SUPER NANNY DEBAKEL: TV Pädagogin Katharina Saalfrank gibt erstmals vor laufender Kamera auf

Super Nanny Katharina Saalfrank mit Justin (7) - Foto: RTLDie Tränendrüsen drücken tief, angespannte Stimmung am TV-Bildschirm. Es ist Zeit für RTL und sein Mittwoch Abend Edutainment vom Feinsten. Heute diskutiert ganz Deutschland, so zumindest die ernüchternde Erkenntnis der Moderatorin von RTL Punk12 tags darauf.

Die Rede ist von einem 7 Jahre alten Jugen, der beiden Geschwister Amelie (2) und Kira (1), und einer Mutter, die gegenüber Sohn Justin nur noch Hass empfindet. Selbst sagt Jutta W. im Gespräch mit Super Nanny Katharina Saalfrank „Ich wurde von meiner Mutter noch viel schlimmer misshandelt, habe viele Heime durchlebt“.

Schließlich bekennt auch die TV Pädagogin vor laufender Kamera „Hier kann ich nicht mehr wie gewohnt weitermachen“. Nach den Erzählungen von Justin selbst, der lieber sterben möchte, als weiterhin bei seiner Mutter zu leben, schrillen die Alarmglocken. Einziger Ausweg – eine Auszeit zwischen Mutter und Sohn. Die Super Nanny motiviert Mutter Jutta zu einem Gesprächstermin beim Jugendamt, das anfangs keine Not sieht und erst auf Druck der Super Nanny handelt.

Schließlich begleitet Super Nanny Katharina Saalfrank Justin (7) in seine neue Pflegefamilie wo er vorerst nun 8 Monate bleiben soll.

Fernsehen zum Anfassen und für RTL eine Tagesreichweite von 19,1 – Rekord. Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit findet dafür deutlich kritische Worte „Hilfe schön und gut, aber bitte nicht auf Kosten des Kindes. Wie man von diesem Format weiß, wirken bereits Psychologen im Vorfeld, bevor die Super Nanny selbst vor die Kamera tritt. Hier hat man Programm auf Kosten eines Kindes gemacht. Natürlich gibt es Fälle in denen Eltern sagen müssen ich brauche Hilfe und es ist gut, wenn die Mutter nun öffentlich dazu steht. Aber Fernsehkameras haben hier nichts verloren!“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

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