Tag Archive: Heinz Christian Strache"

Kommentar: Jetzt wird positioniert

Eigentlich wäre alles nicht so schlimm gewesen. Mit dem Ergebnis hatte dann keiner gerechnet. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wurde in eine heillose Situation getrieben, als er ohne zu denken und ohne um Sicherheit bemüht zu sein, auf Ibiza in eine professionell gestellte Falle lief. Strache hatte damals, 2017, kein politisches Amt, es wäre so schlimm nicht gewesen. Nun war Strache Vizekanzler, stand im Begriff, ein weiteres gutes Wahlergebnis einzufahren. Da erschien plötzlich und gut koordiniert das Video, das sein Verhalten auf Ibiza vorführte.

Die Schmutzränder im Ibizagate

Über das Sumpfloch Ibiza-Affäre, in dem die Bundesregierung spurlos unterging, wurde in den letzten Tagen schon unendlich viel geschrieben und gesagt. Vieles von Leuten, die das eigene schlechte Gewissen drückt. Oder drücken sollte. Geraten wird bisher über die Hauptfrage: Wer waren die Urheber, wer waren die Auftraggeber und Nutznießer der Aktion.

Ibizagate: Die Rolle der Akteure und ihrer Medien

Dieser Tage fällt das Schlagwort „Machtbesoffen“ allzu oft in Zusammenhang mit (Noch-) Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Bei Durchsicht so mancher Aktionen und Wortmeldungen glaubt man aber vielmehr jeder will jetzt Nutzen aus den Strache Skandal Videos in Ibiza ziehen. Besonders flinke wie Florian Klenk vom Falter touren geradezu von einem mitteilenden Termin zum anderen. Jan Böhmermann macht quer durch den journalistischen Blätterwald mit einem Countdown von sich reden.

Strache Video Ibiza

AUFGEDECKT! Video-Schnipsel aus Ibiza – So lief Produktion um Strache-Video wirklich ab

Seit Freitag vergangener Woche ist in der Innenpolitik kein Stein mehr auf dem anderen. Auslöser: Video-Sequenzen die Ex-Vizekanzler und FP-Chef Heinz-Christian Strache mit Intimus Johann Gudenus in einer Finka auf Ibiza zeigen. Das wäre noch nicht bizarr, hätte Gudenus und Strache nicht wortgewandt erklärt, wie man einer Partei zum Machtfaktor verhelfen und Österreich an russische Milliardäre verkaufen könnte.

Christliche Partei CPÖ unternimmt neuen Anlauf zu ORF Volksbegehren




Im Vergangenen Jahr scheiterte die Christliche Partei Österreich (CPÖ) trotz Erreichens der nötigen Unterstützungserklärungen am eigentlichen Volksbegehren. Laut CPÖ sei der Wunsch „Nach einem ORF ohne Zwangsgebühren“ groß. Und die Chancen stehen diesmal nicht schlecht, wie eine aktuelle Umfrage von „Unique Research“ untermauert. Immerhin wären bei einem Volksbegehren gegen ORF-Gebühren rund 70 % der Befragten dabei.

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