Nach Bericht – SOS Kinderdorf zieht Leiterin heimlich ab

Gerne sonnen sich die Verantwortlichen von SOS Kinderdorf Österreich im Scheinwerferlicht der Medien. Da schwirrt in Hinterbrühl schon mal schnell eine Opern Diva ein, gefolgt von unzähligen Journalisten und sogar die Baustelle in Rechberg ist ständiges Magnet für Berichterstattung in den hiesigen Zeitungen. Nachdem allerdings die Dorfleiterin des SOS Kinderdorf Pinkafeld abgezogen wurde, fand weder eine kostenpflichtige Aussendung über die APA (Austria Presseagentur) statt, noch sah man sich zu einer Pressekonferenz berufen.

Offenkundig beruht die Postenrochade auf Recherchen des Int. Network of Human Rights und dem Nachrichtenmagazin Xlarge.

Bereits im August 2003 musste sich der Vorgänger von Doris Wild einige Vorwürfe gefallen lassen, weshalb Doris Wild 2004 dessen Nachfolge antrat. Die Psychologin aus Steyr hat offenkundig nicht nur ein fragwürdiges Kinderdorf übernommen, sondern sogar den bestehenden Missständen freien Lauf gegeben.

Auslöser war die 1 1/2 Stunden dauernde Belehrung des einstigen Dorfleiters von Pinkafeld. Dieser hat im August 2003 einen 13 jährigen Buben satte eineinhalb Stunden vor Betreuern und Kindern im Feriendorf Caldonazzo geschlagen. Damals waren die Verantwortlichen in Pinkafeld wenig von dessen Schuld überzeugt und erst auf Druck 2004 zu einem Personalwechsel bereit.

Vergangenes Jahr meldete sich beim Int. Network of Human Rights eine besorge Mutter mit brisantem Foto- und Videomaterial. Ihre drei Kinder sind im SOS Kinderdorf Pinkafeld auf mysteriöse Weise bei der Kinderdorffamilie Ingrid Mühl untergebracht. Auf einem der Fotos war klar ersichtlich wie ein einjähriges Kind an alten Windeln leiden muss. Eine Kinderärztin konnte gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge bestätigen, hier handelt es sich um die Vernachlässigung eines Kindes.

Daraufhin hat sich Journalist und Enthüllungsreporter Stephan Pfeifhofer auf Spurensuche begeben und natürlich die Behörden der Jugendwohlfahrtsabteilung im Burgendland von diesen Vorfällen in Kenntnis gesetzt.

Beim Dachverband der österreichischen Kinderdörfer in der Innsbrucker Stafflerstraße wollte man davon nichts wissen. Ganz im Gegenteil wie Heinz Modlik von SOS Kinderdorf betont: „Da ich in Innsbruck arbeite, kann ich dazu nichts sagen und verweise an die zuständigen Jugendwohlfahrtsbehörden!“.

Dort zeigt man sich fassungslos, weshalb ein Mitarbeiter, bei SOS Kinderdorf Österreich zuständig für Mittelbeschaffung, von den Vorgängen in Pinkafeld keine Kenntnis hat. Ein Schreiben, es liegt er Redaktion vom Nachrichtenmagazin Xlarge exklusiv vor, bestätigt die Arbeitsweisen von Modlik.

Im SOS Kinderdorf Hinterbrühl hat der gefragte Mann die Entsorgung mehrer Container mit neuen Spielwaren angeordnet. Weitere Recherchen haben die Aufwendung von Spendengeldern für derartige Arbeitsaufträge ergeben.

Unterdessen obliegen dem neuen Dorfleiter Bernhard Wita vom SOS Kinderdorf Pinkafeld die Geschäfte und Führung der gesamten Anlage, wie der Homepage des Kinderhilfswerks entnommen werden kann.

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