 10-jährigen dennoch über die Lippen. Für die befragende AVS-Psychologin Grund genug zur Anzeige, die kurze Zeit später mangels an Beweisen zurückgelegt wird.

Dennoch, das Mädchen kommt auf Veranlassung vom Jugendamt Wolfsberg in eine Wohngemeinschaft der Pro Mente. Nun auch gegen den Willen der Mutter, wo die 10-jährige bisweilen gelebt hat. Damit beginnt für Sarah ein Martyrium des Grauens, von Schlägen die ihr andere Mädchen verpassen, bis hin zu Erniedrigungen der Erzieherinnen. Von Woche zu Woche wird die Lage prekärer, das Jugendamt verbietet fortan den Telefonkontakt zwischen Sarah und ihren Eltern. Erst ein halbes Jahr später der erste Besuchskontakt mit Mutter Rosalie, die ihre Tochter nicht mehr wiedererkennt.

„Sie hatte blaue Flecke, einen Cut am Kopf, überall Kratzer. Auch wenn Sommer war, ich wusste, dass Sarah gerne im Freien herumtollt, das konnte ich so nicht glauben. Auch war ihr Haar derart fettig, dass man nicht einmal mehr die Haare kämmen konnte. Ihre Fingernägel kurz geschnitten, teils abgebissen, obwohl Sarah früher nie an ihren Nägeln gekaut hat. Der Anblick meiner Tochter war kaum zu ertragen.“, skizziert Sarahs Mutter gegenüber Xlarge das Bild des Grauens.

Die Mutter wendet sich an die Kinder- und Jugendanwaltschaft in Klagenfurt, ein Wechsel der Sozialarbeiterin erfolgt. Von nun an soll Erika Feldenczer von der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg für das Wohlergehen der 10-jährigen sorgen, während die Eltern am Bezirksgericht Wolfsberg vergebens um die Rückführung ihrer Tochter kämpfen. Erst als Vater Richard L., mit Hauptwohnsitz in Klagenfurt, am dortigen Bezirksgericht einen eigenständigen Antrag auf Obsorge stellt, kommt Bewegung in den wirren Behördendschungel. Das Gericht erkennt umgehend die Rechtswidrigkeit der Gefahr in Verzug Maßnahme, schließt ein voreiliges Handeln des Jugendamt Wolfsberg nicht aus, kann allerdings den vom ursächlichen Gericht erlassenen Beschluss nicht ohne weiteres aufheben, schließlich sei das Bezirksgericht Wolfsberg nicht unzuständig, weshalb der Oberste Gerichtshof über die weitere Zuständigkeit entscheiden müsse.

Im November nun die rettende Entscheidung des Höchstgerichts, das wiederum die Kompetenz am Bezirksgericht Klagenfurt ortet, dies umgehend die Rückführung von Sarah zu ihrem Vater anordnet – für beide ein kleines Weihnachtswunder. „Ich konnte es erst nicht glauben. Erst Heilig Abend war ich mir sicher, dass Sarah wieder bei uns ist“, schildert Richard L. den glücklichsten Moment seines Lebens. Mit seiner Ex-Frau will der kaufmännische Angestellte von nun an außergerichtlich Einigungen über die Obsorge der gemeinsamen Tochter treffen. „Der Kampf ums Kind hat uns wieder zueinanderfinden lassen. Heute weiß ich, dass ich überreagiert habe“, gesteht Mutter L. gegenüber Xlarge ihre voreiligen Handlungen ein.

Erst kürzlich musste die Volksanwaltschaft einen Missstand am Jugendamt Wolfsberg erkennen, als eine 11 Jahre alte Schülerin zu Unrecht in der Psychiatrie behandelt wurde. Für Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit agieren Jugendamtsmitarbeiter oft zu leichtfertig „Jede Kindesabnahme bedeutet eine weitere Traumatisierung, die wohl überlegt sein sollte. Mitunter können voreilige Schlüsse zum Nachteil der betroffenen Kinder sein, wenn das Jugendamt Entscheidungen in Selbstherrschaft trifft. Nicht selten unterstützen die Gerichte dieses wahllose Herrschen, indem diffuse Anträge der Behörden zu leichtfertig ihren Segen finden“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Januar 2009

