Tag Archive: Christine Gaschler"

Aufdecker zur Gemeinderatswahl: Christine Gaschler und Gusti Gasser in Ludmannsdorf

Die 1800 Seelengemeinde Ludmannsdorf im Rosental, gelegen zwischen der Drau und dem Wörthersee wäre für sich kein Ausgangspunkt überregionaler Wahlberichterstattung. Noch regiert Bürgermeister Manfred Maierhofer der Gemeinschaftsliste Ludmannsdorf das zweisprachige Domizil zweier Amtsmandatarinnen in Kärnten. Am kommenden Sonntag entscheidet sich aber das Los zwischen Maierhofers Gemeindschaftsliste Ludmannsdorf und dem Wunschdenken der SPÖ Ludmannsdorf.

Polterpost: Organisierte Kinderarbeit

Neue Enthüllungen über Kinderarbeit sind schon an der Tagesordnung. Immer sind Kinder betroffen, mit denen die Jugendwohlfahrt die große Zahl ihrer Kinderheime befüllt. Dass diese Ausbeutung schon lange nicht mehr vorkomme, ist ein Märchen, in Grimm’scher Brutalität. Aus diesem Anlass daher ein aktuelleres Beispiel.

amica-jugendbetreuung

Geschäftemacherei am Jugendamt: Höchstgericht versagt Sozialarbeiter Kinderhandel

Im Sorgerechtsstreit landen Kinder oft vorschnell in Erziehungsanstalten der Freien Jugendwohlfahrtsträger. Dieses Vorgehen bezeichnen Einrichtungen, wie beispielsweise Pro Juventute und SOS Kinderdorf, als „unterschiedlichste Gründe“ der Fremdunterbringung. Ein Entreißen von den leiblichen Eltern stellt für die betroffenen Kinder, wie Experten meinen, unweigerlich eine Traumatisierung dar. Der Sozialarbeiter Anton Ofner griff dabei tief in die Trickkiste, um seiner Gattin Brigitte Ofner 3 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren für ihre Einrichtung Amica Jugendbetreuung zu verschaffen. Dem „Haartest“ Trick schob der Oberste Gerichtshof nun einen Riegel vor.

KEIN MISSBRAUCH: Bezirksgericht Klagenfurt ordnet umgehende Rückführung zum Vater an

bezirksgerichtklagenfurtSarah L. (Name von der Redaktion geändert) steht seit der Scheidung ihrer Eltern im Zwiespalt. Die 10-jährige verbringt alle zwei Wochen beim Kindesvater in Klagenfurt. Richard L. (Name von der Redaktion geändert) ist entsetzt, als plötzlich die Polizei an seinem Arbeitsplatz erscheint. Er soll seine Tochter während der Besuchswochenenden sexuell missbraucht haben. So zumindest die Aussage seiner Ex-Frau, die nach eigenen Angaben vor dem Jugendamt Wolfsberg nur die Schilderungen ihrer Tochter wiedergebe.

Sozialarbeiterin Helga Reinisch sieht ihre Stunde gekommen. Innerhalb weniger Tage vereinbart sie gemeinsam mit Mutter Rosalie L. (Name von der Redaktion geändert) einen Termin beim AVS-Kärnten. Dort soll die Schülerin kurze Zeit später einvernommen werden, ohne Polizei. Zu einer Aussage kommt es nicht – Sarah sieht keine Veranlassung ihren Vater zu belasten. Dass sie schon mal in seinem Bett übernachtet habe, er ihren rechten Arm zum Einschlafen streichelte, kommt der 10-jährigen dennoch über die Lippen. Für die befragende AVS-Psychologin Grund genug zur Anzeige, die kurze Zeit später mangels an Beweisen zurückgelegt wird.

Dennoch, das Mädchen kommt auf Veranlassung vom Jugendamt Wolfsberg in eine Wohngemeinschaft der Pro Mente. Nun auch gegen den Willen der Mutter, wo die 10-jährige bisweilen gelebt hat. Damit beginnt für Sarah ein Martyrium des Grauens, von Schlägen die ihr andere Mädchen verpassen, bis hin zu Erniedrigungen der Erzieherinnen. Von Woche zu Woche wird die Lage prekärer, das Jugendamt verbietet fortan den Telefonkontakt zwischen Sarah und ihren Eltern. Erst ein halbes Jahr später der erste Besuchskontakt mit Mutter Rosalie, die ihre Tochter nicht mehr wiedererkennt.

