Praktiken der Jugendwohlfahrt

Das Desaster nimmt seinen Lauf! Nicht erst seit den aktuellen Enthüllungen um das August-Aichhorn-Heim in Wien, beschäftigen die sogenannten „Freien Träger der Jugendwohlfahrt“ Medien und Staatsanwalt gleichermaßen.

Auf den ersten Blick mögen die „Kinderschützer“ von eigenen Gnaden viel Gutes tun. Sie retten kleine Kinder aus den Fänger unbelehrbarer Eltern. Viele Kinder aber stürzten die in Personalnot befindlichen Sozialarbeiterinnen in ein Desaster mit schwerwiegenden Folgen.

Auch wenn Betreiber-Persönlichkeiten, allen voran Brigitte O. aus Moosburg, mit Anzeigen nach § 297 StGB (Verleumdung) versuchen Medien bzw. unabhängigen Journalismus zu kriminalisieren, stehen sie jetzt selbst im Licht der Strafverfolgungsbehörden.

Den betroffenen Kindern hilft die jüngste Bereitschaftswelle der Kritiker wenig. Dem System aber könnten neue Strukturen zumindest nachhaltig helfen. Solange die Lohnempfänger auf sich schauen und ihre Auftraggeber weder politisch noch inhaltlich umdenken, wird sich jedenfalls nichts ändern.

Die momentanen Praktiken der Jugendwohlfahrt jedenfalls sind keine plausible Entschuldigung für das Leid der betreuenden Kinder. Wir Medienmacher werden uns nötigenfalls vor Gericht gegen Kriminalisierung erwehren, die betroffenen Kinder hingegen bleiben selbst dort wehrlos.

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