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Schlussstrich im Fall Yasemin: Initiatorin als Angeklagte vor Gericht

Bayram und Yasemin Kobal | Foto: Köksal Baltaci / tt.comIm vielzitierten Fall um die heute elfjährige Schülerin Yasemin Kobal aus Lienz in Osttirol, zeichnet sich ein deutlicher Schlussstrich ab. Die immer wieder auftretende Aktivistin Inge Weber aus Alberschwende, noch 2005 für die Grünen Lokalisten im Einsatz, muss sich seit 22. Oktober 2009 vor Gericht verantworten – vorerst mit Verschnaufpause, wie Jurist Martin Pröll der Österreichischen Presseloge weiß. Die unabhängige Berufsvertretung für investigativ tätige Journalisten vertritt Stephan Pfeifhofer, der in mehreren Klagen auf das Gräuel der „Üblen Nachrede“ aufmerksam machen will.

Bis heute treibt Inge Weber und ihr Gefolge, vermehrt vorbestrafte Individuen, ein buntes Spiel voller Agitationen im Internet, um seriösen Journalismus zu denunzieren. Selbst vor der Behauptung Stephan Pfeifhofer sei kein Journalist, schreckt die Angeklagte besseren Wissens nicht zurück, obwohl der 33jährige Mitglied des Österreichischen Journalisten Club ist. Nicht ohne Grund fasste die 56jährige gleich zum 2. Verhandlungstermin am 23.10.2009 eine ernste Ermahnung von Richter Christian Röthlin aus, im Internet keine Unwahrheiten mehr zu verbreiten.

„Der Paragraph 111 Strafgesetzbuch in kein Kavaliersdelikt, das sollte die Angeklagte Inge Weber wissen“, stellt Martin Pröll im Gespräch mit Xlarge klar. Gleich drei Privatanklagen befassen derzeit das Bezirksgericht Bregenz, welches die Causa dem Landesgericht zuführen will. „Nach Ansicht des vorsitzenden Richters handelt es sich um eine Medienstrafsache. Aufgrund der Verflechtungen zwischen Internetveröffentlichungen der Frau Weber und Verbreitung von Unwahrheiten gegenüber Dritten, müssen wir erst den Gerichtsbeschluss abwarten und die Rechtssituation neu bewerten“, erklärt Martin Pröll die nicht einfache Rechtslage.

Laut Strafantrag vom 27. Juli 2009 wird der Angeklagten zur Last gelegt, sie habe Stephan Pfeifhofer unterstellt er verübe viele Anrufe und erfülle dadurch das klassische Stalkerprofil, im Gästebuch der Gemeinde Radmer habe die Angeklage Stephan Pfeifhofer unterstellt, er hätte keine fachspezifische Ausbildung und seien die von Stephan Pfeifhofer angebotenen Urlaubswochen und Hilfsangebote nur von einem Scharlatan, Hochstapler und Lügner. Ins Bild passend habe die Angeklagte eine neue Abzocker-Website, die mit bekannten unseriösen Hilfsangeboten gestrickt sei, des Stephan Pfeifhofer entdeckt.

Der aus Tirol stammende Journalist und Kläger Stephan Pfeifhofer blieb  aus gesundheitlichen Gründen den Tagsatzungen am 22. und 23. Oktober 2009 fern. Wie skrupellos aber die Diffamierungsmaschinerie der Initiative für Yasemin tatsächlich funktioniert, belegen jüngst neue Attacken gegen einen Ersatzvertreter aus Klagenfurt, der beide Verhandlungstermine wahrnehmen durfte, wie Pröll abschließend die Fakten zu zementieren versucht „Das Auftreten von Frau Weber und ihrem Konglomerat ist eindeutig. Nur wenige Stunden später wurde der entsandte Vertreter in einem Internetforum angegriffen, ja sogar per Email als Kinderschänder tituliert. Ob derart grenzenlose Personen erwachsenen Alters sich tatsächlich für ein kleines Kind seriös einsetzen können, will ich aufgrund des heutigen Wissensstandes erst recht bezweifeln“.

