Neuer Skandal um Islamische Glaubensgemeinschaft

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Die Machenschaften der sogenannten Islamischen Glaubensgemeinschaft kommen immer deutlicher zum Vorschein. Jüngst zeigen Vorgänge im von der IGGIÖ praktizierten Religionsunterricht neue Fragmente eines Skandals auf.Die Islamische Glaubensgemeinschaft betreibt seit 1983 Religionsunterricht an öffentlichen Schulen. Dafür kassiert sie rund 5-600.000 Euro pro Jahr aus öffentlichen Geldern. Was wird dort unterrichtet? Dazu schreibt die Islamische Glaubensgemeinschaft:

Die Inhalte des Lehrplans für islamische Religion in den unterschiedlichen Schularten und Schulstufen gründen sich auf die Interpretation der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich als offizielle Vertretung der Musliminnen und Muslime in diesem Land

Das bedeutet, die Lehrer – unter denen auch bekannte Mitglieder terroristischer Organisationen sind – verbreiten eine freie Interpretation irgendwelcher religiöser Lehren. Dieser Skandal wurde vom Unterrichtsministerium seit 30 Jahren vertuscht, es wurde nur brav gezahlt. Obwohl die Islamische Glaubensgemeinschaft nie als Religionsgesellschaft anerkannt worden ist und deshalb gar keinen Religionsunterricht abhalten dürfte.

Die Schiiten brachten nun eine Klage gegen die Islamische Glaubensgemeinschaft ein, weil sich die Islamische Glaubensgemeinschaft als Vertretung aller Muslime in Österreich bezeichnet, ohne aber Muslime als Mitglieder zuzulassen, und damit den Muslimen einen echten islamischen Religionsunterricht verwehrt.

Ein Großteil der Muslime in Österreich ist verärgert, weil Schulkinder nur die Auswahl haben zwischen einem interpretierten Religionsunterricht islamistischer Prägung, oder der Abmeldung vom Religionsunterricht.

Nach Einbringung der Klage bestritt der Sprecher der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der Milli Görüs-Aktivist Fuat Sanac, dass die islamische Glaubensgemeinschaft jemals behauptet habe, ihr würden alle Muslime in Österreich angehören. Mag sein, dass Fuat Sanac die eigenen Statuten seines Vereins nicht kennt. Dort steht es unübersehbar, gleich in Artikel 1, Absatz 5:

Der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich gehören alle Muslime/innen (ohne Unterschied des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Rechtsschule und der Nationalität) an, welche in der Republik Österreich ihren Hauptwohnsitz haben.

Das Kultusamt hatte sich bisher bemüht, diesen Alleinvertretungsanspruch des Islamisten-Vereins zu unterstützen, und hatte deshalb auch den Schiiten die Anerkennung als Religionsgesellschaft verweigert. Ob Minister Josef Ostermayer diese gesetzwidrige Haltung des Kultusamtes weiter ignorieren kann, wird sich nun bald zeigen; Ostermayer ist als Zeuge im Verfahren beantragt.