5 KOMMENTARE

  1. Ich bin selbst, in der Situation! Mein Sohn wurde mir zwar nicht ihn dieser Form genommen, sondern ich erbat das Jugendamt Hermagor um eine Schulische Unterbringung!
    Aus der Volksschule in Egg, wurde er Rausgeschmissen, da er einmal nach der Lehrerin, Irgendwelche Gegenstände warf! Es follgte, dann die Unterbringung im Integratzionszentrum Seebach!
    Wo er heute wohl gemerkt! Schulische Superleistungen hat, worüber ich sehr froh bin, aber die meinen Sohn schon ein Jahr lang, nicht einmal mehr zu mir nach Hause lassen! Jegliche Versuche scheitern am Jugendamt, sowie auch in Seebach! Anfragen beim Jugendamt ergeben folgendes Ergebnis! Dafür ist Seebach zuständig, fragt man in Seebach nach, nein dafür ist das Jugendamt Hermagor zu ständig!
    Ich werde nur Verarscht! Einmal im Monat darf ich meinen Sohn besuchen, und der Abschied ist immer sehr Schmerzhaft, er weint, und fragt immer wann er nach Hause darf! Mir sind die Hände gebunden!
    Für meine Lebensgefährtin und unsere Tochter, ist es genau so unerträglich, wieder nach einen kurzen Besuch Abschied zu nehmen! Wer weis Hilfe für uns! Ich habe den Artikel von 30.12.08 gelesen, und muss sagen, wie Schrecklich es für ein Kind sein muss, einfach von den Eltern weg gerissen zu werden!
    Ich lebe selbst ihn Scheidung mit meiner noch Frau, und habe jetzt Besuchsrecht zur Klage gebracht, nur habe ich Absolut keine Ahnung, wie das Gericht sich Entscheidet, Es ist nur so, Das ich, meine LG und unsere kleine Tochter sehr daran leiden!
    Wer weiss Hilfe, Bitte ich nehme jede Hilfe an! Hauptsache, meine Kinder dürfen einmal nach Hause! Danke, Danke

  2. hallo bei mir ist es in etwa gleich nur eine andre situation, mein mann wird beschuldigt den kleinen misshandelt zu haben wobei er dies nicht gemacht hat weil ich ständig dabei war und er mit den kleinen von mir beobachtet wurde. mein kleiner sohn erst 2 einhalb jahre alt gibt an das der papa ihn gehauen hätte wobei er nur einen streifen auf den wangenknochen hat und dieser eher aussieht als wäre mein kleiner gegen eine tischkante gefallen. dieser fleck ergibt meiner meinung nach keine misshandlung wieder weil ein kind dann anders aussieht. jetzt sind wir seit mittwoch im krankenhaus wo ein gutachten erstellt werden soll über diesen zustand. leo weint ständig nach seinen papa obwohl dieser ihn jeden tag mehrmals besucht. heute wollte er mit dem vater nach hause gehen und hat nicht verstanden warum er jetzt nicht nach hause darf zur zeit bin ich noch bei ihm herinnen und dürfen vorassichtlich am 8. dez erst nach hause. doch wer weiß was bis dahin noch alles von der sozialarbeiterin vom jugendamt einfällt. diese hat meinen mann koplett auf den kicker wobei wir nicht mal wissen warum. die verletztung vom leo ist mittlerweile schon fast verschwunden nur noch leicht zu erkennen. heute hat leo angegeben nur vor mir das sein vater ihn gar nicht gehauen hätte sondern der fabian und sophie die in seiner krabbelstube waren. villeicht könnt ihr mir helfen. ich bin verzweifelt.

    PS: leo wurde ohne meine einverständnis geschweige denn ohne benachrichtigung vom jugendamt oder den zuständigen pädagogen von der krabbelstube ins krankenhaus gebracht und stand als wir kamen völlig unter schock da er hier niemanden kannte. ich wurde erst nach einer halben stunde infomiert das mein kind im krankenhaus liege und wir kommen sollten. er wurde ohne beisein eines elternteils untersucht und mit ihm gesprochen.

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