In einem weiteren Verhandlungsgang beabsichtigt Inge Weber die Einvernahme des Zeugen Martin B. aus Steyr, der 2005 selbst mit dem Gesetz in Konflikt geriet (Xlarge berichtete ausführlich) und bis Ende Mai dieses Jahres eine mehrjährige Haftstrafe in Linz-Asten verbüßen musste. Er soll nach Ansicht der Angeklagten über die vielen Verfehlungen des Klägers Auskunft geben können. Auf der eigenen Homepage profiliert sich B. nach seiner Haftentlassung neuerdings mit einem mutmaßlichen Exekutionsantrag gegen die Republik Österreich, der nach Ansicht vom zuständigen Bezirksgericht Steyr allerdings der Verbesserung bedarf, bevor überhaupt eine Entscheidung über den Antrag gefällt werden kann.

„Es macht nicht wirklich ein gutes Bild, wenn man mit Straftätern vor Gericht erscheint, die eine Zeitspanne bezeugen wollen, während sie selbst in Haft waren. Ich glaube damit erübrigen sich weitere Diskussionen der Sachlichkeit“, sagt Martin Pröll gegenüber Xlarge abschließend.

Franziska Kobal, Mutter der seit 2004 bei ihrem Vater in der Türkei lebenden Tochter Yasemin, zog sich unterdessen vom öffentlichen Geschehen zurück. Für Inge Weber gilt bis zu einer gerichtlichen Entscheidung die Unschuldsvermutung.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE

Ausgabe November 2009

+ Exklusiv Interview mit Journalist Stephan Pfeifhofer

+ Der gesamte Strafantrag gegen Inge Weber im Volltext

FALL YASEMIN: Initiatoren vor Gericht – Einschlägig vorbestrafter Rechtsbeistand meldet sich via Internet

justizDie Wogen im vielzitierten Fall Yasemin ziehen weite Kreise. Wie berichtet, verlor die Mutter Franziska Kobal vor dem Familiengericht in Fatih/Istanbul das Sorgerecht um Ihre Tochter Yasemin, mit der sie 2002 von Istanbul nach Lienz in Osttirol – vor dem eigenen Ehemann – geflohen war. Über vier Jahre dauerte der Rosenkrieg um die heute zehnjährige Schülerin, die seit Frühjahr diesen Jahres mit ihrem Vater Bayram im Süden der Türkei lebt.

Zwischen die Stühle geraten war auch Journalist Stephan Pfeifhofer, der sich anfangs mit seinem vielseitigen Wissen in die um Franziska Kobal gezogene „Initiative für Yasemin“ – auf Einladung der Initiatoren German Bader und Inge Weber – einzubringen versuchte. Bis Ende 2006 sollten die Dienste des gebürtigen Tirolers von Nutzen sein, bis Martin B. und Helmut W. für Aufklärung sorgten, und eine bis heute andauernde Rufmordkampagne gegen Pfeifhofer sich quer durch das Internet zieht.

FALL YASEMIN: Gelinkte Spender wollen jetzt ihr Geld zurück!

Bayram und Yasemin Kobal | Foto: Köksal Baltaci / tt.comDer in Österreich „vielzitierte Fall Yasemin“ um das Obsorgedrama der heute 10-jährigen Yasemin Kobal aus Lienz in Österreich kommt nicht zur Ruhe. Schon bald könnte er nun ein Fall für den Staatsanwalt werden, wie eine Gruppe einstiger Unterstützer gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge bestätigen. Einer von Ihnen ist Gernot Wimmer (Name von der Redaktion geändert) aus Innsbruck, der gegenüber Xlarge erste Maßnahmen bestätigt „Wir wollen erst Rechtsberatung durch einen Anwalt in Anspruch nehmen und anschließend entscheiden, ob wir eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermitteln“.

Wimmer wirft den Initiatoren um Mutter Franziska Kobal Informationsmangel vor, sieht das Auftreten der für Spendenaquise verantwortlichen Akteure um die in Lienz tätige Vizebürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) gar als Vortäuschung falscher Tatsachen. So habe niemand im Rahmen der unzähligen Spendenaufrufe vor den Prozessrisken gewarnt.

