Start Elisa meint Recht Kindisch

Recht Kindisch

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Eigentlich finde ich das total doof, gibt’s nun einen Weltkindertag an dem wir alle über Kinderrechte nachdenken. Kein Politiker aber will, dass die Kinderrechte zum Gesetz werden. Manchmal fragt man sich, sind die Erwachsenen so dumm oder tun sie nur so. Was die Erwachsenen selbst wollen, steht ja auch in Gesetzen z.B. wie lange mein Papa und meine Mama arbeiten müssen, bis sie in Pension gehen können.

Da sagen doch alle, Kinder sind ja so wichtig, sind das hier und heute. Wir Kinder kennen uns gar nimmer mehr aus, schütteln nur noch den Kopf. Wie wäre es denn, wenn die Politiker die Kinderrechte einfach zum Gesetz machen, dann wär‘ doch alles geritzt.

Aber nein, Erwachsene können da recht kindisch sein, oder nicht, Herr Faymann?

1 Kommentar

  1. Faymann hat mit dieser Sache weniger zu tun. Die Blockierung der Kinderrechte läuft schon seit 1992.
    Na klar, unsere Politiker, die Politikerinnen noch viel mehr, wissen mit Kindern nichts anzufangen. Darum verschieben sie die für Kinder zuständige Abteilung nach jeder Wahl in ein anderes Ministerium, zuletzt landete sie sogar im Wirtschaftministerium. Leider bleiben die Leute, die dort beschäftigt sind, immer die gleichen. Ein Dr. Filler verhinderte schon in den 90er Jahren die Umsetzung der Kinderrechte, der ist noch immer dort. Ein Kinderfreunde-Chef wie Josef Ackerl möchte sich am liebsten nur um ausländische Kinder kümmern, die sind schon mit einem Bleiberecht zufrieden.
    Im Parlament darf über Kinder nicht gesprochen werden. Die Vorsitzende des Familienausschusses, Ridi Steibl, spricht nur über und mit Frauen. Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusse, Alev Korun, kennt nur die Rechte von Ausländern.
    Aber tröste Dich. Kinder dürfen schon mit 16 wählen. Dann wissen sie nämlich noch nicht viel über Politik und alles andere, werden deshalb von Politikern als billiges Stimmvieh gesehen. Und es ist ein Recht, das nichts kostet.

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