Kosten für Kinder im Vergleich

0
1

Der Stadt Linz geht es finanziell schlecht. Zum dicken Defizit im Stadt-Budget kommen noch die Verluste des Swap-Skandals, der unter Bürgermeister Dobusch passierte. Linz erhöhte deshalb Gebühren und beschloss die Einführung eines Essensbeitrages von 20 Euro in städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Der Protest dagegen kam besonders von Grün. Dieser Beitrag sei eine unzumutbare Belastung für Alleinerzieherinnen und Kleinverdienerinnen. SPÖ-Stadtrat Giegler konterte, ein Mittagessen für rund 1 Euro pro Tag sei nicht unangemessen.

20 Euro im Monat sind sicherlich kein Betrag, den sich auch Eltern mit geringem Einkommen nicht leisten könnten. Würden sie selbst das Essen bereiten müssen, kämen sie jedenfalls auf höhere Kosten.

Wenig verwunderlich ließen die grünen Proteste aber ein viel teureres Thema unerwähnt. Eltern, und meistens allein erziehenden, werden regelmäßig Kinder von der Jugendwohlfahrt abgenommen, weil die Kinder wegen zu geringen Einkommens nicht ausreichend versorgt werden könnten.

Diese Kinder kommen dann in Kinderheime, für die das Land – pro Kind und Monat – 5-6000 Euro bezahlt. Diese Kosten werden dann von den Eltern zurück verlangt. Zu dieser nicht kindgerechten Schröpfung von Wenigverdienern war von den Grünen bisher noch kein einziges Wort zu hören. Auch Stadträtin Schobesberger wollte nichts dazu sagen.