Ende vergangenen Jahres wies das Familiengericht in Fatih Istanbul sämtliche Anträge der Mutter nach vierjähriger Prozessdauer auf Obsorgezuteilung ab. Zahlreiche Finanzies wie Gernot Wimmer orten darin eine richtungsweisende Entscheidung, die so nie kommuniziert worden wäre. Als Beleg für seinen Unmut legt der Vater von vier Kindern unzählige Screenshots aus dem Internet vor – und meint „Das ist schlichtweg Betrug!“.

Nicht das erste Mal gelangen dubiose Details im vielzitierten Fall Yasemin an die Öffentlichkeit. Für Patricia Goeller, die täglich mit betroffenen Eltern in Fremdpflege befindlicher Kinder arbeitet, eine skandalöse Never-Ending-Story „Da sind jetzt schon so viele Details bekanntgeworden, dass man nur noch den Kopf schütteln kann“.

Nach Informationen der Initiatoren wären bis heute mehrere Tausend Euro für Anwaltskosten von Franziska Kobal aufgelaufen. Selbst Flugtickets und Hotelrechnungen soll Kobal mit dem Kollektentopf – der laut Blanik von einem Finanzbuchhalter verwaltet wird – beglichen haben.

Nicht das erste Mal gelangt die Initiative um Franziska Kobal aufgrund betrügerischer Aktivitäten ins öffentliche Gerede. So soll ein zwischenzeitlich inhaftierter gewerbsmäßiger Betrüger – Xlarge hat ausführlich berichtet – als Anwalt der Initiatoren öffentlich aufgetreten sein, obwohl er über kein abgeschlossenes Universitätsstudium verfügt.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Februar 2009

NEUE DETAILS IM FALL YASEMIN: Initiative soll für falsche Zeugenaussage Unsummen geboten haben

Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUENach dem gerichtlichen Ende im Fall der heute 10-jährigen Yasemin Kobal, erschüttern nun neue Details den binationalen Rosenkrieg zwischen Lienz in Osttirol und Istanbul. Eine der Zeuginnen, die am Familiengericht in Fatih-Istanbul aussagen sollte, will von einer Initiative um Mutter Franziska Kobal ein unmoralisches Angebot erhalten haben.

Gegenüber Xlarge äußert die Zeugin erstmals Details des pikanten Deals, der bis heute nicht zustande kam „Man bot mir rund 10.000 Euro, sollte ich zu Gunsten von Franziska Kobal aussagen. Natürlich habe ich dieses Angebot sofort abgelehnt, und auch mit Anzeige gedroht, sollte ich weiterhin belästigt werden“.

Wer genau der edle Spender ist, wollte die Zeugin vorerst nicht verraten, will aber in der Februar Ausgabe des Nachrichtenmagazin Xlarge weitere Details lüften. Nur soviel – das Angebot soll von einer Geschäftsfrau stammen.

Für Xlarge Rechtsexperte Michael Kovalsky ein klarer Fall von Bestechung und Meineid „Wäre die Zeugen auf das unmoralische Angebot eingegangen, hätte sie sich wegen falscher Zeugenaussage strafbar gemacht“.

Nun wies das Gericht in Fatih-Istanbul sämtliche Anträge der Mutter zurück. Wäre es zu einer falschen Zeugenaussage gekommen, hätte dies weitreichende Folgen gehabt. Nicht nur das Yasemin wieder nach Österreich gekommen wäre, hätte die Mutter Schadensersatzansprüche in sechsstelliger Höhe an die Republik Österreich richten können. Dazu ist es nun nicht gekommen, denn weder über die Scheidung noch eine zukünftige Sorgerechtsregelung wollte das Gericht entscheiden.

