Polterpost – Aberglaube Jugendwohlfahrt

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Täglich vernehmen wir die prekäre Situation von Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können. Mit Spenden, Verständnis und teils verzerrten Darstellungen sollen wir animiert werden. Aktuell kritisiert SOS Kinderdorf das Fehlurteil in einem Musterprozess, geführt auf Kosten der Spendenzahler. Man fragt sich welchen Einfluß die Träger der Freien Jugendwohlfahrt in der heutigen Zeit einnehmen. Verständlich, wenn ein 17 jähriges Mädchen hoch hinaus möchte, das bereits seit ihrem 3. Lebensjahr im SOS Kinderdorf beheimatet ist.

Täglich sieht sich die Redaktion von Xlarge allerdings auch mit Botschaften der Eltern konfrontiert, die sich isoliert von ihren Kindern keinen Rat mehr wissen. Das Jugendamt hat sie mit Erziehungsunfähigkeit sigmatisiert, wie zu oft. So auch im Fall der kleinen Lydia, untergebracht unter desolaten Verhältnissen. Schon im März, also einen Monat vor Berichterstattung, werden der Fachaufsicht die Umstände bekannt gemacht. Umgehend soll die verantwortliche Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf benachrichtigt worden sein. Dort gibt man sich verdutzt als plötzlich ein Xlarge Reporter vorspricht. Eilig beordert der Bezirkshauptmann seine Jugendamtsleiterin zu sich.

Täglich versuchen uns die sogenannten Kinderschützer etwas vorzumachen, anstatt geschwächte Familien auf dem direkten Weg in die Normalität zurückzuführen. Was bringt ein Chancengesetzt, gefordert von jenen die wirtschaftlich orientiert Kinder betreuen, wenn am Nährboden Familie keine Veränderung stattfindet. Ganz im Gegenteil, überforderte Sozialarbeiterinnen sollen über Gefährdung der Kinder entscheiden, überforderte Kinderdorfmütter gestehen in ihrem eigenen Weblog Ohnmachtsgefühle ein.

Täglich sollten wir uns nicht zuletzt die Frage stellen, wie geblendet alle hilfsbereiten Menschen sein müssen, um dem Aberglauben dieser Organisationen zu verfallen.

Siehe auch: SOS Kinderdorf blitzt mit Klage ab

2 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrter Herr Polterer!
    Ich habe schon ihren kollegen herrn Pfeifhofer geschrieben, meine kinder wurden auch vom Jugendamt güssing entführt, ich sollte unterlagen per Email zu ihm senden, aber mein rechner funktioniert nicht so richtig. Heute haben wir erfahren, das unsere kinder in grünbach/ niederösterreich im sonnenhof sind, wir dürfen 6 wochen zu ihnen keinen kontakt aufnehmen. meine frau ist schon ganz apartisch, ich weis nicht wie lange ich sie noch am leben erhalten kann. die kinder wurden ohne grund weggenommen, wir wissen nicht mehr weiter. ich habe beschlossen der presse mitzuteilen, das ich ab heute in den hungerstreik tretten werde, und wenn in drei tagen unsere kinder nicht wieder zurück sind, werde ich auch keine flüssige Nahrung mehr zu mir nehmen. Ich möchte das die presse darüber berichtet, wie das jugendamt falsch arbeitet, sollte ich das nicht überleben, so muß die ganze welt erfahren, wie das jugendamt familien zerstört und menschen umbring. Ich bitte sie um einen Bericht und ein Interwiew. helfen sie wir wissen nicht mehr weiter

    Friedrich und christiane Lott
    Kulm 73
    7521 Eberau
    0699/10203314

  2. Wir beten für Lydia und alle anderen Kleinen, die vernachlässigt werden !

    Und sie benötigen dringend Wärme und Zuwendung, sonst werden wir sie
    verlieren an die Feinde der Freiheit und an die Großdealer des Todes !

    Wenn die Kinder nicht anständig heranwachsen können, stirbt auch die
    Republik Österreich !

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