„Sie hatte blaue Flecke, einen Cut am Kopf, überall Kratzer. Auch wenn Sommer war, ich wusste, dass Sarah gerne im Freien herumtollt, das konnte ich so nicht glauben. Auch war ihr Haar derart fettig, dass man nicht einmal mehr die Haare kämmen konnte. Ihre Fingernägel kurz geschnitten, teils abgebissen, obwohl Sarah früher nie an ihren Nägeln gekaut hat. Der Anblick meiner Tochter war kaum zu ertragen.“, skizziert Sarahs Mutter gegenüber Xlarge das Bild des Grauens.

Die Mutter wendet sich an die Kinder- und Jugendanwaltschaft in Klagenfurt, ein Wechsel der Sozialarbeiterin erfolgt. Von nun an soll Erika Feldenczer von der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg für das Wohlergehen der 10-jährigen sorgen, während die Eltern am Bezirksgericht Wolfsberg vergebens um die Rückführung ihrer Tochter kämpfen. Erst als Vater Richard L., mit Hauptwohnsitz in Klagenfurt, am dortigen Bezirksgericht einen eigenständigen Antrag auf Obsorge stellt, kommt Bewegung in den wirren Behördendschungel. Das Gericht erkennt umgehend die Rechtswidrigkeit der Gefahr in Verzug Maßnahme, schließt ein voreiliges Handeln des Jugendamt Wolfsberg nicht aus, kann allerdings den vom ursächlichen Gericht erlassenen Beschluss nicht ohne weiteres aufheben, schließlich sei das Bezirksgericht Wolfsberg nicht unzuständig, weshalb der Oberste Gerichtshof über die weitere Zuständigkeit entscheiden müsse.

Im November nun die rettende Entscheidung des Höchstgerichts, das wiederum die Kompetenz am Bezirksgericht Klagenfurt ortet, dies umgehend die Rückführung von Sarah zu ihrem Vater anordnet – für beide ein kleines Weihnachtswunder. „Ich konnte es erst nicht glauben. Erst Heilig Abend war ich mir sicher, dass Sarah wieder bei uns ist“, schildert Richard L. den glücklichsten Moment seines Lebens. Mit seiner Ex-Frau will der kaufmännische Angestellte von nun an außergerichtlich Einigungen über die Obsorge der gemeinsamen Tochter treffen. „Der Kampf ums Kind hat uns wieder zueinanderfinden lassen. Heute weiß ich, dass ich überreagiert habe“, gesteht Mutter L. gegenüber Xlarge ihre voreiligen Handlungen ein.

Erst kürzlich musste die Volksanwaltschaft einen Missstand am Jugendamt Wolfsberg erkennen, als eine 11 Jahre alte Schülerin zu Unrecht in der Psychiatrie behandelt wurde. Für Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit agieren Jugendamtsmitarbeiter oft zu leichtfertig „Jede Kindesabnahme bedeutet eine weitere Traumatisierung, die wohl überlegt sein sollte. Mitunter können voreilige Schlüsse zum Nachteil der betroffenen Kinder sein, wenn das Jugendamt Entscheidungen in Selbstherrschaft trifft. Nicht selten unterstützen die Gerichte dieses wahllose Herrschen, indem diffuse Anträge der Behörden zu leichtfertig ihren Segen finden“.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Januar 2009

ÜBEREIFER IM WIENER JUGENDAMT: Drei Monate altes Baby doch nicht misshandelt

kindesmisshandlungEine Woche lang sind die Eltern eines drei Monate alten Babys in Wien unter dem Verdacht gestanden, ihr kleines Mädchen misshandelt zu haben. Am Freitagnachmittag gab es Entwarnung: Die unerklärlichen Schwellungen und Knochenbrüche mit denen das Kind vergangenen Freitag ins Wiener SMZ-Ost eingeliefert wurde, stammen von einer Krankheit. »Der Misshandlungsverdacht ist vom Tisch«, sagt Gabriele Ziering vom Wiener Jugendamt. Die Eltern haben ab sofort wieder die volle Obsorge für ihr Kind.

Um welche Erkrankung es sich handelt, wurde aus Datenschutzgründen nicht bekanntgegeben. Es dürfte sich um eine frühkindliche Skeletterkrankung handeln. Bereits im Vorfeld wurde gemutmaßt, dass es sich um eine Form der Glasknochenkrankheit (Osteogenesis Imperfekta) handeln könnte.