Seit mehr als vier Jahren bewegt der vielzitierte Fall Yasemin die Nation. Nicht zuletzt deshalb, da mehrere Unterstützer der Mutter versucht haben, das Ansinnen kritisch berichtender Journalisten mutwillig zu schädigen. So musste sich der NEUE Redakteur Köksal Baltaci den Unkenruf der Unterstützerin Inge Weber aus Alberschwende gefallen lassen – er sei schwul. Auch Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer war mehrmals Ziel von Anschüttungen, die Inge Weber aus Alberschwende – Grünenpolitikerin und Mitglied der Pfadi Alberschwende – per Email und via eigens initierter Homepage verstreute. Sogar in Internetformen schreckt die Initiatorin vor Rufmord nicht zurück.

URTEIL IM FALL YASEMIN: Gericht verwirft Sorgerecht Antrag der Mutter

Yasemin in der Türkei - Foto: Baltaci/NEUESeit vier Jahren lebt die heute 10-jährige Yasemin Kobal bei ihrem Vater in Istanbul. Die Musterschülerin aus Lienz in Osttirol war nach einem Beschluss des Landesgerichtes Innsbruck im November 2004 mit ihrem Vater in die Türkei zurückgekehrt. Zwei Jahre zuvor kam Yasemin im Zuge der Flucht mit Mutter Franziska Kobal nach Österreich, wo die 44-jährige nun mit Sohn Dominik zurückgeblieben ist.

Vater Bayram (53) weißt sämtliche Vorwürfe zurück, Medien ziehen schließlich ihre eigenen Schlüsse, auch aus der angeblichen Zwangsgewalt durch das Gericht, demnach Yasemin auf dem Weg zur Schule in ein Auto gezerrt worden wäre, um anschließend vom Flughafen Wien-Schwechart die Rückkehr nach Istanbul anzutreten.

Das Gericht beschreibt seine Entscheidung als äußerst schwierig, zumal die Eltern nicht alles erdenkliche getan hätten, um die Ehe aufrecht zu erhalten. Schließlich verwirft das Gericht den Antrag der Mutter auf Zuweisung der elterlichen Sorge. Nun kann Franziska Kobal berufen, oder in einem gesonderten Verfahren die Scheidung beantragen.

Besonderes Aufsehen im vielzitierten Fall Yasemin erregen die Unterstützer der Mutter, die auf einer eigens eingerichteten Website für Franziska Kobal mobil machen, und dafür jedes Mittel recht ist. Als das Nachrichtenmagazin Xlarge aufgrund intensiver Recherchen Verbindungen zwischen der Plattform Initiatorin Inge Weber aus Alberschwende und einem gewerbsmäßigen Betrüger aus Steyer nachweisen kann, war das Cyberstalking der Initiative für Yasemin gegen Xlarge Journalist Stephan Pfeifhofer perfekt.

Wie Bayram Kobals Anwalt gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigt, könnte ein erneutes Verfahren wiederum Jahre dauern. Yasemin selbst schreibt unterdessen gute Noten und besucht die 3. Klasse Volksschule. Die Schülerin habe in Gesprächen mit Gerichtspsychologen immer wieder bekundet in der Türkei bleiben zu wollen.

Kinder- und Jugendpsychologe Rolph Wegensheit kennt die Bedürfnisse von Trennungskindern „Leider werden in der westlichen Justiz Kinder und Jugendliche nach wie vor zu selten gehört. Beispielhaft für ein Land wie die Türkei, wenn das Gericht die Bedürfnisse eines 10-jährigen Kindes derart würdigt“.

Auch wenn Franziska Kobal ihre Tochter zweimal pro Monat für ein ganzes Wochenende sehen könnte, hat sie bisweilen nur zwei Besuchskontakte wahrgenommen. Für Wegensheit eine type Trotzhaltung des unterlegenen Elternteils „Wenn der beanspruchende Elternteil das Kind nicht ganz bekommt, will man auch nicht teilhaben, getreu dem Motto – ganz oder gar nicht. Besonders Mütter reagieren mit derart subtilen Strafsanktionen gegen ihre eigenen Kinder, obwohl sie keinesfalls zum Wohle des betroffenen Kindes sein können“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Dezember 2008

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