OHNMACHT JUGENDWOHLFAHRT: Desaster um 13-jähriges Drogenopfer aus Kärnten

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Für erneuten Wirbel in der Abteilung Jugendwohlfahrt Kärnten von SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, sorgt nun ein 13-jähriger Drogentoter. Das Kind war aus der geschlossenen heilpädagogischen Abteilung des LKH Klagenfurt ausgerissen, wie die Polizei bestätigt, bereits mehrfach. Anschliessend dürfte der Schüler Richtung Wien gefahren sein, um sich dort Dorgen zu beschlaffen. Am Bahnhof Wiener Neustadt habe der 13-jährige schließlich einen 22-jährigen Burschen kennengelernt, der ebenfalls drogensüchtig sei. In einem (Automaten-)Hotel kam der 13-jährige an einer Überdosis Ersatzdrogen dann zu Tode.

Nicht das erste Mal nehmen Schützlinge der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Klagenfurt Reißaus. Schon einmal sorgt ein damals 13-jähriges Sorgenkind für Aufsehen. Der bereits mehrfach vorbestrafte Rene entwischt unzählige male aus der geschlossenen Kinderpsychiatrie des LKH Klagenfurt. Als letzte Maßnahme schickt das Jugendamt den Burschen nach Deutschland, wo er erneut ausreißt und zu seinem Vater flüchtet. So auch Sivia G. (15) die aufgrund ihrer Exzesse nicht selten ein Fall für die Kinderpsychiatrie wird. Die 15-jährige weiß wie leicht man aus der Abteilung flitzen kann. Schon 2006 zeigt das Mädchen einem Xlarge Reporter die Fluchtwege auf.

„Ob ich da hineingehöre oder nicht, das interessiert die nicht. Ein Pfleger lässt einfach die Türe auf und schwupps bist du weg“, beschreibt die Schülerin wie einfach es ist, auch als Unbefugter in die Kinderpsychiatrie zu gelangen. Nachdem die Abteilung der Jugendwohlfahrt in Kärnten von der Gesprächigkeit ihres Schützling erfährt, wird Silvia G. kurzum nach Teneriffa deportiert.

Im Fall des jüngsten Drogentoten aus Kärnten kam hingegen jede Hilfe der Jugendwohlfahrt zu spät. Nun ermittelt das Landeskriminalamt Niederösterreich.

 

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Siehe auch: Jugendamt Klagenfurt bezahlt für Seelenreinigung & Co.

2 KOMMENTARE

  1. Schwerer Fehler der Kärntner Jugendwohlfahrt.
    Hätte man den Jugendlichen ins Ausland verkauft, wie viele andere auch, wäre er dort an Drogen gestorben und hätte die heimische Statistik nicht belastet.

  2. Würden sich, meiner Meinung, eine oder mehrere Privatpersonen um die gefährdeten Jugendlichen kümmern, wäre diesen über kurz oder lang das Gefängniss sicher. Eine Verleumdung genügt, Der Richter kann auch ohne Beweise verurteilen. Siehe Bad Goiserer Skandal 1997.

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