Rechtsschutz auf Abwegen

2
0

Endlich greift sie durch, die Innung der Anwaltszunft. So mittelalterlich die Begriffe jetzt sein mögen, so langsam war die Reaktion einer Rechtsanwaltskammer auf das was im Fachjargon besser unter dem Namen Winkelschreiberei bekannt ist. Wer eigenmächtig Vertretungsleistungen nach der Rechtsanwaltsordnung (RAO) anbietet, und das auch noch kommerziell, macht sich der Winkelschreiberei schuldig. Ein solches Verfahren blüht nun dem Ex-Häftling, der unter anderem kriminelle Asylwerber vertritt.

Ein vollmundiger Histrioniker und Ex-Häftling macht das, wofür andere jahrelang die Schulbank drücken. Dennoch hält sich der Möchtegern vor Verspottung anderer nicht zurück. Davon abgesehen mussten bereits Journalisten ihren guten Ruf einbüßen, wenn ihnen z.B. das Fälschen ihres Presseausweises unterstellt wird. Natürlich werden die Jubelmeldungen sogleich auf anderen Weblogs zwischen Themen um sexuelle Gewalt und Kindern aus binationalen Ehen verarbeitet.

Was den Lesern verborgen bleibt ist die Kehrseite der Medaille. Vielleicht wären Polizei, Justiz, Gerichte und nicht zuletzt die Rechtsanwaltskammer gut bedient, wenn selbsternannte Rechtsbeistände in ihren Anfängen gestoppt werden, bevor der teuer bezahlte Rechtsschutz zum Betrugsfall wird. Stattdessen begehen Verwaltungsbehörden in ihren Straferkenntnissen Formalfehler, sodass der Rechtsbeistand von eigenen Gnaden ungehindert weitermacht.

Bis dahin muss das Flaggschiff der Grind Media Verlagsgruppe – das Nachrichtenmagazin XlargE – gute Aufklärungsarbeit leisten, wenn auch hier vom Rechtshilfe-Verein versucht wird die Seriosität unseres Verlages  in der Öffentlichkeit zu kippen. Ein guter Rechtsschutz könnte hingegen auf nennenswerte Publicity verweisen, nicht auf erlogene Anzeigen zur Selbstbeweihräucherung.

Rechtsschutz auf Abwegen eben.

2 KOMMENTARE

  1. Weiß der Rechtsbeistand eigentlich wie viele englische Limited dem Grind Media Group Network angehören? Ich glaube nicht *ggg*

Comments are closed.