SOS Kinderdorf: Studie zeigt brutale Fakten auf

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Eine von SOS Kinderdorf Österreich selbst in Auftrag gegebene Studie, enthüllt durch Historiker Horst Schreiber nicht nur Vergangenes aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die Aktualität der Studie ist prägend, denn bis 2010 schwieg SOS Kinderdorf den sexuellen Missbrauch in einem Tiroler Dorf buchstäblich tot. „Missbrauchsopfern wurde nicht geglaubt“, so ein Schattenkapitel in Schreibers neuem Buch, das am 3.11. in Innsbruck präsentiert wird.

Seit 2006 zeigt Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer prekäre Fakten um SOS Kinderdorf, dem Hermann Gmeiner Hilfswerk, auf. Noch 2006 klagte SOS Kinderdorf einen Menschenrechteverein, der über die Fakten nicht hinweg sah und einer breiten Öffentlichkeit die Kehrseite der Hermann Gmeiner Idee näher bringen wollte.

Die aktuelle Studie von Horst Schreiber – mit dem gewichtigen Titel „Dem Schweigen verpflichtet“, soll SOS Kinderdorf lernfähig und die die Verwüstungen vieler Kinderseelen erklärbar machen.

Tatsächlich gehört SOS Kinderdorf mit weltumspannenden Ablegern zur Oberliga unter den Fundrasing Akteuren. Jährlich sollen hunderte Millionen Euro mit Spendengeldern umgesetzt werden, ohne Berücksichtigung des Anteils aus öffentlicher Hand.

Nach eigenen Angaben will SOS Kinderdorf jedem Kind ein liebevolles Zuhause geben. In den rhetorisch gezielt verkommenen Bittgesuchen bleiben leibliche Eltern und oft grenzwertige Gründe der Fremdunterbringung außen vor. Vielmehr rückt SOS Kinderdorf abwechslungsreiches Kinderlachen, gebildete Kinderdorfmütter und die handfesten Strukturen der Organisation gerne in den Vordergrund.

Von mannigfaltiger Gewaltbereitschaft und dem Hang zu wiederkehrenden Missbrauchsmustern soll und darf in öffentlichen Bittbriefen kein Ansatz geschaffen werden. Dazu erklärt der Historiker und Experte für Heimerziehung, Horst Schreiber, den eigentlichen Grund mit der „Marke Kinderdorf“, die Unantastbar sein muss.

Die pädagogische Leiterin von SOS Kinderdorf, Elisabeth Hauser, räumt zwischenzeitlich ein, dass in unzähligen Clearingverfahren Zahlungsverpflichtungen an Opfer eingegangen wurden. Aus welchen Mitteln oder Rückstellungen SOS Kinderdorf die Zahlungen leisten will, bleibt unbeantwortet.

Sind Sie ein Opfer von SOS Kinderdorf?

Die Beschwerdestelle hilft unter www.beschwerdestelle.at

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