Polizei und Jugendamt ermittelten aufgrund der Verletzungen zunächst in Richtung körperliche Misshandlung. Gespräche zwischen Eltern und Behörden im Laufe der Woche verliefen unauffällig. Ziering beschrieb die Familie als „sehr nett und kooperativ“. Auch der kleine Bruder des Säuglings war unauffällig, die Eltern dem Jugendamt bisher nie aufgefallen.

Solange ein Misshandlungsverdacht im Raum steht und nicht klar ist, ob es sich um eine Krankheit handelt, muss das Jugendamt prüfen. Allein im Jahr 2007 sind beim Wiener Jugendamt 10.393 Meldungen eingegangen. In etwa 30 Prozent der Fälle bestätigt sich der Verdacht. Die Zahl der Beobachtungen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. 2001 waren es etwa 5.500 Meldungen pro Jahr in Wien, 2007 schon fast doppelt so viele. Die Bevölkerung wurde allerdings für das Thema sensibilisiert, dadurch steigt auch die Zahl der Meldungen, erläuterte die Amtsrätin.

Seit dem tragischen Tod des 17 Monate alten Luca, der nach wie vor die Staatsanwaltschaft befasst, reagieren Jugendämter mit überheblichen Übereifer. Das zumindest kritisiert Kinder- und Jugendpsychologe Dr. Rolph Wegensheit, der selbst mit verhaltensauffälligen Kindern und Problemfamilien arbeitet. »Mitunter können derart voreilige Handlungen wie der Entzug des Sorgerecht und die ad-hoc Herausnahme eines Kindes aus der Familie, für alle Betroffenen, im Besonderen aber für das Kind selbst, ein irreparables Traumata hervorrufen. Ich warne daher vor Jugendämter, die im Wahn ihrer Selbstverherrlichung zu schnell nach passenden Mitteln wie Gefahr in Verzug nach § 215 ABGB greifen. Es gibt doch probate Mittel zum Eingreifen, so auch im konkreten Fall, wo ein Entzug der vollen Obsorge gar nicht notwendig gewesen wäre, zumal das Kind ohnehin zur Behandlung im Krankenhaus ist«

Nicht das erste Mal nutzt eine Sozialarbeiterin die Möglichkeiten der Gefahr in Verzug Maßnahme, die binnen 8 Tagen beim zuständigen Pflegschaftsgericht genehmigt werden müsste. Anstatt den gesetzlichen Vorgaben Rechnung zu tragen, ergreift die Sozialarbeiterin Erika Feldenczer vom Jugendamt Wolfsberg in Kärnten zur Selbstjustiz. Die Folge – 7 Wochen lang wird eine 11-jährige gegen den eigenen Willen in der Kinderpsychiatrie festgehalten, wo sie mehrere Verletzungen davonträgt. Bis heute leidet die Schülerin deshalb an Verletzungen der Netzhaut.

Gegenüber der Volksanwaltschaft beschwichtigt die Vorgesetzte und Leiterin der Kärntner Jugendwohlfahrt, SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch, spricht davon, die verantwortliche Sozialarbeiterin habe angenommen, die Verfügung würde nicht mehr benötigt. Für die Volksanwaltschaft ein klarer Missstand in der Jugendwohlfahrt, auch wenn die Amtsmandatarin nun alle Jugendämter in Kärnten anwies, in jedem Fall ausdrücklich einen Antrag an das Pflegschaftsgericht zu stellen.

Wer in Österreich Missstände bei Jugendämter aufzeigt, bekommt schnell den langen Arm der Behörde zu spüren. So auch Xlarge Chef Reporter Stephan Pfeifhofer. Er sah sich nach seinen intensiven Recherchen sowohl mit einer Anzeige von Kärntens Jugendamt Chefin Gaschler, als auch mit Ermittlungen wegen Stalking, anzeigt durch die SOS Kinderdörfer, konfrontiert. »Erwartungsgemäß hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck sämtliche Ermittlungen eingestellt. Allerdings dienen derart suspekte Vorgehen einer Sigmatisierung, die einem als Journalist nicht unbedingt dienlich sein können. Sogar die ARGE Jugendwohlfahrt war darum bemüht unsere Recherchen im Keim zu ersticken. Über all diese Vorgänge werden ich jedoch in meinem neuen Buch berichten« meint Stephan Pfeifhofer, der sich gegenüber Xlarge erleichert zeigt, zumal die Staatsanwaltschaft Klagenfurt nun gegen Christine Gaschler und ihre Mitarbeiter ermittelt. (apa/red)

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Siehe auch: Volksanwalt rügt Brachialgewalt einer Sozialarbeiterin

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