So sparen Sie auch ohne ÖBB Vorteilscard

Mit 99,90 Euro schlägt die »Vorteilscard Classic« trotz Extras und bis zu 50 % Ermäßigung bei allen Inlandstickets doch ziemlich zu buche. Wer selten auf die Bahn angewiesen ist, kann dennoch sparen, denn die ÖBB vergünstigt den Fahrpreis anhand der gefahrenen Kilometer.

Was nicht jeder weiß, zum Komplettpreis lässt sich somit ganz einfach quer durch ganz Österreich reisen. Aber aufgepasst, maximal 6 Tage hat man Zeit sein Ziel zu erreichen. Wer zum Beispiel von Landeck in Tirol über Wien nach Wolfsberg in Kärnten fährt, bezahlt in der 2. Klasse gerade einmal den Standard Ticketpreis von 49,80 Euro. Derselbe Betrag also, würde man von Landeck nach Wolfsberg eine Direktverbindung wählen.

Besonders praktisch für Geschäftsreisende, die sich auf Besuch in Österreich befinden und beispielsweise verschiedene Termine der Westbahnstrecke mit weiteren Erledigungen auf der Südbahnstrecke koppeln möchten. Dank Laptop-Steckdose, ausklappbarer Tische und einem reichhaltigen Bord-Buffet, steht einer Bahnfahrt sogar in der 2. Klasse nichts im Wege.

Einzig und allein zu beachten, dass die Reise in eine Fahrtrichtung angetreten wird. Allerdings steht dem Fahrgast frei, welche Route er wählt. So können nochmals einige Euro gespart werden, wenn man beispielsweise von Bad Goisern nach Wolfsberg bucht, anstatt nur bis Klagenfurt, obwohl die Reise ohnehin nicht nach Wolfsberg führt.

Nachdem sich der Ticketpreis über die gefahrenen Kilometer über Zell am See errechnen lässt, steht einer optimalen Reiseplanung via http://fahrplan.oebb.at nichts mehr im Wege. Ein Grund zum Sparverderben könnte eintreten, wer auf den neuen Schaffner losen Zügen der ÖBB im Falle von Kontrollen kein gültiges Ticket vorzeigen kann. Im Gegensatz zu früher, haben die ÖBB Kunden ihre Tickets am Automaten zu lösen. Die ÖBB zeigt sich wenig zimperlich und wertet solche Kunden als Schwarzfahrer, wenn man erwischt wird. Was folgt ist eine Strafgebühr und bei Nichtzahlung die Einschaltung vom Inkassobüro.

Während die ÖBB zahlreiche Lockangebote mit ihrer Vorteilscard knüpft, machen überfüllte Züge noch mehr von sich reden. Wer darauf verzichten möchte, kann durch vorhergehende telefonische Reservierung Abhilfe schaffen. Aber Achtung! Für eine Reservierung ist mit Extrakosten zu rechnen und die Tickets werden beim Bahnschalter hinterlegt.

Kurz um – Reisen mit der ÖBB gestaltet sich in Österreich wesentlich einfacher als bei den Kollegen der Deutschen Bahn. Dennoch sollte mach einer die Gepflogenheiten der Bahn nicht unterschätzen, um letztlich eine angenehme Reise zu genießen.

Unterdessen sind die Kampfansagen am heimischen Flughimmel sprichwörtlich verflogen. Nach mehreren Turbulenzen stellt Sky Europe sein Angebot zwischen Innsbruck und Wien ein und damit alle  Internet Dumping Ticketpreise. Jetzt beherrscht wieder vorwiegend die AUA und Ableger Tyrolean die Flugschneisen zwischen West und Ost.

Eines haben aber alle gemeinsam – wer über Internet buchen möchte, benötigt entweder eine Kreditkarte oder zumindest die ÖBB Vorteilscard mit Zahlungsfunktion. Nach wie vor also wenig von der neuen Zahlungsmöglichkeit mittels Bankomatkarte zu sehen.

Jedenfalls lässt sich immens sparen, wer Flug oder Bahn dem eigenen Auto vorzieht.

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